Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1

10557 Berlin

 

 

 

 

 

Betr. : Abtreibung nach §218

hier : die soziale und medizinische Indikation

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Merkel!



Da es bei der Abtreibung (97% von ca. 120.000 Schwangerschaftsabbrüchen in 2006 aus sozialer Indikation) um die Tötung eines Menschen geht, der hilfloser in seinem Dasein nicht sein kann, dessen nonverbale Ausdrucksweise letztendlich die Mutter nicht zu verste­hen imstande ist, der bei Bedrohung nicht flüchten kann und die Eltern oder die Schwan­gere allein über das Leben des Embryos, der jederzeit im Zeitverlauf menschliche Exis­tenz ist, da Zeit nicht das ist, was ihm Wesen gibt, aus meist sozial-relativistischen und uti­litaristischen Erwägungen hinwegsehen bzw. hinwegsieht, um sich des Embryos und da­mit der Verantwortung zu entledigen, erhebe auch ich meine Stimme für diejenigen, die nicht (mehr) reden können, denn die Notlage ist hier eine soziale und keine existentielle. Somit sollte die Methode zur Behebung der sozialen Notlage selbst sozial wirken! Einbe­ziehung (lat. socialis: „gesellschaftlich“, „gesellig“) statt Ausgrenzung ist die Vorgabe.

Denn, wenn der Nachwuchs getötet wird, stimmt etwas in der menschlichen Gesellschaft nicht! Die in ihrem Ausmaß kaum zu überschauende vielfache Tötung menschlichen Le­bens kann als ein Indikator für die Akzeptanz (Bereitschaft) zur Abtreibung innerhalb der Gesellschaft gelten.

Eines vorweg: Der Embryo ist nicht das Problem, er ist ja gesund; aber die Probleme lie­gen außerhalb des Uterus, sind mehrschichtig und finden auf verschiedenen Ebenen statt und quer durch die Gesellschaft! Hier hat sich eine Problemverlagerung etabliert, die den Embryo im Fokus hat. Die Abtreibung wird geradezu kultiviert, ja sie hat mittlerweile einen Platz innerhalb der Marktwirtschaft als Dienstleistung erlangt. Ist Abtreibung nicht schon ein Menschenrecht geworden?

Verweilen wir eine Weile näher beim Lebewesen, das Embryo genannt wird.
Das Lebewesen Mensch ist nicht identisch mit einer Anreihung, Auflistung von Attributen, sondern ist eine Wirklichkeit, der kein Begriff identisch entspricht. Sofort hat man sich selbst disqualifiziert, sofern man den Mensch, der immer auch ein Mehr, ein Noch-Nicht ist (selbst wir als „Erwachsene“), auf eine abzählbare Anzahl an Attributen beschränkt. Begriffe bleiben immer defizitär. Dies muss bewusstseinsnah bleiben, wenn wir über oder von jener Wirklichkeit sprechen, die schlechthin ein Mysterium ist.

Auch ich greife jetzt wieder auf die Attribute zu, sonst müsste ich schweigen, habe aber Obiges im Sinn.
Der Mensch, der existentiell und existent ist, ist ein Wesen, das grundsätzlich zur Liebe, zum Geiste, zur Transzendenz befähigt, das Würde hat und zu leben würdig ist, das mehr oder weniger Bewusstsein und Unterbewusstsein hat und vieles mehr, von dem wir (noch) kein Wissen haben. Was wir von außen sehen, ist bei Weitem nicht das, was der Embryo in seiner Existenz ist! Bis heute ist die gesamte Wissenschaft, die Natur- und die Geisteswissenschaft, eine befriedigende Antwort schuldig geblieben, - wenn da nicht das Numinose wäre.

Das Gut des existentiellen, menschlichen Lebens wiegt so schwer wie dieses Leben (es hat kein zweites!), wie diese einmalige Existenz, in der wirkendes Sein ist, von dem her jeder seine Existenz bezieht; Sie sind wesenhaft Sie, er ist wesenhaft er; daran gibt es nichts zu relativieren! Relation tritt dann auf, wenn die Existenz und der Rest der Welt in einen „Dialog“ eintreten.
Die Existenz hat ihre Wurzeln nicht im Zeitlichen, ist unteilbar und trägt den Selbstwert in sich! (Wer mehr darüber wissen möchte, der wird in der Existenzphilosophie fündig. Jaspers, Marcel, Heidegger als Fundamentalontologe, u. a.)

