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Ein Effekt in Firefox: 

Wenn man die Grafik eines Gedichts mit Linksklick bedient und die linke Taste gedrückt hält und zudem die Maus fortbewegt, dann löst man das kleine Abbild vom Original. Lässt man nun die Linkstaste der Maus los, so scheint das Abbild wieder ins Original zurückzukehren. 


Dies soll als ein bildliches Gleichnis gedacht sein.

(Und wenn man längere Zeit auf die blaue Fläche dieser HP sieht, lässt sich die holografische Struktur erkennen, die erst im Gehirn auf Grund des Außenreizes erzeugt wird. -> Als Hinweis auf die Beobachterrolle des Menschen.
Diese HP wurde an den Browser Mozilla Firefox adaptiert. Konqueror in KDE, Epiphany in Gnome geben die HP auch gut wieder!)
© Helmut Wolff


Petition: Nein zur Selektion des Menschen



In manchen Staaten gilt es als Verbrechen, wenn man sich der Liebe Jesu Christi zuwendet!


"Ooberfuse" singt: Free Asia Bibi, (eine verfolgte Christin in Pakistan)

http://www.callformercy.com/


Ägypten: Sich von der Liebe Gottes rufen, berühren zu lassen, ist kein Verbrechen! - Zur Gefügigmachung durch Mitmenschen.

Gewalt als Mittel der Gefügigmachung im Namen Allahs?


Gedanken

Wenn Menschen glauben: 
Um etwas für sich zu tun, müsse man etwas gegen den anderen tun.

Man braucht nicht Angst oder Furcht zu haben vor seinem Licht (Vernunft und Liebe), aber man sollte achtsam sein vor seiner "Dunkelheit", sprich Schattenseite, in der Vernunft und Liebe abwesend sind.  Die moralisch-ethische Decke des Menschen ist dünner als der Mensch gemeinhin annimmt, dass sie es sei. Die ganzheitliche Ausrichtung des Menschen als Mensch auf Transzendenz hin ist nicht ohne Halt (Wirkung) für (auf) ihn im Eingebettetsein innerhalb der Materie des Universums und ist nicht ohne öffnende Weite innerhalb des Menschseins, die den Menschen öffnet für die Entdeckung seines Seins, welches zwar als seines erlebt wird, ihm jedoch nicht gehört.

Wortbestimmung :

[leb] aus dem Hebräischen mit der Bedeutung „Herz“

lat. „ens“ :  „Sein“ „Wesen“

 

 

Zur Liebe

 

In dem Moment, da ein Mensch die Liebe ergreifen will, sei es im Diskurs oder in der situativen Anspruchshaltung des Begehrens nach ihr, geht sie für ihn verloren. Sie entzieht sich unserer Willenskraft, da sie über den Willen nicht zu erzeugen noch festzuhalten ist. Liebe ist die Offenbarung, die auf den ganzen Menschen verweist in seiner Transzendenz.

Dieses Phänomen ist ein Vermögen eigener Kraft, das jeder immer nur mit seiner ganzen Existenz erfahren kann mit allen ihren Ausdrucksweisen in die Welt, aber immer auf dem Boden des Freiseins. Wir  empfangen sie, wenn wir am wenigsten mit ihr rechnen. Ihr Prinzip ist das Alles-oder-Nichts. Ist man von ihr umfangen, so umfängt sie alles, was in der Existenz liegt, - auch dasjenige, wovon wir (noch) kein Wissen haben, was aber im Mitsein gegeben ist, im Co-esse. Wächst sie mir zu, so einigt sie mich mit meinem Wesensgrund. Dies nenne ich Glückseligkeit.

Ohne die bedingungslose liebende Zuwendung ist kein Baby überlebensfähig.

 

Das Kind hat nichts dazu beigetragen, dass es ist.

Aus dem Maṯnawī

„Der Maßstab zur Beurteilung der Menschen ist nicht ihre Position, ihr Wissen, ihr Verhalten oder ihr Vermögen, sondern die Reinheit ihrer Herzen.“ 

(Aus dem Persischen von Bernhard Meyer, Kaveh und Jilla Dalir Azar, Verlag : Kaveh Dalir Azar)

In der Liebe

In der Liebe liegt die Pracht,

die den Mensch zum Liebenden macht.

In der Liebe liegt die Kraft,

die einzig und allein Einung schafft.

In der Liebe liegt dein Wesen,

das dir hilft, zu genesen.

In der Liebe liegt der Grund,

aus dem heraus du wirst gesund.

In der Liebe liegt dein Heil,

solange du hier lebst eine Weil`.

In der Liebe liegt die Rührung,

die wir brauchen als innere Führung.

Helmut Wolff

Martin Buber (1878 - 1965)

„[...] ; die Liebe geschieht. Gefühle wohnen im Menschen ; aber der Mensch wohnt in seiner Liebe. Das ist keine Metapher, sondern die Wirklichkeit : die Liebe haftet dem Ich nicht an, so dass sie das Du nur zum „Inhalt“, zum Gegenstand hätte ; sie ist zwischen Ich und Du.[...]“

(Zitiert aus seinem Buch : Ich und Du, Seite 22.)

Parmenides von Elea (515 v.Chr. - ca. 445 v.Chr.)

"Man muss sagen und denken, dass etwas ist: denn das Sein existiert, nicht aber das Nicht-Sein."

Begriff und Wirklichkeit

Kein Begriff kann die Wirklichkeit des Menschen kongruent erfassen ; es bleibt immer eine Kluft zwischen dem Begriff, den wir (nur) denken, und der Wirklichkeit so, wie sie (ontisch) ist. Hier liegt die Quelle aller Irrtümer.

Blaise Pascal (1623 - 1662)

"La coeur a ses raisons que la raison ne connaît point."

(Das Herz hat Gründe, die die Vernunft nicht kennt.)

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860)

„Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“

Peter Bieri (1944 - ) Pseudonym : Pascal Mercier

„Gebildet ist einer, der ein möglichst breites und tiefes Verständnis der vielen Möglichkeiten hat, ein menschliches Leben zu leben.“

Zur Ethik

Zunächst sind Ethik und Moral nicht dasselbe.

(nachzulesen in : Philosophisches Wörterbuch, herausgegeben von Georgi Schischkoff im Kröner Verlag)

Die Ethik untersucht die Werte, die für den Menschen wertvoll sind, da das ethische Verhalten in der Verwirklichung ethischer Werte besteht. Die Ethik dient dem Wachwerden des Wertebewusstseins. Der Wertsichtige ist der „Schmeckende“ (lat. sapiens), der die „feine Zunge“, das „feine Organ“ (so Schischkoff) für die Wertfülle des Lebens hat.

- Ethik wird in normative (Normen, Regeln, Sollen) und deskriptive (beschreibende) differenziert.

- Wenn jemand sagt, es gäbe kein Richtig oder Falsch in der Ethik, der hat auch keine ethischen Werte, also einen „Maßstab“ (Normen, Regeln, Sollen), nach dem er sich verhalten kann bzw. soll, der ihm vermittelt, was richtig und was falsch ist, was gerecht und was ungerecht ist.

Wer den „bloß individuellen Egoismus“ als sein Wertmaß bestimmt, geht danach, was angenehm und was unangenehm für ihn ist, er grenzt sich ab und andere aus.

- Ein theoretisches Ethik-Konstrukt, das nicht alle Menschen prinzipiell einbezieht, bleibt immer rudimentär und verdient (sich) somit nicht den Begriff „Vernunft-Ethik“. Vernunft ist das höhere Vermögen des Geistes, das vom Verstand, von der Emotio analytisch abgegrenzt wird. (Einen differenzierten Vernunftbegriff zeigt Helmut Walther auf. Siehe dort.)