Wir haben nicht die wissenschaftlichen Mittel, um das Wesen des Menschen zu erfassen; sie helfen uns aber zu erkennen, wo die Grenzen des aktuellen Wissens und der Erkenntnismöglichkeit überhaupt liegen. Ein Nichtwissen haftet uns Menschen an. Wie gehen wir damit um?
Wenn man redlich bleiben will, muss man aus der eigenen Erfahrung heraus zugeben, dass Menschen aus einem Irrtum heraus, schlechtere Motivationen sind immer möglich und nicht auszuschließen, so tun können in einer selbstsicheren Gewissheit ihrer Person, als seien sie im Besitz jenes Wissens, das ein Nichtwissen ist. Hier ist größte Vorsicht geboten, weil dies jedem unterlaufen kann und die Konsequenzen verheerende Auswirkungen haben können. Es kann nie falsch sein, basale Selbstverständlichkeiten, Automatismen, u. a., die als solche üblicherweise nicht hinterfragt werden, zu hinterfragen! An diesem Punkt möchte ich jeden ermutigen, dies zu tun.

Dort, wo das Nichtwissen sich vom Wissen scheidet, steht noch dringlicher das menschliche Wesen in der Pflicht, für sich selbst Antwort zu geben.
Wo wahre Demut angebracht wäre, wird mit einer Fassade an Selbstsicherheit geglänzt, die erschreckend ist, die jene Realität verdrängt, weil man sich selbst dort nicht hineinstellen will. Wesen ist nur mit dem Wesen zu berühren. Der Mangel an Empathie, Imagination, an Bewusstseinsweite und -tiefe sowie eine niedrige Vulnerabilitäts- und Belastungsschwelle,  ...und vieles mehr an innerpersonalen wie extrapersonalen Eigenschaften und strukturellen Faktoren machen folgendes möglich:
Tötung dessen, was zutiefst auf dem Urvertrauen und der Identität des eigenen Lebens basiert.

Hier sollte man mit aller psychischen Energie und aller geistigen Kraft die äußeren Verhältnisse ändern, aber niemals die Unzulänglichkeiten der eigenen Person sowie die Unzulänglichkeiten des Staates auf den Embryo zu projizieren und zu kanalisieren und ihn durch Tötung als schnelle Lösung aller Probleme auszumachen! Frei nach der (groben) Einsicht: Was nicht da ist, macht auch keine Probleme und hofft auf Entlastung.
Dies ist ein Trugschluss, denn:

a) Er war da ge-wesen (!) und dies lässt sich nie mehr durch nichts ändern! Er ist mit seinem Dasein Teil des seelischen Lebens seiner Eltern und Leib der Menschheit geworden, auch wenn nur für kurze Zeit, Dauer eines Wimpernschlags, aber lebende Gegenwärtigkeit! In der Gegenwart spielt Zeit keine Rolle, sie ist sekundär. (Was ist Zeit?)
b) Selbst die "Pille danach" tötet eine menschliche Existenz, die nicht weniger Existenz ist, als Sie, als er, als ich! Wenn die Natur tötet, ist die Existenz Opfer, aber niemals Täter.

Es ist richtig, dass der Mensch als Embryo, da er existent ist, Aufmerksamkeit erregt, er macht auf sich aufmerksam, er „spricht“ mit uns, und dieser Umstand erwartet von den Eltern eine Antwort: Bezugnahme mittels des Wesens, das jeder selbst ist. Auch an dieser elementaren Gegebenheit wird geprüft, wie authentisch und identisch der Mensch in seiner Menschlichkeit, in seiner Liebe zum Nächsten, in seiner Wesenheit ist.

Die Entscheidung mit kausaler Auswirkung, sich auf das Lustprinzip mittels des Fortpflanzungsorgans einzulassen, kann Nachkommenschaft bedeuten, - ich unterstelle, dass die Frauen und Männer im Alter ab spätestens 18 Jahren dies wissen. - die zugleich aber auch im vollen Sinne der Verantwortung zu begreifen ist, auf sich zu nehmen ist, da die Folgen der ersten Entscheidung (verantwortungsvoll) mit ihr zu tragen sind. Hier darf man jeden an das Wort der ersten Entscheidung erinnern. Verantwortungslose präsentieren sich mit der Tod bringenden Konsequenz für den Embryo, der in seiner Existenz schon immer Mensch ist! Denn Verantwortung im eigentlichen Sinne „heißt nicht nur, dass ich die Möglichkeit habe, mich in Bezug auf das zu Verantwortende offenbar zu machen, sondern auch bis zum Ende dabei zu bleiben und bestehen zu können.“ (Quelle: W. Weischedel, Das Wesen der Verantwortung, dritte Auflage 1972, Vittorio Klostermann Verlag)

Was dabei herauskommt, wenn der Staat die Gesetze lockert, sieht man; aber es liegt nicht nur an der Gesetzgebung, aber auch, denn wir alle sind als Staat immer nur so gut, wie wir mit dem Schwächsten unter uns umgehen. Die gewünschten Umgangsformen finden Ausdruck in den Gesetzen des Staates, insofern eine Mehrheit dafür zu finden ist.
Das „ethische Gesetz“ in uns, reicht offensichtlich nicht aus, um das menschliche Leben zu schützen vor jenen Mechanismen, die im Hintergrund still und leise wirken, weil sie als selbstverständlich schon längst akzeptiert sind. Wir Bürger bilden im gesellschaftlichen Netzwerk eigendynam das aus, was die Frage impliziert:
Welche Verhaltensprinzipien mit psychosozialer Wirkung treten heutzutage in den Vordergrund?