- Jeder Ethikentwurf muss auf seine (Anfangs)-Voraussetzungen (Prämissen) analysiert werden, die oft willkürlich und wie nebenbei eingeführt bzw. gesetzt werden wie z. B. das „Interesse“, als ob alle Menschen ausschließlich interessengesteuert und glücksorientiert wären und als ob ein Mensch immer interessengesteuert und glücksorientiert wäre. Es gibt auch Automatismen, Schlaf und Träume als Befindlichkeiten ohne Tagbewusstsein, Fremdbeeinflussungen, freies Assoziieren, zeitweises interessenloses Dahinvegetieren, interessenlose Kontemplation, Meditation u.a. Ebenso die „Schmerzempfindung“, die mit „Leid“ gleichgesetzt wird, und man übersieht die positive Komponente, die der Persönlichkeitsentwicklung dient, oder die „Gleichschaltung von Moral und Ethik“. Das einengende Bewusstsein, das durch die Fokussierung auf das Interesse zustandekommt, führt zur Ausblendung der Bereiche des erweiterten Bewusstseins. Dass ein Mensch Interessen artikulieren kann, ist prinzipiell als ein Mehr zu begrüßen. Dieses Fähigerwerden (bedeutet auch Machtzuwachs) ist als Grund zur Tötung des Kindes nicht akzeptabel. Die Macht, die sich aus Funktionen herleitet, die der andere noch nicht hat, lehne ich als Begründung zur Tötung ab. Keine Fähigkeit des erwachsenen Menschen darf einen Mangel des Kindes ausnutzen zu seinem Vorteil, was die Gebote der Liebe, Fairness, Verantwortung, Mitmenschlichkeit u.a. gebieten. Aufgrund der Funktionen und Fähigkeiten darf die Daseinsberechtigung nicht zur Schicksalsfrage werden.  Dies wäre eine Darwinistische Aktion, nach dem Motto : Der Stärkere gewinnt. Nur weil ich physisch wie intellektuell stärker bin als der andere, darf ich ihn nicht töten. (Die überwiegende Diskussion findet auf der Basis der Funktionen statt, und man spart die Ontologie aus. Wer funktional denkt, ist bestrebt, das Ganze in Funktionen reduzierend auszudrücken !) Im Gegenteil ist der Fähigere dazu aufgefordert, dem Schwächeren Hilfe zu leisten nach dem Prinzip der Subsidiarität und Solidarität oder schlicht aus der mitmenschlichen Liebe zur Person des Kindes. Dem Kind ist das Personsein (das Wesen der Person) zu eigen wie den Eltern!

Sobald das Interesse eines Menschen sich gegen die Existenz eines anderen Menschen wendet, hat dieser denselben (Über)Lebensdrang, sich zu schützen oder Schutz zu suchen, wie jeder andere. Ist er hierzu nicht selbständig in der Lage, muss sich die Gemeinschaft für ihn verbürgen. Dies gebietet das Prinzip der Gleichstellung der Person, die als Subjekt Träger von Freiheit ist. Dies schließt andere Kreaturen (Subjekte), die auch Träger von Freiheit sind, nicht aus. Somit ist hier der Speziesismus, die Ungleichbehandlung von Lebewesen aufgrund ihrer Spezies (Art), nicht gegeben.

(Siehe weiter unten „Zum Begriff der Person“)

Außerdem gibt es, im Alltag offensichtlich, widerstreitende Interessen der Erwachsenen. Welches Kriterium soll diese auflösen, wenn selbst die  Parameter Leid und Glück, die letztlich subjektiv empfunden werden, sie nicht auflösen können ? Hinter den Interessen stehen Motive (Beweggründe) auch subjektiver Art, die erst viele Interessen bilden !

Was erstaunt, ist, dass so viele Menschen offensichtlich auf das Singersche Vehikel aufgesprungen sind.

Dies gibt zu denken !  Wie schnell man doch zu töten bereit ist. Und : Mit welchem hohen intellektuellen Aufwand das Töten der Kinder rechtfertigt werden soll !

Der Pool der Begründungen zum Töten wird immer größer mit fortschreitender Bindungslosigkeit im Mit-einander-sein.

( das Stanford-Prison-Experiment)

Das Stanford-Prison-Experiment


( das Milgram-Experiment)

Das Milgram-Experiment

Man muss begründen, ohne der Willkür gegen einen anderen Menschen zu verfallen, - wobei die Zygote schon ein anderer Mensch ist -, warum ein Attribut des Menschen unter vielen anderen Attributen Präferenz haben muss oder zumindest haben soll, was immer wieder in Diskussionen unterlassen wird, da es sich als schwierig bis nicht möglich erweist !

Das menschliche Leben hat absolute Präferenz vor dem Tod, denn bevor jemand sterben kann, muss er leben.

Wenn man beginnt, das Töten des menschlichen Nachwuchses, der von Beginn an Mensch ist, als einen Wert anzupreisen, dann entfernt man sich nicht nur von Kants Imperativ, sondern auch vom Ur-Vertrauen in das Menschsein und insbesondere in das Mitsein (co-esse). - Hier findet der Missbrauch auf dem Boden der Grundverfasstheit des Menschen in Freiheit statt, da die Grundverfasstheit des anderen in Freiheit aus dem eigenen Bewusstsein ausgeblendet und somit missachtet wird.
Die freiheitliche Grundverfasstheit des Menschen ist keine konventionelle, also nichts von Menschen an Menschen Zugesprochenes wie z.B. das Recht, sondern ist von der Natur gegeben. Sie ist eine Gabe der Natur, denn der Mensch kann sich in der Reflexion seiner Verfasstheit als frei erkennen.

Wer das Mitsein nicht sieht, sieht zu kurz und ist von einer holistischen Sichtweise weit entfernt, die auf das ganze Sein gerichtet ist.

Die Ethik existiert nicht außerhalb des Lebens, sondern entstammt diesem und verweist auf die Werte des menschlichen Lebens hin, die es wert sind, gelebt zu werden und nicht durch sie den Tod zu finden. Vernunft-Ethik thront nicht über dem Menschen, wendet sich aber immer wieder an die Vernunft, die das Ganze im Blick hat. Wenn Ethik als äußere Normen- oder Regelgebung verstanden wird, so ist das Ethos Ausdruck des inneren Wertesystems des Menschen.

Zur Ethik der Folgen : Das Verständnis von Verantwortung

Hier möchte ich die Abhandlung von Wilhelm Weischedel (1905 – 1975) empfehlen, da Verantwortung nichts mit der saloppen Aussage, „Konsequenzen so oder so zu tragen“, zu tun hat, wie es - üblich oder oft - von Forenteilnehmern verstanden wird :

Wilhelm Weischedel, Das Wesen der Verantwortung, dritte Auflage 1972, Vittorio Klostermann Verlag.

„Der Verantwortende greift auf sich zurück und holt sich her in die Antwort (Reflexion). Er nimmt sich ganz - bis zum Ende – in das Offenbarmachen hinein und kommt damit weg von der Fraglichkeit.“ (S.17)

„Ich kann verantworten, heißt nicht nur, dass ich die Möglichkeit habe, mich in Bezug auf das zu Verantwortende offenbar zu machen, sondern auch bis zum Ende dabei zu bleiben und bestehen zu können.“ (S. 30)

„Weil sich in diesem Bestehenkönnen Verantwortung erst eigentlich vollendet, sprechen wir von Verantwortung im eigentlichen Sinne.“ (S. 30)

Verantwortung im eigentlichen Sinne bedeutet, dass das Kind als Folge der Handlungen zweier Menschen zu tragen ist. Wer sein Kind tötet, verhält sich verantwortungslos.

Es gibt noch Verantwortung im formalen Sinne, jedoch keinen Komparativ von Verantwortung, z. B. verantwortungsvoller und ähnliche Redewendungen mancher Rhetoriker. Verantwortung ist nicht relativierbar.

Das Kind hat sich nicht selbst gezeugt. Wenn es aus der Unzulänglichkeit der Eltern heraus gezeugt wurde, so ist der erste Entscheid, mit jemanden zu "schlafen", der Grund für die Existenz des Kindes. Nun kommt die Ethik der Folgen ins Bewusstsein : Die Verantwortung!

Wer allerdings die Verantwortung abwählt, der leugnet gerade das, was Humanität begründet und zur Würde des Menschen gehört. Der Mensch hat die Pflicht, wenn Gesellschaft (Familie, Staat, etc.) gelingen soll, einsichtig, eigeninitiativ sozial verträglich und verantwortungsvoll zu denken und zu handeln.

Doch man kann letztendlich alles leugnen regressiv bis auf das Cogito ergo sum : „Ich denke, also bin ich.“ (Descartes) und in Frage halten, was einen aber nicht vom Hinterfragen löst, weil man mittels Reflexion noch nicht bis zum Ende der Fraglichkeit hindurchgegangen ist.

Wer verantwortungslos handelt, der wird in der Reflexion des Offenbarmachens nicht bis zum Ende bestehen können und scheitern im „Spiegel“ der Reflexion.

Zunächst zur Geschichte und zum Wirken von „Pro-Familia“ :

http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_profamilia.php

Ein Beitrag von Alexandra Maria Linder
(Nachtrag vom 23.02.2011)

Hessen: "pro"-familia im Visier des Rechnungshofes - Von Werner Olles
(Link-Nachtrag: 05/2012)

Der Abtreibungsbefürworter, die Schwangerschaftsunterbrecherin

Er oder sie befürwortet das Töten der kleinen Kinder, wobei das Rationalisieren auf unterschiedlichen Motiven (Beweggründen) gründet. Diese Beweggründe muss man hinterfragen, denn er und sie wollen ihr Verhalten als „Gesetzesentwurf“ für eine allgemeine Maxime vorlegen, zu dem jeder Stellung beziehen kann und sollte.

Meine Position habe ich ausführlich in Briefen an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bundespräsidenten Horst Köhler kundgetan.

Mein Ethos (mein inneres Wertesystem) in Kürze :

Ich will keinen Menschen töten noch töten lassen. Und im Grunde meines Empfindens lehne ich das Herbeireden von Gründen ab. Zuerst kommt das Leben, dann alles Weitere !

Der Mensch wird als eine Leib-Geist-Einheit gezeugt, die zu jedem Zeitpunkt eine solche bleibt auf der gesamten Lebenslinie vom Anfang bis zum Ende, denn seine Eltern sind ebenfalls eine solche. Es lässt sich nicht mit guten Gründen aufweisen, dass ein Teil dieser Leib-Geist-Einheit besser sei als ein anderer Teil derselbigen. Das Bewusstsein als Gegenargument gegen den Leib derselben Leib-Geist-Einheit anzuführen, ist absurd, denn sie sind in Eins. Es gibt kein Bewusstsein und somit kein Interesse und andere Bewusstseinsinhalte, solange es sich um Menschen handelt, ohne Leib.

Schon deshalb muss die körperliche Unversehrtheit geachtet werden. Sogar derjenige, der nur das Bewusstsein präferiert, müsste den ganzen Menschen annehmen, da es ohne Leib kein Bewusstsein desselben Menschen gibt.

Wenn es stimmt, dass der Mensch mit der Verschmelzung von Spermium und Oozyte (Eizelle) im Ursprung als Mensch festgelegt ist, dann ist ihm auch das Personsein (Wesen der Person) immanent mitgegeben, auch dann, wenn die Person für uns (von außen gesehen) später als manifeste Person erscheint. Dieser Mensch (als Träger der Person) wird bei der Abtreibung (unwiederbringlich) vernichtet.
(--> GG Artikel 2 Abs. (1): "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,"[...]; Abs. (2): "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich."[...])

Und: Gibt es einen Menschen, der nicht die ersten 12 Lebenswochen brauchte, benötigte? Sie gehören notwendig zur menschlichen Identität des Individuums!

Ein Lebewesen, das existiert, wird nicht erst noch zu diesem Lebewesen werden, sondern ist (bereits) dieses Lebewesen im Werden.

Der Mensch wird nicht erst noch Mensch werden, sondern ist Mensch im Werden !


Der Mensch entwickelt sich in jedem Moment seines Lebens (in jedem Zeitfenster, jeder Phase seines Lebens) als Mensch und nicht zum Mensch.

Darum geht es :

Ein Kind (z.B. 12. SSW)

http://aktion-leben.de/Abtreibung/Argumente/fotos/12WOCHEN-50.jpg

Wie kann man das Bewusstsein, das aus Bewusstem (wenige Prozentpunkte des Gesamtbewusstseins) und Unbewusstem (der größte Anteil des Gesamtbewusstseins) besteht, wollen und zugleich alles Leibliche nicht wollen ? Oder will man nur das Bewusste gelten lassen und lehnt sogar das Unbewusste ab ?

Diese Unterscheidung findet nicht statt, solange es um die tötungswillige Person selbst geht, denn sie würde solche Unterscheidung nicht an ihrer Existenz treffen wollen, wenn sie mit ihrer Existenz für das einzustehen hätte, was sie über den anderen sagt, wobei sie sich auf sicherem Boden wähnt, so sie doch über die Anfänge des Individuums (lat. „individuum“ das Unteilbare) spricht als eine Entwicklungsphase, die sie selbst schon durchlebt hat.

Psychologisch fühlen sich manche Verursacher von ihrem gezeugten Kind in ihrer sozialen, finanziellen, wirtschaftlichen „Existenz“ (Existenz im wirtschaftlichen Sinne) bedroht, was als Grund zum Töten heutzutage ausreicht, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen, ja nicht einmal ein Bußgeld, da der Staat billigend eine „Lösung“ als Wahlmöglichkeit praktisch offen lässt  : § 218a StGB. Dies bedeutet jährlich den Tod von mindestens ca. 110.000 Menschen in Deutschland, eher mehr als weniger. (siehe Statistisches Bundesamt) Nach §218 und §218a bleibt eine Abtreibung verboten, wird aber billigend toleriert.

Sind jemals die getöteten Menschen gefragt worden, was sie von diesem  Kompromiss unter Erwachsenen halten ?

Es ist ein inkompletter Kompromiss in der äußerst wichtigen Frage, die jeden Menschen angeht und erst recht den Betroffenen, der sein Leben lassen soll, nach dem Existenzrecht insofern, als nicht alle Beteiligten an der Kompromissfindung teilgenommen haben.

Tötungsbefürworter sprechen über den anderen Menschen in der Weise, dass sie ihm die  Leib-Geist-Einheit absprechen. Sie denken, dass sie mehr an Wert haben als der andere aufgrund ihrer besser ausgebildeten Funktionen und leiten für sich ab, den aus ihrer Sicht Minderwertigen töten zu dürfen, weil er innerhalb der Funktionsweisen schwächelt. Nun, wie kann man dieses Bestreben nennen ? Hat dieses Ansinnen nicht etwas Nekrophiles ? („Nekrophilie“ im Sinne Erich Fromms) Es wird jedoch übersehen, dass Funktionen des Menschen, die nicht in jedem gleich stark ausgebildet sind, auch wieder verloren gehen je nach Befinden der Leib-Geist-Einheit. Wird man dann wieder zum fremdbestimmten Todeskandidaten ? Ob man es sich psychisch oder kognitiv leicht oder schwer macht mit der Entscheidungsfindung, spielt für den Menschen, der getötet wird, keine Rolle. Er ist absolut unschuldig an seiner Existenz.  

Die einerseits gewollten Verhaltensweisen zur Herbeiführung und zum Ausleben der Lust und zugleich doch nicht gewollten Folgen derselben Verhaltensweisen der Eltern (der Handelnden), insofern sie nicht der puren Lust zutragend sind, dürfen anderseits nicht dem Kind angelastet werden. Auch wenn man die Folgen zergliedert in voneinander divergierende Folgen, so gehen alle auf die gewollte Verhaltensweise der Verursacher zurück, also auf den Willen (-> Willensfreiheit) des Menschen, wobei das Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person oder das Vernunftprinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen zu wahren ist.  (siehe weiter unten "Zum Begriff der Person") Wer eine Person nur als Mittel zum Zweck behandelt, übt Gewalt gegen das Wesen der Person (das Personsein) aus, also dasjenige, was eine Person ist.
Die Autonomie des Menschen wird durch Vernunft und ihrer Kriterien wie Prinzipien begründet und gründet auf (bzw. in) der freiheitlichen Grundverfassung des Menschen, wodurch sie ihren (Ge-)Halt erhält. Lehnt man die Vernunft ab, so verliert die Autonomie diesen (Ge-)Halt und ist nur noch "Worthülse" im Wirken der Willkür, wobei die freiheitliche Grundverfassung des (anderen) Menschen missachtet wird.

Zum sog. „Gebärzwang“

Von einem „Gebärzwang“ zu sprechen ist nicht richtig, da kein anankastisches (zwanghaftes) Verhalten vorliegt wie zum Beispiel bei einem Waschzwang oder anderen Zwängen : Das Gebären eines Kindes ist ein natürliches Geschehen, das zu durchleben ist. Die Schwangere ist physisch erleichtert, wenn die Spontangeburt vollzogen ist.

Was aber gemeint ist, sind juristisch-rechtliche Zwangsmaßnahmen, um eine Geburt zu vollziehen, zum Ende zu bringen. Zwangsmaßnahmen will ich nicht anstreben - in beiden Richtungen !  Es gilt, sie zu verhüten.

Ethisch ist es aber nun so, dass die Abtreibungswilligen Zwangsmaßnahmen gegen sich selbst ablehnen, aber für sich selbst Gewalt als Mittel gegen den ungeborenen Menschen zulassen wollen. Man sieht, dass hier Vernunftprinzipien nicht gewahrt sind ! Dies muss ebenso klar gesagt sein. (umgangssprachlich : Doppelmoral)

Und gerade die Vernunft ist es, die das Hinterfragen so lange in Bewegung halten wird, bis dass ihre Prinzipien gewahrt sein werden.

Während die Liebe den Mensch als Mensch zeitlos spontan bejaht, öffnet und weitet im Mitsein.

Vernunft und Liebe umgreifen !

Vernunft und Liebe muss der Mensch in sich zulassend vereinen, will er zu sich selbst finden und zu dem, wozu er gehört und wodurch er ist.

Verletzt, missachtet und der Funktionen sowie der Fähigkeiten nach reduktiv bewertet :

Sie verletzen z.B. :

ganz konkret einen Menschen, der von seiner Grundverfassung her Träger von Freiheit und Würde ist, tödlich  (der Vernunftbegabte tötet Vernunftbegabte);

Das Prinzip der Gleichstellung der Person (oder das Prinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen), 

die körperliche Unversehrtheit, 

die Autonomie der Person,  

das Vertrauen zum Menschen

und wenden sich ab von allen tragenden Mitseins-Beziehungen des Menschen im Mitsein (co-esse)!