 


Es spricht die Existenz der Nachkommenschaft dafür, dass sie ist als Kind, aber nie als etwas, das diesem Menschen seine Würde nimmt.


Die Wissenschaft versucht wertneutrale Begriffe einzusetzen, doch werden ganz schnell aus solchen Begriffen über die Rücktransponierung aus der Wissenschaftssprache in die Metasprache (Umgangssprache) innerhalb der Meinungsbildung des Bürgers negativ be­setzte Inhalte übertragen, auch Dank der Abtreibungsbefürworter, die pejorativen (entwer­tenden) Ausdruckes sind, was die Stellung des Kindes auf dem Boden des Menschseins betrifft! Ist der Begriff „Kind“ ersteinmal ausgetauscht durch den medizinischen Fachbegriff „Embryo“, holt man ihn zurück in die Metasprache, aber eben frei von den vielen zwi­schenmenschlichen Bezügen. Und über das, was den Menschen fremd geworden ist, lässt sich frei verfügen.
Wir bestimmen unsere Nachkommen als Kinder von Eltern und sind insofern über die gan­ze Lebenslinie hinweg immer Kinder, oft Eltern und Kinder zugleich, unabhängig vom Aus­sehen (Größe, Gewicht, Form, Alter, etc.). Alle Menschen (Kinder im engen Sinne, Singles, Hetero- wie Homosexuelle, Väter, Mütter, Großeltern, Ur...Großeltern und so wei­ter) sind zu allen Zeiten mit allen ihren Eigenheiten Kinder im erweiterten Sinne! Jeder hat Eltern, jeder ist Kind seiner Eltern. Kein anderer Begriff, außer der Begriff „Mensch“, ist in­haltlich so mit der Fülle des menschlichen Lebens gefüllt, ist so umfassend, so einbezie­hend in den konkret lebenden Menschen wie er. Kinder sind mit der Menschheit gewach­sen, sind im Menschsein elementarer, wesenhafter Bestandteil, ja sie sind das Mensch­sein Tragende. Der Begriff „Kind“ ist Urbild, ist Archetyp. Der Begriffsinhalt „Kind“ ist der umfassendste und gleichsam lebensreichste, der das Individuum auf die Fülle seiner As­soziationen zurückgreifen lässt, er ist inniger Bestand des Bewussten und Unbewussten. Er spiegelt die eigene Kindheit (im engen Sinne) im Bewusstsein wider in seiner lebendi­gen Fülle.
Der Begriff „Embryo“ entstammt dem Griechischen, der von der Biologie, von der Medizin als Fachterminus in die Wissenschaftssprache eingeführt wurde mit dem Zweck, den Or­ganismus zu „entmystifizieren“, zugleich hat man ihn damit stark reduziert bis hin zum „Zellhaufen“, den man ohne Skrupel wegwerfen kann, und innerhalb des Bewusstseins an den Rand des Menschseins gedrängt, weil man ihn aus seinen inneren Bezügen zu Mutter und Vater genommen hat, mit dem man experimentieren kann, wie der Experimentator es will, ohne großen gesellschaftlichen Widerstand befürchten zu müssen. Was nicht mehr im Bewusstsein liegt, ist dem Menschen verloren gegangen, und es ist nicht zuletzt die Auf­gabe der Humanisten heutiger Zeit, sondern auch die Aufgabe eines jeden geworden, die fatale, die Tod bringende Folge jenes Denkens aufzuzeigen und bewusst zu machen.
Die Würde des Menschen ist nach Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland unantastbar und nach Absatz 2 im Bekennen unverletzlich und unveräußer­lich.
Der Organismus Mensch ist auf seiner gesamten Lebenslinie, in seinem gesamten Le­bensverlauf immer Mensch und Kind zugleich, sodass ihm logisch zwingend die Würde vom Anfang seiner Lebenslinie bis zum Ende derselbigen zusteht unabhängig davon, ob der Bürger die praktischen Konsequenzen aushalten kann oder nicht. Tötung muss als Re­gelmechanismus ausgeschlossen werden und bleiben; sie darf erst gar nicht als mögliche Alternative zur Konfliktbehebung im Zwischenmenschlichen erwogen werden, da man frei von Gewalt leben möchte.
Das gesellschaftliche Umfeld des Bürgers, und dies ist nicht zuletzt eine politische Aufga­be, muss auf seine Bürger hin in einer lebensfreundlichen Weise gestaltet werden, die ohne Tötungsoption zurechtkommt.
Unsere Gesetzesregelung ist zur Zeit in sich widersprüchlich, denn:
Mord steht unter Strafe und die Todesstrafe ist mit Recht und aus guten Gründen abge­schafft, aber Abtreibung ist zwar verboten, wird aber toleriert.
Man sieht ja über die Landesgrenzen hinaus und an seiner eigenen Würde vorbei, in der jeder Mensch unabhängig seines Aussehens (auch seiner Größe!), seiner Gesinnung und so weiter steht. Ich denke, man muss etwas - in der Würde stehend - für die Würde tun, weil der Mensch zumindest die Idee der Würde in sich trägt und von ihr her sein prakti­sches Gestalten in der Welt ausrichten sollte, was nicht jeder tut. Der Mensch entwirft sich auf Würde hin, sofern er bewusster Träger derselbigen ist. Auch der Abtreibungsbefürwor­ter steht in der Menschenwürde und fragt auch: „Aber was ist mit mir und meiner Würde?“ Ich antworte ihm wie folgend: „Entwerfe dich schon immer in der Würde stehend bewusst auf Würde hin und du wirst dich würdig verhalten! Du kannst es mittels dem, was du bist, und dieses Was wird dein Wie überprüfen und leiten.“