Sie missachten z. B. : 

Die Menschenwürde ;

Gleichheitsprinzipien der Vernunft;

die Grundverfassung des Menschseins in Freiheit ! ;

den Mensch als Mensch in seiner Vernunft-Begabung zur Selbstbestimmung;

das Sein des Menschen in seinen vielfältigen Ausdrucksformen und -weisen

 und zugleich mit allen emergenten Effekten ;

die ontologischen Voraussetzungen, u.a.

das Mitsein (co-esse)! ;

und vieles andere, was sie zwar für sich einfordern und nicht bereit sind, das Eingeforderte dem anderen zuzusprechen. Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße !

Sie bewerten : 

Funktionen und  Fähigkeiten des Menschen am Anfang und gegen Ende des Lebens mittels ethischen Relativismus und Reduktionismus.

Ein Lebewesen, das existiert, ist zeitlos ein Ganzes als Wesen in seiner Leiblichkeit! Es ist Seiendes im Werden! - Es wird nicht Seiendes, da ihm schon Sein zukommt! 

Durch die Verschmelzung von Eizelle (Oozyte) und Samen (Spermium) entsteht nicht nur ein Mehr an Materie, sondern etwas ganz anderes: 

Ein Mensch!

Oft bedienen sie sich der Mittel der Sprachmanipulation wie der Pejoration {Bedeutungsverschlechterung; das Abgleiten eines Wortes in eine abwertende, negative Bedeutung [Duden]} und dem Euphemismus {"Worte von guter Vorbedeutung gebrauchen, Unangenehmes angenehm sagen": mildernde oder beschönigende Umschreibung für ein anstößiges oder unangenehmes Wort [Duden]}. (Siehe hierzu auch die "Eristische Dialektik" von Arthur Schopenhauer, die vielfach in Diskussionen in Internet-Foren bestätigt wird!) Auch die hohe Kunst der Diplomatie wie das politische Geschäft vor Wahlen bedient sich jener Mittel, was ja erst einmal legitim ist und zugleich zu durchschauen gilt, um eine angemessene Antwort geben zu können.
Es gilt, den Schein vom Sein zu trennen und das Auge auf die Tatsachen, Authentizität, Wahrhaftigkeit, Empathie,...und Vernunft sowie Evidenz zu richten. Karl Jaspers sprach vom Ringen um Klarheit. Dieses ernsthafte "Ringen um Klarheit" ist bei manchem Autor zu spüren, bei manchem Autor aber auch nicht.
Ist es nicht das Sein, das uns zur Korrektur des Denkens anhält bis hin zum Stillstand des Denkens und uns im Durchleben der Durchmischung von Sein und Schein vom Schein befreit?


Das Mitsein wird deutlicher bei schwindender Selbstwirksamkeit.
Und in ihm seiend öffnen sich Wege, die dem Mensch sonst verschlossen bleiben.



Als Ergänzung wären die Phänomenologie und Ontologie einzubeziehen, was ein echtes Bemühen um Aufklärung vermitteln würde.

Wenn eine Denkmethode sich als nicht ergiebig erweist, weil sie auf ihre Grenze stößt, dann muss gerade sie gewechselt oder geändert werden, da in ihr selbst der Mangel liegt. Dieser Mangel der jeweiligen (Denk-)Methode darf nicht als Mangel des zu untersuchenden „Gegenstands“ interpretiert werden. Hier liegt es an dem Beobachter ! Es gilt, evtl. einen Paradigmenwechsel  durchzuführen.

Wie will man mit metrischen Messsystemen (SI-Einheiten) das Wesen eines Lebewesens entdecken ? Hierunter leidet der Materialismus !

Und zuletzt kommt, wenn man ehrlich und aufrichtig zu sich selbst bleibt, das Sicheingestehen :

Ich habe mehr Fragen als Antworten, deshalb greife ich zur Verantwortung und setze damit dem ständigen Hinterfragen ein Ende. So lässt es sich mit Verantwortung weit besser leben als ohne !

Zudem ist das Maß der Verhältnismäßigkeit ad absurdum geführt dadurch, dass man des anderen Tod fordert. Der kleine Mensch veranlässt nicht den Tod seiner Mutter, sondern er lebt aus dem „élan vital“ wie seine Mutter. Verhältnismäßige Bezugnahme zwischen Menschen (Person in der Leib-Geist-Einheit) findet ausschließlich aus dem Leben statt und nicht im Tod.

- Auf der Ebene des Existentiellen kann nur ein existentieller Grund (Existenz im Sinne der Existenzphilosophie, nicht der wirtschaftlichen !) gefunden werden, nämlich genau dann, wenn Lebendes gegen Lebendes steht. Mutter und Kind ringen gemeinsam im Leben ums Überleben, wobei sich beide in der Existenzweise des Mitseins befinden.

Hier sollte jedoch die Betroffene entscheiden. Es gibt Mütter, die sich gegen ihr Leben und für das Leben des Kindes aussprechen oder ausgesprochen haben.
(Die Vernunft hält an der Gleichstellung der Person fest ; es ist der Lebensdrang auf dem Hintergrund des je eigenen Machtpotentials, der die Entscheidung und die Durchsetzung in dieser
Grenzsituation meist motivieren wird mit der Folge des seelischen Schmerzes.)

Chemotherapie bei Schwangeren: Nur minimales Risiko für Ungeborene
(Link-Nachtrag: 20.02.2012)

- Auch bei Vergewaltigung bleibt es dem Gewissen der betroffenen Frau überlassen, was sie tut ; ich würde ihr aber jegliche Hilfe anbieten, die ich zu geben imstande wäre, damit sie das Kind gebären und zur Adoption freigeben könnte.

- Und in das „Gebilde der Schweigepflicht“ gehört ein Kontrollorgan eingerichtet, wenn es um Tötung geht. Dies ist meine Forderung an die Politik.

Wenn mancher oder manche Politiker(in) behauptet, dies oder jenes tue ein Mensch nicht – z.B. weil er einen Vertrauensvorschuss genießt -, darf gefragt werden, auf Grund welcher Daten der bzw. die Politiker(in) seine bzw. ihre Aussage gründet ? Gibt es zum Beispiel eine Dokumentationspflicht ? Zudem unterliegt auch der Mensch als Arzt dem „Zeitgeist“, der jeden mehr oder weniger beeinflusst.

Oder wäre die Schweigepflicht selbst zu relativieren als gangbarer Weg? Zugleich müsste der Arbeitnehmerschutz gestärkt werden. (u.a.m.)

Wenn man sich bewusst macht, wie viele Menschen als medizinisches Personal bei jährlich ca. 110.000 bis 120.000 Abtreibungen in Deutschland, direkt oder indirekt, mitwirken, dann lässt sich ermessen, was liberale Toleranz der Menschen bereit ist, mitzutragen. Und es lässt sich im Handlungsrahmen der Bürger wie im Recht eine kulturell "einschleichende Normalität" von Destruktivität erkennen, wobei im praktischen Alltag konkret die Mechanismen der Psychologie wie Bereiche aus der Philosophie bemüht und angewandt werden:

 -Instrumentalisierung-, -Verdrängung-, -Übertragung der Verantwortung auf vorstehende Autoritäten (Ethikrat der Klinik, Gesetze, etc.)-, -Pejoration-, -Euphemismus-, -Reduktionismus-, -ethischer Relativismus der "Bioethik"-, etc.,


wobei dem Wortinhalt "Bioethik" (Ethik als institutionalisierte Gewalt) heutzutage ein Tod bringender Konsens innewohnt. Wie viele Todesurteile sind im Namen der "Bioethik" getroffen worden und werden noch getroffen werden? Wie groß ist die Gefahr der Perversion der Ethik? Lebensethik umfasst das Lebende wechselseitig, die aus dem und hin zum Leben wirkt und ins Leben zieht. Der Sterbende lebt und wird von Lebenden begleitet. (-> Palliativmedizin) Menschen und insbesondere Kinder absichtlich vom Leben zu trennen (ent-scheiden: zu scheiden) ist eine Missachtung des Mitseins in der Humanitas der Menschheit, was nicht verbindend wirkt, sondern abstoßend wie die Handlung selbst. Der Mensch ist auf Beziehung und Bindung angelegt. Wer sie verletzt, bekommt eine Antwort, die irgendwie ausfallen wird. Menschliches Sein erfüllt sich erst im Mitsein, aus dem die Liebe umgreifend wirkt.

Sollte es nicht Lebensethik heißen, die zuerst dem menschlichen Leben ausnahmslos verpflichtet ist? Hat eine "Ethik" - wie sie auch immer genannt werden möge - nicht einen "faden Beigeschmack" und verkehrt sie sich nicht selbst, wenn in ihr und durch sie die Beseitigung des Ethikträgers möglich ist?
Ethik wirkt nicht nur klärend, sondern wendet sich ("autoaggressiv") gegen den Träger von Ethik! Diese Komponente ist der heutigen "Bioethik" innewohnend! Ist sie nicht schon eher zu einer "Überführungsethik" vom Leben zum Tode verkommen? (Der Mensch "rationalisiert" sich zu Tode.)
Ist die "Bio-Ethik" nicht schon längst eine Bio-Mortifikations-Ethik geworden?



Wir ernten, was wir säen.



Abtreibung überlebt und dann unversorgt sterben lassen...




Das Restrisiko trägt immer das Kind - Ein weiterer Fall der Medizin (Melbourne)

(Link-Nachtrag: 24.11.2011)




Erbarmungslos




Stumm sind sie und schweigen;

Willkür heißt ihr Leiden!

Wenn Vater und Mutter werden brutal,

ist`s für`s Kind pure Qual.


Stumm sind sie und schweigen;

Vater und Mutter sind die beiden,

die das Kind in die Welt gebracht;

sie haben des Kindes Licht entfacht.


Stumm sind sie und schweigen;

sie können nicht flüchten noch vermeiden,

was Vater und Mutter bringen;

sie wollen des Kindes Tod erzwingen.


Stumm sind sie und schweigen;

man hört sie nicht durchleiden,

man sieht sie nicht durchringen,

wenn die Todesgeister singen.


Helmut Wolff





Zu Spätabtreibungen :

http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Baby

Besteht hier kein Handlungsbedarf, um das Leben des Kindes zu fördern ?

Stellen Sie sich vor, Sie wären im Kreißsaal dabei. Wie würden Sie sich verhalten ? Würden Sie es tolerieren, dass ein lebend Geborenes in Handtüchern eingewickelt, von der Mutter separiert, die zur Abtreibung kam, mehrere Stunden lang sich selbst überlassen wird, damit es - so die Absicht ! - sterbe ? (siehe den Fall „Oldenburger Baby“)

Ist dies die „Größe“ der Medizin, die wir wollen und so sehr achten ?

Denken Sie, das sei ein Einzelfall ? Wie wäre es mit Transparenz in der "Mauer" der Schweigepflicht zumindest einem noch zu erstellenden Kontrollorgan gegenüber oder besser, gleich ganz auf Tötungen zu verzichten, auch um die Ärzte (Gynäkologen und Gynäkologinnen) generell zu entlasten von jenen (milde gesagt) destruktiven Taten?

In der Medizin werden die Bedürfnisse des Patienten primär berücksichtigt. Doch darf das Bedürfnis (Interesse, etc.) des einen Menschen das fundamentale Lebensbedürfnis des anderen Menschen dominieren und unberücksichtigt lassen, wenn es zudem - zugespitzt -  zum Tode des anderen führt, auch dann, wenn der andere das machtlose Kind ist?
Der Arzt handelt zum (vermeintlichen) "Wohle" des Patienten, aber muss er deshalb auch zwangsläufig im Sinne des Patienten handeln
als Erfüllungsgehilfe der Wünsche des Patienten, sofern es gegen das Kind geht?

(-> Vertragsethik: Solche Verträge werden immer über die Köpfe der Kinder hinweg gestaltet!)

http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/abtreibung07.php

Erst dann, wenn die Biologie zeigen könnte, dass sie einen konkreten Mensch (dieselbe Person) wieder herstellen (reversieren) könnte, hätte sie den Mensch beinahe komplett verstanden, denn offen bliebe er in seiner Transzendenz. Doch zunächst liegt Partialwissen vor bezüglich der physikalischen wie der ontologischen Hürden (z. B. die Unumkehrbarkeit des Zeitpfeils / Materie - Geist - Phänomen).

Kein Begriff kann die Wirklichkeit des Menschen kongruent erfassen ; es bleibt immer eine Kluft zwischen dem Begriff, den wir (nur) denken, und der Wirklichkeit so wie sie (ontisch) ist. Hier liegt die Quelle aller Irrtümer.

Die Frage ist nur :

Wer wird für den Irrtum vernichtet, den die Vordenker begangen haben und den die Nachdenker auf ihrer Suche nach rationalen Gründen (nachträglich) als gerechtfertigt erscheinen lassen wollen ?

Im Zweifel sollte daher gelten :

In dubio pro vita !

(Im Zweifel für das Leben.)

In Anlehnung an die Rechtsregel :

In dubio pro reo.

(Im Zweifel für den Angeklagten.)

Wenn Mediziner vergessen haben, wozu die Medizin da ist, ist Töten "normativ" und legal möglich.


Das Ethos der Humanmedizin ist der gesamten Menschheit geschuldet!


Somit ist die Humanmedizin jedem Individuum von Anfang an und bis zum natürlichen Ende verpflichtet!
Ihr kommt zu: Menschen zu retten und deren Heilung zu begünstigen (denn die Natur heilt!), sie palliativ zu begleiten und nicht, sie zu töten.

Kein Mensch hat je ohne die Hilfe von anderen Menschen bestehen können. Sie ist eine fundamentale natürliche Bedingtheit eines jeden Menschen für sein Bestehen, an der jeder Mensch (unterschiedslos) partizipiert. Wer hiermit bricht, der verletzt und zerstört letztendlich Menschen aktiv oder passiv!
Auch die Unterlassung hat eine Wirkung.


Der spanische Frauenarzt Esteban Rodriguez Martin
(Link-Nachtrag: Sept.2011)

Die Tötungsmethode in Deutschland:
Unterlassene Hilfeleistung im moralisch-ethischen Sinne, weil man die geborenen Kinder separiert und verhungern bzw. verdursten lässt. Es kommt zu einer Elektrolytentgleisung und zu einer inneren pathophysiologischen Vergiftung, was letztendlich kausal zum Tode führt. Wenn sich alle anderen Menschen von einem Menschen abwenden, wird er früher sterben unabhängig davon, ob es sich um ein Baby, ein Kleinkind oder einen Erwachsenen handelt. Grausamer kann das Sterben wohl nicht sein in der Mitte unter Menschen, die helfen könnten und sich abwenden, die es vorziehen, jede Hilfe und Linderung zu unterlassen, weil sie es evtl. gesetzlich sogar dürfen. Kein Erwachsener wünscht sich die Abwendung derer, die helfen können, wenn er in Not ist.

Trauriger und erschreckender kann ein Verhalten nicht sein,
sofern man helfen könnte,
jedoch nicht hilft,

wenn man in Liebe begleiten könnte,
jedoch die liebevolle Begleitung verwehrt,

wenn man in der geborgenen Nähe eines Mitmenschen sein könnte,
jedoch die Nähe verwehrt,

wenn ein todkrankes Baby in der Mitte der Eltern sterben könnte,
jedoch die Mitte verwehrt.

Was verlieren Sie? - Was gewinnen Sie?

Die Redewendung "damit das Kind  friedlich einschläft" ist euphemisch und zielt auf das Gewissen und will Gewissensruhe erwirken, wirkt also manipulativ.
Die euphemische Redewendung der Ärzte "friedlich einschlafen" mutet an wie purer Sarkasmus, da sie Fachleute sind, die wissen sollten, was tatsächlich abläuft.
Wie gefühlskalt oder innerlich distanziert muss ein involvierter Arzt sein, um das Verhungern und Verdursten des Kindes zuzulassen abseits jedweder Basisversorgung?
Werden sadistische Regungen (Tendenzen), wenn sie vorhanden sind, nicht dabei verstärkt?


Die psychischen und (quasi-)philosophischen Manipulationsweisen und -formen sind bekannt:
Instrumentalisierung-, -Verdrängung-, -Übertragung der Verantwortung auf vorstehende Autoritäten (Ethikrat der Klinik, ethisches Konsil als autoritäre und autoritative Instanz, Gesetze, etc.)-, -Pejoration-, -Euphemismus-, -Reduktionismus-, -ethischer Relativismus der "Bioethik"-,
Depersonalisierung des Kindes bis hin zur Druckausübung (Repressionssystem), indem der Vorgesetzte dem Assistenten bzw. der Assistentin vorwirft, dass er bzw. sie nicht für den Beruf geeignet sei.

Ich frage: Wer ist für was geeignet aufgrund seiner Persönlichkeit mitsamt seiner Persönlichkeitsstörungen? Welche Persönlichkeitsstörung liegt vor, um Kinder töten zu können? Wie muss der Geist geformt und geprägt sein, um Menschentötung zu fordern?