 

Ein Menschenleben, beginnend mit dem Menschen als Zygote, ist ethisch nicht verhandel­bar und seiner Würde entsprechend unantastbar. Wer die Würde des Menschen achtet, achtet im Grunde sich selbst und eben andere.
Ein Mensch ist in einem höheren Ganzen eingebunden, in diesem Universum als Logos mittelbar seines Wesens.


Das Leben eines Menschen ist ethisch nicht verhandelbar!

Es ist klar, dass derjenige, der verhandelt, an der Würde des Menschen vorbei verhandelt, da es sein Wille ist, den anderen anzutasten, zu verletzen, zu töten oder zumindest dies alles zuzulassen.

 
Wer jemals sein Kind hat töten lassen, sollte umkehren, sich läutern (wie Nietzsche es in seinem Werk aufgezeigt hat) und nicht versuchen, sich im Nachhinein Rechtfertigungs­gründe besorgen zu wollen, um bei seiner Methode bleiben zu können. Moralisch-ethi­sches Unrecht muss zuerst als Unrecht erkannt, dann angenommen werden, damit der Betroffene, die Betroffene sich ändern kann. Wenn man Unrecht verschleiert, wird auch das Unrechtsbewusstsein nicht wach werden.
Diejenigen, die es besser wissen, sollten den anderen, die es nicht wissen, einen Rahmen der Orientierung vermitteln bzw. geben, in dem jeder Mensch seinen Platz hat oder finden kann, in dem man leben lässt, und es nicht als nötig erachtet, mit den Mitteln der Gewalt gegen den Mitmenschen, sogar gegen sein Kind vorzugehen. Spätestens hier, auf dem Ni­veau der Bindungslosigkeit und der gegenmenschlichen Vorgehensweisen, die Tötungen einschließen, angekommen, sollten alle Alarmglocken so laut läuten, dass keiner mehr weghören kann!

Bedenket, nur der Lebende kann Liebe schenken! Vernichtet sie nicht!

 


Der Löwe hat sechs Beine.

Dieser Satz ist grammatisch richtig. Jedoch haben wir (noch) keinen Löwen mit sechs Bei­nen gesehen. Dieser Satz und ähnliche entsprechen nicht der Realität und sind daher nicht sinnvoll, sondern vom Sinn entleert, sinnlos, - solange das Gegenteil nicht bewiesen ist.
Wer verantwortungsvoll Entscheidungen treffen will und muss, muss zuvor die Begriffe klä­ren, mit denen er argumentiert. Sind die Begriffe im Verständnis unklar oder diffus, bleibt sehr wahrscheinlich auch das Ergebnis unklar oder diffus. Nicht umsonst wurde die Wis­senschaftssprache des Positivismus entwickelt, dessen Schwäche in seiner Stärke liegt; sie ist in den Methoden seines Erfolgs zwangsläufig mitgegeben.

Kann der Mensch alles entscheiden?

Nein! Denn haben wir die Entscheidungsgewalt über Krankheit und Gesundheit, über die Naturgesetze oder darüber, wie lange man leben wird, wenn man leben will? Wir können nicht entscheiden, die Naturgesetze zu ersetzen, sondern wir müssen uns nach ihnen rich­ten, uns nach ihnen ausrichten lernen, sofern wir (über)leben wollen.
Diese Grundentscheidung über das eigene, individuelle biologische Leben treffen wir nicht, sondern leben in unausgesprochen selbstverständlicher Weise, wodurch sie uns ab­genommen ist. Wahrscheinlich stellt sich nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung, - bis auf suizidal Gefährdete, Philosophen, Theologen, etc. - jemals in einem inneren Diskurs diese Frage, da das individuelle biologische Leben wie von selbst abläuft, nach einem in­neren Plan, nach einer inneren Zielgerichtetheit. Aristoteles kannte die Entelechie, das ak­tive Prinzip, welches das Mögliche erst zum vollendeten Wirklichen macht.
Kein Naturwissenschaftler konnte mir bis dato schlüssig erklären, woher diese „innere Be­stimmung“ kommt, wenn sie auch in den Genen liegt! Außerdem bleibt letzten Endes noch die Frage zu klären, wie das Leben ursprünglich entstanden ist. Entstand es aus toter Ma­terie? Was ist Geist, und warum können wir denken? An welchem höheren Prinzip des Seins hat der menschliche Geist Anteil? Unter anderem auch hieraus gewinnt so mancher Philosoph seine Demut vor dem Sein oder kurz seine Seinsdemut, mit der er in der Öffent­lichkeit nicht wirbt, weil sie nur seine Existenz betrifft, die aber alles Weitere in seinem Le­ben mitwirkt. >Mit< ihr steht er auf festem Grund im Sein. Diesen Rückhalt hat er, wenn er lebt und wenn er >mit< seinem Leben wird einst gehen müssen. Und er geht als ganzer Mensch, gänzlich ein.

Wer hat heutzutage in seiner oberflächlichen Konsumenten- und Serviceanspruchshaltung noch Ehrfurcht vor dem Sein, das er evident selbst ist? In einer Industrie- und Dienstleis­tungsgesellschaft mit ihrer Reizüberflutung werden wir vom Wesentlichen abgelenkt. Dienstleistung gegen Bezahlung. Tötung als Dienstleistung gegen Bezahlung. Welche Art der Leistung?! Wenn die Tötung von uns anvertrautem Leben schon als Dienstleistung an­erkannt ist und als solche abgerechnet wird, dann darf man sich über eine fortschreitende Verrohung so vieler Menschen nicht wundern. Der Mensch als Zygote, Embryo, Fötus, wird wieder zu einer Zahl, einer Nummer, einem Neutrum! Die Mechanismen dazu sind subtiler geworden und heißen in ihrer instrumentalisierten Form: „freier Entscheid“ „Wil­lensfreiheit“ „meine freie Entscheidung“ „Frauenfeindlichkeit“ „mein Bauch gehört mir“ u.a. Solche Schlagwörter kursieren seit Ende der 60er Jahre durch die Frauenbewegung, an der Alice Schwarzer maßgeblichen Anteil hatte. Jene Schlagwörter haben die Funktion, den Nachdenkenden emotional auszubremsen, was sie auch hier und da situativ errei­chen. Ob ihr bewusst war, was sie damit anrichtete? Ob sie auch einer kritischen Analyse standhalten? Ich meine Nein! Es gibt zu viele Vernunftgründe, die dagegen sprechen!

 

 

Die Anmaßung der Entscheidung über andere Menschen, die leben, ob sie leben dürfen oder nicht, ist die größte Unsittlichkeit unserer Tage und Unrecht, das noch dazu kultiviert wird. An Hohn und innerer Widersprüchlichkeit nicht zu überbieten wäre, die Abtreibung als ein Menschenrecht zu behandeln und als Gesetz zu deklarieren.



Der Abtreibungsarzt dient seiner Patientin, die an ihn herantritt, nicht dem Menschen, den er tötet. Kein Arzt ist gesetzlich gezwungen, abzutreiben. Doch warum tut sie oder er es dann? Weil der kleine Mensch weniger Wert ist als der große Mensch? Oder weil der große Mensch Mehrwert bringt? Weil die medizinische Notwendigkeit besteht? Besteht die medizinische Notwendigkeit auch bei der sozialen Indikation? Oder weil es schlicht der Wille der Patientin ist? (Dann wäre die Abtreibung eine Serviceleistung.)
(→ Stanford-Prison-Experiment als Hinweis auf die Verhaltensänderung von Menschen, denen man Gewaltpotential nicht zutraut.)


Die Parallele zu ähnlich existenten Strukturen in den Gesellschaften Europas will ich gar nicht erst ziehen.

„Taten an anderen, für die man diesen nicht Rechenschaft zu stehen braucht, sind un­recht.“

(Der Philosoph Hans Jonas in seinem Buch "Technik, Medizin und Ethik")