Nein, ganz so einfach sind die Zusammenhänge im Tötungssystem nicht, denn es gibt noch eine Rechtsprechung im Repressionssystem, die den Arzt verfolgt, sofern der Vertrag zwischen Patient und Krankenhaus nicht erfüllt wird. So müssen nicht selten  Ärzte die Folgekosten für das Kind übernehmen, das abgetrieben werden sollte, aber den Tötungsversuch überlebte, wobei die Eltern sich als Geschädigte betrachten und oft das Kind abgeben, also von sich weisen, als sei es ein "Ding".

Spanien: Unterhalt für versehentlich nicht abgetriebenes Kind

So werden Ärzte von den Gesetzgebern unter Druck gesetzt und dazu gebracht, den Tod zu bringen, sofern die Ärzte nicht bereit sind, für das überlebende Kind die Folgekosten zu übernehmen.

Ein Beispiel aus Großbritannien zeigt, wie das Tötungssystem "gefährlich totalitär organisiert" ist, um Kritik zu unterdrücken: Entlassene Mitarbeiterin verklagt britisches Gesundheitssystem

Da gibt es nur eines: Aussteigen und transparent aufklären!

Ich halte fest: Vertragsgegenstand ist nicht z. B. ein Auto, sondern ein Mensch! Diesem Menschen spricht man sein natürliches Lebensrecht (im Onto-Logos) ab in einem Staat, der von sich behauptet, ein Rechtsstaat zu sein. Die Rechte gelten eben nicht für alle Menschen, die im
Rechtsgebiet leben. Diese noch aktuelle Diskrepanz muss per Gesetz eindeutig aufgehoben werden, indem der Staat auf ein wie auch immer gestaltetes Tötungssystem verzichtet durch ethische Selbstbeschränkung.

Die Ethik kann Lebensethik im christlichen Sinne werden nach dem Bilde Jesu. Er ist Leben in Fülle und spendet Leben in Fülle durch Seine Liebe inmitten des Mitseins Seiner Kirche, die den kleinsten Mensch nicht übersieht und nicht übergeht, eben weil er von IHM gerufen ist beim Namen.
("Denn ich, Jahwe, bin dein Gott, der Heilige Israels ist dein Helfer." Jesaja 43,3)

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Alle anderen Wege in der Geschichte führten - direkt oder indirekt, früher oder später - ins Verderben, sofern sie sich durch Gewalt auszeichneten und bestimmten. Hieran hat sich bis heute wenig geändert, da der autonome Mensch von heute oft und dann geradezu auf Gewalt setzt, also auf Wirkmächtigkeit unter anderen Menschen in Form der Gewalt. Wenn nicht Dialog die Beziehungsweise ist, sondern Gewalt, dann ist das "Herz" kalt. Ein Leben in "Herzenskälte" ist kein Leben in Fülle, von dem Jesus Christus sprach und ewig spricht, denn: Er ist Liebe!


TIQUA e.V. - Gegründet von Frau Sonja Dengler


Augustinus: "Was ist ein Staat ohne Gerechtigkeit anders als eine große Räuberbande?"


Mein Wunsch :

Die Entwicklung (oder Auffindung) einer (universalen) Lebensethik (Leb-ens-Ethik) für alle Menschen mit Blick auf das gesamte Leben und Sein.

Eine Ethik, die das menschliche Leben (punktuell oder systematisch) vernichtet, hat ihren Sinn verloren, da sie dem menschlichen Leben nicht mehr verpflichtet ist. - Ethikentwürfe werden diskutiert, die das menschliche Leben sukzessive angreifen und zwar dort, wo es am Anfang seines Lebens auf natürliche Weise den größtmöglichen Schutz bekam, nämlich im Uterus der Mutter, wobei die Diskussion sich auf die Frage zuspitzt:

Warum soll man menschliches Leben nicht töten (dürfen)? 

Ich antworte: 


Zugleich ist in dieser Frage die Frage nach der Gewalt mitgestellt, denn:
Wer tötet, der greift zum Mittel der Gewalt.

Weil der Mensch von Anfang an Mensch ist, der im Mitsein des Menschen in der Humanitas der Menschheit ist und lebt als Träger von Freiheit und Würde - in Liebe! Und :

Wer eine Person nur als Mittel zum Zweck behandelt, übt Gewalt gegen das Wesen der Person (das Personsein) aus, also dasjenige, was eine Person ist.

(Wer dies lebt, der weiß, wovon ich spreche, da der Mensch (immer) zugleich eingebettet ist in einem größeren  Ganzen, aus dem heraus er wechselwirkend das Sein als sein Sein lebt und erfährt!) 

Wie würden wir denken und fühlen, wenn irgendwer oder irgendwas uns unsere Lebensgrundlage, nämlich die Erde, entzöge, wobei wir keine Möglichkeit der Selbsthilfe (z.B. Flucht) hätten? Doch sieht es eher so aus, als ob wir uns die Lebensgrundlage selbst entziehen durch nicht naturkonformes Handeln. Es geht nicht "Wider die Natur", sondern nur mit ihr und deren Vorgaben, sprich Naturgesetze! Wer gegen sie antritt, der geht zugrunde, und wer mit ihnen einstimmt, der wird sie tiefer gehend erfahren können als je zuvor. Das Sollen des Menschen ergibt sich aus dem Eingebettet-Sein des Menschen in die Materie des Universums. (Entgegen David Hume`s Diktum: Kein Sollen aus dem Sein.)
Dies ist als Beispiel festzumachen an der Klimaveränderung, die der Mensch beeinflusst und die auf ihn später (zeitverzögert) spürbar rückwirken wird im Biotop Erde! Der Mensch muss Antwort geben (Ver-Antwort-ung), wenn er in seinem Eingebundensein innerhalb des Biotops Erde weiterhin sein will, sofern er es sich erlauben kann. Wenn der Mensch es nicht von sich aus schafft, dem Sein angemessen und verantwortungsvoll zu begegnen, so wird das Sein ihn begrenzen, was es schon immer bewirkt hat, und zuletzt ihn vernichten (umwandeln), denn die "Naturgesetze" lassen sich weder ändern noch hintergehen! Im Erkennen der "Naturgesetze" zeigt sich nicht schon die Größe des Menschen, sondern im adäquaten und verantwortungsvollen Umgang mit ihr.
Die Klimakonferenz in Kopenhagen (Dez. 2009) hat gezeigt, dass auch hier Vernunft zu Gunsten anderer "Mechanismen" aufgegeben wurde, jedoch nicht von allen Teilnehmern! Und nun sollten viele kleinere Projekte folgen, und das kleinste Projekt ist man selbst, da man sich im Wirtschaftsverhältnis von "Angebot und Nachfrage" bewegt und auf die Nachfrage unmittelbar einwirken kann!

UNO-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko) 11.12.2010

http://www.bund.net/

Wer Menschen tötet, macht sich selbst sein Leben schwerer, belastet sich selbst und die Mitmenschen, die über das Geschehen ein Wissen haben, entzieht sich der Humanitas und ignoriert Vernunftkriterien, die jene begründet. Warum will man nicht in Frieden leben, in einem inneren wie in einem äußeren?

Warum sucht man die

Gewalt gegen die Schwächsten aller Menschen, nämlich die ungeborenen Kinder, 

unter der Berufung auf  

"umfassende sexuelle und reproduktive Gesundheit"(?!)
(Wie kann es sein, dass das Töten seiner Kinder gesund ist oder gesund macht?)

oder  

"sexuelle Rechte"
(Sex ohne Verhütung, ohne Verantwortung!)

Abtreibungsarzt: "80 % meiner Patientinnen sind Wiederholungsfälle"
(Link-Nachtrag: 06.11.2011)

Russland: Ort "Magadan": Hilfe, die das Leben fördert, ist Lebenshilfe.
(Link-Nachtrag: 28.03.2012)

oder 

eines anderen rhetorisch-euphemistischen Begriffes,

der die  nicht zu beschönigende Menschentötung beinhält?

(Menschentötung soll ein Menschenrecht werden; so ist die heute aktuelle Absicht mancher parteipolitischer Personen in Deutschland.) 

Warum ist man eher bereit, sein Kind zu töten, 

anstatt sein Personverhalten zu ändern, wozu man niemand töten muss? 

Wie kann man ein Menschenrecht auf Menschentötung erwirken wollen? Geht es noch "verdrehter", nekrophiler? ("Nekrophilie" im Sinne Erich Fromms)

Die Destruktivität (wie die Diskriminierung(!) des ungeborenen Kindes) hält Einzug ins Europäische Parlament (15.02.2010):

In der Überzeugung, etwas Wohlwollendes zu tun, bringen sie Destruktivität in der Weise einer Gesetzgebung, die das Töten von Menschen fördert.

Martin Kastler zu Abtreibung und Verhütung (Mitglied des Europäischen Parlaments)

(Nachtrag vom 08.03.2011)

Das Kindertöten wird rechtskonform gemacht und als ein "Kulturgut" dargestellt!