Das menschliche Verhalten spiegelt die ganze Palette zwischen dem Menschen, der sich nach guten Gründen verhält, und demjenigen, dem solche gleichgültig und gleich gültig sind, wider. Nur weil der Mensch Mensch ist, darf er sich nicht alles erlauben, was mach­bar ist, sondern findet seine Grenzen beim Menschen, der zur gleichen Zeit mit ihm in der Welt lebt. Das gesellschaftliche Mit-oder/und-Gegen-Einander, wodurch es auch immer verursacht und geleitet ist oder wird, ist es, was uns alle angeht. Die Motive des Handeln­den bewegen sich zwischen den Affekten (unreflektiert) und den Vernunftgründen, da sie mit guten Gründen begründbar sind (reflektiert).
Die Menschheitsgeschichte zeigt es: Es gab Menschen, deren Wille wirkend in deren Ver­halten unsagbares Leiden über die anderen Menschen ihrer Zeit brachten. Und trotzdem waren sie Menschen. Niemand würde ihnen absprechen wollen, dass sie Menschen wa­ren. Jedoch ist unbestreitbar, dass sich kein Mensch freiwillig unter das Joch eines Despo­ten stellt.
Deswegen stellt sich der Vernunft begabte Mensch Fragen danach, wie er leben will mit anderen Menschen, die irgendwie auch leben wollen, weil sie da sind. Will er sittlich gut le­ben und das Sittliche fördern oder will er nicht sittlich, unsittlich gegen die anderen vorge­hen, also „mit“ oder „gegen“ den anderen (sozial oder antisozial), was einmal prinzipiell nach Normen und unter Berücksichtigung der Normen auch von Fall zu Fall, von Situation zu Situation entschieden werden kann. Was aber soll man von einem Menschen denken, der sich anfänglich für etwas entscheidet und später wieder gegen seinen ersten Ent­scheid entscheidet? Wie glaubhaft erscheint der eine dem anderen innerhalb einer intimen Partnerschaft, wenn er ihr die Liebe zwar verbal bezeugt, dann nicht verhütet, und sie bei einer Schwangerschaft verlässt oder sie zu verlassen droht? Was an dir ist stabil, woran ich glauben kann? Dies sollte sie ihn fragen! Allzu menschlich ist, zu begehren, aber unter verantwortbaren Bedingungen. In diesem Satz ist das Lustprinzip mit dem Realitätsprinzip vereint.

Wir brauchen Beistand im Leben und nicht Zuspruch zum Töten!

„Achte das Recht jedes Menschenlebens, seinen eigenen Weg zu finden und eine Überra­schung für sich selbst zu sein“
(Der Philosoph Hans Jonas in seinem Buch "Technik, Medizin und Ethik")

 

Zur Gewalt

Eines der wichtigsten Kriterien der eigenen Gewaltbereitschaft eines jeden Menschen ist schlechthin die Signifikanz (Deutlichkeit) der Gewalt gegenüber anderen oder gegen sich selbst (Autoaggressivität).

Es gibt die psychische und physische Gewalt.

Wo und wie, gegen wen oder was tritt sie auf?

Wie stark eine Person oder eine Gruppe der Gewalt zugeneigt ist, lässt sich an der Leben­spraxis erkennen, die sich im verbalen und physischen Ausdruck des Individuums und in den Gesetzen der Staaten letztendlich widerspiegelt.

Die das Überleben betreffende entscheidend mitbestimmende Frage der Menschen wird die sein, wie sehr sie danach streben, Gewaltakte im Zwischenmenschlichen als Mittel zur Problembehebung anzusehen, zu akzeptieren oder abzulehnen. Mit dieser Frage nach dem Beziehungsverhältnis zur Gewalt, über die jeder früher oder später reflektieren muss, steht oder fällt der Mensch. Die Gewaltbereitschaft als Indikator ist eines der wichtigsten Kriterien zwischen Menschen. Wie soll und kann man sich selbst verhalten, wenn die Men­schen im direkten oder weiteren Umfeld ein höheres Maß an Gewaltbereitschaft zeigen? Wer hier nicht aus dem Kreislauf der sich selbst unterhaltenden Dynamik aussteigt, macht eben mit bis zur Eskalation, die dann in der späteren reflektierenden Aufarbeitung keiner wollte. Doch Schaden ist hier schon angerichtet! Wer trägt ihn? Wer ist Täter, wer ist Opfer?

Hat ein  Mensch keine anderen Kompensationsmöglichkeiten mehr als zum Akt der Gewalt zu greifen, so ist dies nichts Anderes als der Ausdruck der mangelhaften Entwicklung von Kompensationsmöglichkeiten. Hier stellt sich jeder selbst sein eigenes Zeugnis aus.

Der Mensch sollte sich aber gegen die Gewalt wehren, nur wie?

Der Gesetzgeber erlässt Gesetze, die allerdings erst nach einem Übergriff anzuwenden sind. Und doch haben sie Vorbildfunktion und weisen auf den Wert hin, der durch sie ge­schützt ist.

Die moderne Pädagogik zeigt Möglichkeiten der Vorbeugung, des situativen Umgangs mit Gewalttätern und den Abbau von Aggressionen auf. Die Psychologie weist auf die innere Psychodynamik hin. Frustration, Angst und Furcht sind hier wichtige Parameter. Deswegen kommt es darauf an, wie man mit diesen umgeht. Was macht Angst? Angst auslösende Faktoren gibt es viele bis hin zur Angst vor der Angst. - Alle diese wehrhaften Weisen rich­ten sich an jene, die wehrhaft sind.

 

Wie kann sich das Kind wehren vor dem Zugriff Gewalt besetzter Eltern oder Elternteile?

Wie kann der kleine Mensch  sich wehren gegen die reduktiv-funktionale Sprechweise sei­ner Eltern die über (!)  ihn sprechen als „Zygote“, als „Embryo“, als „Fötus“, als „Zellhaufen“, als „Masse“ (sofern man nochmals stärker reduzierend die Moleküle und Ato­me betrachtet), usw. eben in der Form von reduktiv-biologischen, physikalischen Funkti­onsbegriffen?

Wie kann der kleine Mensch sich wehren gegen die Umformung der Begriffe, die auf ihn angewendet werden, da sie allesamt an seiner Wirklichkeit (Existenz) vorbeizielen?

Wie kann er sich wehren?

 

 

Nur über das Staatsrecht, welches sich für sein Leben verbürgt!

 

 

Was auch immer jeder Abtreibungsbefürworter als sein Recht ausgibt, soll nicht das Recht des Kindes sein?

 

 

Das Kind soll bewusst benachteiligt werden von Anfang an!

 

 

Was ist das für eine Gesinnung und Geisteshaltung, die sich den Weg freiräumen will vor den letzten staatlichen Hindernissen, die den Lebensschutz gewähren? Sie will das kindliche Leben in das private Kalkül der Willkür ziehen, mit welchen Argumenten auch immer.

Welches Gut kann größer sein als das Leben?


 

 

Einige Beispiele aus der Diskussion mit Abtreibungsbefürwortern und Abtreibungs­befürworterinnen :

 

Wie steht es mit der ungewollten Schwangerschaft?

 

Ich bin einmal gefragt worden, was ich von einer „ungewollten“ Schwangerschaft halte?

 

Meine Antwort:

Hatten Sie ungewollten, also nicht gewollten Sex? Hatten Sie Sex gegen Ihren Willen?
Es gibt Zusammenhänge einer Tat (Handlung), die zusammengehören:
Wie z. B.:
Ich habe gegessen und dies war schön, sehr schön, doch ich wurde satt, was ich nicht wollte. Wem kann ich das Sattwerden anlasten?
Oder: Ich fasste heiße Kohlen an, und ich verbrannte meine Hand, was ich nicht wollte, denn ich wollte mir beweisen, wie mutig ich bin.
Irgendetwas habe ich dann falsch gemacht! Wem kann ich dies anlasten?

Sehen Sie den Zusammenhang?

Ich tue etwas, und wenn das Ergebnis nicht gewollt ist, laste ich es einem anderen an.

 

 

 

Dies ist eine Verdrängungsweise, um die Eigenverschuldung nicht annehmen zu müssen!

 

 

 

Es wäre ein selbst ausgestellter Freibrief für alle meine Taten.
Ich hatte Sex, sehr schönen Sex, doch ich wollte nur dabei sein und den Orgasmus. Trotz Verhütungsmaßnahmen kann (!) sie schwanger werden, was jeder wissen sollte. Wenn ein Kind die Folge ist, haben die Menschen das Kind zu tragen.
Dies nennt man Verantwortung im eigentlichen Sinne.

Eine Entscheidung ist kein selbstherrliches Gut und ist deswegen auch nicht selbsterklä­rend, sondern man entscheidet über etwas (hier ein Kind) mit Gründen. Diese Gründe gilt es zu beleuchten und aufzuklären, wenn sie den Anspruch einer allgemeinen Maxime ha­ben sollen.
Man begeht den Fehler, aus seinem Leid den Tötungsanspruch herzuleiten und abzuleiten, was nicht geht. Unrecht kann nicht Recht begründen.

 

 

Zur medizinischen Indikation

 

Ein Beispiel dafür, wie leicht manche Frau über diese Indikation zur Abtreibung findet, soll die Aussage andeuten, die aus einem Forum stammt:

 

"Wenn ich Sex habe und trotz Verhütung schwanger werde und ich das Baby nicht will...geh ich zum Arzt! ich habe 2 Kids und 2 Abtreibungen hinter mir. Medezinische Grün­de und es muß jede Frau selber wissen!"

 

 

Mein freier Entscheid!

 

Jedem Menschen kommt die Entscheidungsfreiheit zu. Er kann sich für etwas oder gegen etwas entscheiden, ja er kann sich auch entscheiden, sich nicht zu entscheiden, also eine Entscheidung offen zu lassen. Wer entscheidet, ent-scheidet, d.h., er scheidet etwas von etwas, je nach dem Entscheidungsbereich, den er verwaltet. Wie verwaltet ein Mensch seinen Entscheidungsbereich, wenn in ihm noch andere Menschen leben? Wie weit darf jeder seinen Bereich ausdehnen oder erweitern, wenn es um die einzelnen Existenzen geht? Darf der eine in den Entscheidungsbereich des anderen eindringen und ihn mit Mit­teln der Gewalt bekämpfen und ihn gar vernichten, um seinen eigenen Bereich zu vergrö­ßern, damit man selbst besser leben kann?