Zum "Initiativ-Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern“:

>>So schnell sind Kinder ausgegrenzt!<<

Obwohl der Wortlaut wie folgt im Amtsblatt (C 310/11) der Europäischen Union vom 16.12.2004 zu lesen steht:

Artikel I-2
Die Werte der Union

"Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit,
Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der
Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer
Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit,
Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet."

Amtsblatt der Europäischen Union vom 16.12.2004

So sieht es in Großbritannien aus: Getötet wegen Verdacht auf...
(Nachtrag: 23.07.2011)

Ein Lichtblick
Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg: Kein Patent auf menschliche embryonale Stammzellen
(Link-Nachtrag: 18.10.2011)

Obwohl den Abtreibungsbefürwortern unklar ist, ab wann der Mensch ontisch Mensch ist, stellen und legen sie aber fest, ab wann der Mensch als Mensch gilt der Konvention nach und nehmen sich heraus, ihn zu verurteilen und ihn zu richten.

Alles das, was sie für sich selbst einforderten, hatten sie grundsätzlich nicht jenen Menschen zugestanden, die getötet wurden. - Der Mensch ist immer ein „Wer“ (Person) gewesen und nicht ein „Etwas“!
Sie wollen den Mensch als materielle organische Materie (als ein Ding) in seinen Anfängen sehen und erst später im Werdegang als Person! Und darüber, ab wann ihnen in deren Wahrnehmung der Mensch als Person manifest erscheint, lässt sich ja reden.

{Für die Wissenschaften gilt: Alles das, was behauptet wird, ist mehr oder weniger hypothetisch, vorläufig und bis auf Weiteres - ohne Gewähr! (Gemäß dem Motto: Die Kunst währt lang. - "ars longa")}



Die Menschenrechte

gründen (gerade) auf den

Vernunftprinzipien
"Prinzip der Gleichstellung der Person" oder "Prinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen"

und  richten sich (gerade) gegen

das "Recht des Stärkeren",


was zur leidgetragenen Errungenschaft einer humanen Hochkultur gehört, die auf Grund ihrer Historie nun den Weg zur Vernunft wählt, sie sprechen lässt bzw. sprechen lassen muss(!) und alle menschlichen Vermögen, die körperlichen wie die geistigen, einbezieht ohne Ausschluss der Liebe, ohne Ausschluss von Transzendenz,  und in ihrem Lichte betrachten lernt! Höher hinaus als vernünftig, liebend, gläubig sein, können wir nicht. Aber wir können jederzeit abdriften in die Niederungen der Destruktivität, wovon die Geschichtsbücher und die moderne Wissenschaft Kunde geben.

10. März 2015
Aus aktuellem Anlass:

"Straßburg (idea) – Ein schwerer Schlag gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder:
Das Europäische Parlament hat sich in einer Entschließung für ein Menschenrecht auf Abtreibung ausgesprochen. Für den sogenannten Tarabella-Bericht – benannt nach dem belgischen Sozialisten Marc Tarabella (Anthisnes bei Lüttich) – stimmten am 10. März 441 Abgeordnete; 205 votierten dagegen und 52 enthielten sich der Stimme. Darin fordert das Parlament unter anderem das Recht der Frauen auf sexuelle und reproduktive Gesundheit, einschließlich Abtreibung und Empfängnisverhütung.[...]"
Ein Menschenrecht auf Tötung?


"Gegen den Bericht hatten sich auch Europaabgeordnete der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) gewandt. Bernd Lucke – auch Sprecher der Partei in Deutschland – sagte im Plenum, ein pauschales Recht auf Abtreibung widerspreche den Menschenrechten und sei deshalb „völlig inakzeptabel“ als Beschlusslage des Europäischen Parlaments. Das fundamentale Menschenrecht sei das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Es gelte auch für ungeborene Kinder. [...]" (Link s. o.)


Ich denke, dass es ein solches konventionales Recht nicht geben kann und darf, weil es gegen die Vernunftprinzipien verstößt; es trägt einen fundamentalen Widerspruch in sich:

a) Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person
b) Vernunftprinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen

Danach ist der schwache dem starken Mensch gleichgestellt.
Jenes abstruse Gesetz fordern die Starken, um die Schwachen ohne staatliche Konsequenzen töten zu dürfen. Es stellt die Dominanz des Erwachsenen über die Schwäche des Kindes. Hier wird Willkür scheinbar gerecht gemacht, was zutiefst ungerecht ist, da es im Bewusstsein u. a. auch gegen das präkonventionale Lebensrecht wirken soll.

Dieser Beschluss ist zudem destruktiv und nicht konstruktiv!

Der Philosoph Josef Bordat

"Ein schwarzer Tag für das Leben.

Das Europäische Parlament hat sich in einer Entschließung mit deutlicher Mehrheit für ein “Menschenrecht auf Abtreibung” ausgesprochen. Abtreibung beinhaltet wesentlich die Tötung menschlichen Lebens. Es gibt schlicht und einfach kein Recht, grundsätzlich und ohne Beachtung des Einzelfalls menschliches Leben zu töten. Schon gar kein Menschenrecht. Genau das aber behauptet das Europäische Parlament in seiner Entschließung. Es könnte sein, dass es damit seine Kompetenzen überschritten hat. [...]"

https://jobo72.wordpress.com/

Deshalb mein Appell:

Streben wir nicht danach, dasjenige zu ignorieren oder zu zerstören, was die Vernunft und die Liebe uns Menschen schenken (können), was sie uns konstruktiv zu geben imstande sind. Versuchen wir aus ihnen heraus zu leben, uns führen zu lassen in steter Offenheit zur transzendenten Wirklichkeit.
Sie umgreifen alle Menschen der Menschheit im Mitsein unterschiedslos. (auch unabhängig ihrer Körpermaße!)

Die Selbstbestimmung

 (Freiheit) eines Menschen hört da auf, wo die Selbstbestimmung (Freiheit) des anderen beginnt, wobei sie in der Willensfreiheit gründet, die eine Gabe der Natur ist. (Willensfreiheit im Unterschied zur Handlungsfreiheit) Da der Wille auf dieser Freiheit gründet, gilt es, sie zu achten, wo auch immer sie sich zeigt und sein mag, sich andeutet. Meine Selbstbestimmung darf nicht zur Fremdbestimmung werden, indem sie den anderen nicht (mehr) achtet in seiner freiheitlichen Grundverfassung  und sie ihm meinen Willen, ihn zu töten oder zu unterdrücken, aufzwingt, aussetzt oder unterwirft, was ja stillschweigende Voraussetzung der Selbstbestimmung eines jeden im Miteinander ist. Hierüber hat das Gesetz zu wachen! Dies gilt nach obigem Vernunftprinzip eben für alle Menschen (sowie für alle Vernunft begabte Kreatur) und über die gesamte Lebenszeit und gesamten Entwicklungsphasen hinweg, eben von Beginn seines Seins als Seiender an.

Menschenbildung

 beginnt im Grunde und aus ihm heraus.
Deshalb ist es wichtig, seinen Grund möglichst tief zu kennen oder grundnah aus ihm heraus bewusst zu leben. Vernunft und Liebe sind nicht nur Wegweiser, sondern zudem Wegbereiter. Zur Vernunft können wir greifen, während die Liebe uns wirkt im personalen Mitsein eines Du.
Menschenbildung beginnt in Liebe, ist in Liebe.



Die Lebensethik wird bisher (im Abendland) überwiegend in der Breite vom Christentum und eher von Lebensrechtlern vertreten. 


Was sagt uns
Papst Benedikt der XVI.?


Enzyklika

CARITAS IN VERITATE

SPE SALVI

DEUS CARITAS EST



NACHSYNODALES
APOSTOLISCHES SCHREIBEN
VERBUM DOMINI
SEINER HEILIGKEIT
PAPST BENEDIKT XVI.

Verbum domini - Kernsätze

VERBUM DOMINI
(2010)



Johannes Paul II.