Die erste Entscheidung, die jemand getroffen haben muss, um überhaupt schwanger wer­den zu können, muss die gewesen sein, mit jemanden „geschlafen“ zu haben, sofern es sich nicht um Vergewaltigung oder extrakorporale Befruchtung handelt.

 

 

 

Dies ist der erste Entscheid, Ihre freie Willensentscheidung!

 

 

 

Wenn ein Kind die Folge aus der sexuellen Beziehung ist, ist sie zu tragen: Dies nennt man Verantwortung im eigentlichen Sinne.
Daneben gibt es noch die Verantwortung im formalen Sinne. Es gibt keinen Komparativ von Verantwortung, also z.B. verantwortungsvoller und ähnliche Redewendungen, die bei manchem Rhetoriker zu finden sind, weil man sich selbst offenbar macht gegen eine Fra­ge.

„Der Verantwortende greift auf sich zurück und holt sich her in die Antwort (Reflexion). Er nimmt sich ganz - bis zum Ende – in das Offenbarmachen hinein und kommt damit weg von der Fraglichkeit.“(S. 17, W. Weischedel, Das Wesen der Verantwortung, dritte Auflage 1972, Vittorio Kloster­mann Verlag)

 

 

 

„Muss wirklich jedes Kind unter allen Umständen zur Welt kommen?“

Hinter dieser Frage steht die Tötungsmentalität.
Denn die Frage lautet ein wenig anders formuliert:

Muss jeder Mensch wirklich unter allen Umständen leben?

 

 

 

Der Abtreibungsbefürworter will die Frage mit der Beseitigung des Menschen auflösen, ich mit der Veränderung der Umstände!

 

 


Jedes Kind darf (unausgesprochen) darauf vertrauen, dass wir Menschen ihm die Hilfe zu­kommen lassen, die sein Leben fördert in Liebe (in Liebe gezeugt und empfangen, in Lie­be begleitet in seinem Leben) und seiner Würde entsprechend unantastbar, unverletzbar, unveräußerlich. Unsere Würde, die im Grundgesetz steht, ist nicht abgekoppelt von seiner Würde.
Ein Menschenleben ist und bleibt seiner Würde entsprechend nicht verhandelbar!
Manche Entscheidung muss nicht getroffen werden!
Entscheidungen zum Töten sind heutzutage, noch bevor man alle Lebensaspekte gesich­tet hat, sehr schnell getroffen.
Außerdem obliegt uns Menschen nicht die Option, absichtlich den Tod zu bringen. Dies wäre eine Anmaßung, da das Leben ein Geschenk der Natur ist, auch dann, wenn es sei­nen Lebensweg geht.

 

Die Doppelmoral

 

"Ich fordere keine Rücksichtnahme für mich selbst, sondern für andere Frauen,..."

Das doppelmoralische Denken bleibt, auch wenn Sie es "nur" stellvertretend aussprechen.

Ich kann nicht für den Täter Rücksichtnahme fordern und dieselbige nicht dem Opfer gewähren.

 


Dies ist die Doppelmoral durch die Hintertüre. Man muss schon sehr auf sich selbst achten bei dem, was man tut und sagt!

Man kann, sollte aber nicht, sich selbst ins gute Licht stellen und zugleich das fordern, was grundsätzlich verwerflich ist.

 

 

Bilder sind aussagekräftiger als so mancher Text, deshalb stelle ich an dieser Stelle einen Link ein.

 

Bilder von getöteten Babies können eingesehen werden unter dem Link :

 

http://www.pro-leben.de/abtr/uebersicht_bilder.php

 

 

 

 

 

Aufruf an alle Politikerinnen und Politiker!

Die soziale Indikation ist ersatzlos zu streichen und die medizinische Indikation restriktiver zu handhaben.

Die Schwächen der jetzigen Regelung haben es gezeigt, dass viele Menschen das Verbot der Regelung nicht sehen und überwiegend den Gesetzesrahmen ausnutzen. Der Wert des Lebens wird durch die niederschwelligen Regelungen nicht vermittelt. Die „Schlupflöcher“ sind zu stopfen! Sie als Politiker(in) sind aufgefordert, zu handeln.

 

Der Maßstab ist die ungeteilte, nicht zu splittende Menschenwürde, von der her wir das Handeln in der Welt entwerfen sollten.


Der Mensch ist seiner Würde entsprechend unantastbar, unverletzbar, unveräußerlich und somit nicht verhandelbar. Bitte betonen Sie die richtigen Werte, die das Gewissen bilden. Wollen wir Menschen, die sich eines Tages sagen müssen:

Der, der ich bin, sieht traurig auf den, der er sein könnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helmut Wolff