EVANGELIUM VITAE
(vom 25.03.1995)


(Eingestellt im Juli des Jahres 2009)

Mit den von ihnen vertretenen Werten, wenn sie auch nicht von jedem immer gelebt werden, was aber kein Gegenargument gegen diese Werte ist, beziehen sie alle Menschen auf der gesamten Lebenslinie (innerhalb der gedachten Zeit) ein. Dies ist es, was mir persönlich zusagt, obwohl ich einst aus der ev. Kirche ausgetreten bin. Die angeblichen „Ethiken“, die schwach oder stark reduzieren, die nur für einen Teil der Menschheit gelten sollen und den anderen Teil ausschließen, um das Töten erlaubbar zu gestalten, widersprechen nicht nur meinem Gefühl, sondern auch der Existenz des anderen Menschen in seiner Person. (Person der Leib-Geist-Einheit)

Der Philosoph Helmut Walther bezüglich der „Praktischen Ethik“ Peter Singers :

 

„[...] Das „Eigeninteresse“ des ethischen Menschen (im Gegensatz zum moralischen) ist weder der eigene noch der allgemeine Nutzen ; vielmehr definiert sich der ethische Mensch als Mensch an Hand der vernünftigen Folgerungen aus dem Prinzip der Gleichheit des Wesens aller Menschen. Erst diese Zusammensetzung der Wesensgleichheit der Vernunft mit der individuellen Ungleichheit, wie sie sich dem Verstand zeigt, erlaubt die rechte Sicht auf den Menschen und die Vereinigung beider Kategorien : Verwirklichung der individuellen Interessen als sich zur Verfügung stellendes Einbringen der eigenen „Farbe“ unter Führung von funktionalem Vermögen und inhaltlichem Wert der Vernunft in der Sublimation des Eigennutzes zur ethischen Bejahung seiner selbst und eben damit aller Menschen in ihrer wesensmäßigen Gleichheit.[...]“

http://helmutwalther.privat.t-online.de/ethik.htm

(Mit freundlicher Genehmigung)

Helmut Walther
Erster Vors. der GKP Nürnberg
Redaktion Aufklärung & Kritik
Email: helmutwalther@t-online.de
Internet:
http://www.gkpn.de/ (Gesellschhaft für kritische Philosophie)
http://www.ludwig-feuerbach.de/ (Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft)
http://www.f-nietzsche.de/ (Friedrich Nietzsche)
http://helmutwalther.privat.t-online.de/index.htm (Kreisbogen der Metaphysik)

Weiter in meinem Text :

Darf es in einem pluralistischen Rechtsstaat erlaubt sein, Menschen zu töten ? Ist es nicht die Aufgabe eines Rechtsstaates, ob pluralistisch oder nicht, alle Menschen und insbesondere alle Kinder in das Recht auf Leben einzubeziehen und es allen zukommen zu lassen unterschiedslos ? Was ist dies für ein Recht, das nur die Starken bevorteilt und die Schwachen „vogelfrei“ der Willkür ihrer Eltern überlässt ? Ist es nicht ein falsches Verständnis von einer pluralistischen Gesellschaft, wenn sie dem stärkeren Bürger dem schwächeren Kind  gegenüber das Töten einräumt ? 

Wenn der Staat, der auch eine pädagogische Vorbildfunktion hat, ob er sie nun verantwortungsvoll annimmt oder nicht, über seine Gesetze die Unterschiede zwischen Konstruktivität und Destruktivität ( z. B.: § 218a StGB) verwischt, nivelliert und hierdurch die konstruktiven wie destruktiven Verhaltensweisen der Bürger indifferent als gleich gültig nebeneinander bestehen, gelten lässt, dann darf man sich um eine Verrohung der Menschen nicht mehr wundern, da ihnen die Grenzen ihrer Handlungen nicht deutlich (genug) aufgezeigt werden. Sind es nicht die Grenzziehungen durch Mitmenschen, die uns selbst hinterfragen lassen in unserem Tun? Sind es nicht zuletzt die Gesetze, wonach der Bürger sich orientiert? (Ja, dies einzusehen und zu ändern hat weitreichende Konsequenzen! --> Thema "Krieg" sowie "kriegsähnliche" Situationen!)

Das Kind gehört nicht zum Besitztum, wohl aber in die fürsorglichen Hände und in die Liebe der Eltern ! Dort, wo dies nicht gegeben ist, steht die Gemeinschaft in der Pflicht.

Darf der Rechtsstaat (und dürfen somit Menschen)

sich an Menschentötung in irgendeiner Weise oder Form beteiligen ohne das Ethos der Rechtsstaatlichkeit zu verlieren ? Ist der Rechtsstaat im Sinne des Kinderschutzes noch Rechtsstaat, wenn er einen Teil seiner Bürger, nämlich die ungeborenen Kinder, vom Rechtsschutz ausschließt ? Ist die Erfassung des Menschen in das Recht auf sein Leben in jeder Phase seines Daseins gegeben? 
Oder hängt des anderen Leben innerhalb des Rechts nicht davon ab, wie er oder sie als lebens- oder tötungswert bewertet und interpretiert wird? (s. §218a StGB) 
Darf das Leben eines Menschen innerhalb des Rechts von der (Be-)Wertung, dem Urteil, Interpretation, Anschauung, etc. eines anderen Menschen abhängen?

dem Bürger auftragen und zugleich signalisieren : Sie sollen nicht töten, da das Töten von Kindern rechtswidrig ist ! Doch wenn sie Kinder töten, dann werden Sie nicht bestraft werden, sofern Sie sich an die staatlichen Vorgaben (Gesetze, hier §218a StGB) halten ? Werden Sie jetzt spontan antworten : Ja, er darf aufgrund des Gewaltmonopols, doch er sollte nicht ? Warum nicht? Warum versucht der Staat jedem Einzelnen die Gewalt zu entreißen? Wohl doch nicht deshalb, um sie kanalisiert an den Bürger straffrei zurückzugeben? Trägt nicht jenes Menschenbild, welches eine graduelle Abstufung des Lebens des Menschen kennt und politisch anwendet, die Komponenten Menschenverachtung, Menschendiskriminierung, Fremdbestimmung bezügl. des Lebensrechts, etc. in sich?

-> dem Bürger suggerieren, dass das, was das Gesetz als Wahlmöglichkeit (legal) zulässt, "in Ordnung sei"? Denn nicht selten wird Verantwortung auf den Staat psychologisch "umgeleitet" oder übertragend abgegeben, da somit die Handlungen unhinterfragt leichter fallen. Denn manche Bürgerin und macher Bürger geht danach, was der Gesetzgeber - die "Gewissen der vielen Abgeordneten" in einem Mehrheitsbeschluss festsetzten - (durch)reflektiert hat, sei im Handlungsrahmen des Bürgers in Ordnung, was als Gesetz erscheint und dann auch nicht falsch sein kann. 
Das Abwägen des Wissens im Gewissen um das Gewusste, inklusive des Wissens um die Wissenslücken (Unstetigkeitsstellen, etc.), kommt nicht deutlich genug zum Ausdruck in den Paragraphen 218 und 218a! Die Transparenz darüber, was jeden einzelnen Abgeordneten bewog, so oder so über die Wissenslücken hinweg zu stimmen, fehlt überwiegend, sodass der Bürger sich nur auf die damaligen Redner und Rednerinnen beziehen kann, deren Reden protokolliert sind. Das Wissen um die Wissenslücken (Irrtum) darf im Bewusstsein nicht ausgeblendet werden, wenn es um menschliches (Vernunft begabtes!) Leben geht.
Durch dieses Ausblenden im Bewusstsein wird eine Sicherheit suggeriert, die dann absolut gesetzt wird, da sie Gesetz geworden ist, obwohl sie (ursprünglich) auf dem Abwägen
des Wissens im Gewissen um das Gewusste, inklusive des Wissens um die Wissenslücken (Unstetigkeitsstellen, etc.), basiert!

seine Kapazität der Mittel (Medizin) als Wahlmöglichkeit für den Bürger zur Verfügung stellen, der sein Kind, seine Kinder töten will ? Leistet der Staat hier nicht selbst Vorschub zur Tötung des Menschen, der Kinder ?

die Vernunftprinzipien (Gleichheit des Wesens des Menschen, Prinzip der Gleichstellung der Person) weiterhin ignorieren, obwohl genetisch bewiesen ist, dass mit der Zygote ein neuer Mensch im Werden existiert ?

mit Blick auf die jüngere Geschichte und die Würde des Menschen, nach der der Mensch unantastbar ist, als unverletzbar, unveräußerlich gilt und somit nicht verhandelbar ist, die Würde der schwächsten Menschen missachten ?

Strukturprinzipien des Grundgesetzes

Sollte der Rechtsstaat die Mittel zum Töten nicht besser als Mittel zur Förderung der ungeborenen Menschen einbringen? Wenn bekannt ist, dass sinkende Empathie mit antisozialen und aggressiven Verhalten korreliert, gilt es dann nicht, Möglichkeiten des Staates zu nutzen, um das Gemeinwohl zu fördern? Psychologische Langzeitstudie: Sarah Konrath


Zur bestehenden Beratungsregelung
„Dabei wurden die allermeisten Abtreibungen (97 Prozent) nach der Beratungsregelung durchgeführt, erfolgten also ‚rechtswidrig’, aber ‚straffrei’."
Beratungsregelung
Ist es nicht so, dass diese Rechtswidrigkeit geradezu staatlich geschützt und gefördert wird?
Der Staat verhält sich nicht neutral in diesem Punkt, sondern stellt seine Infrastruktur (Krankenhäuser, etc.) und Steuergelder u.a. aktiv zur Aufrechterhaltung dieser Rechtswidrigkeit  zur Verfügung! Dies ist absurd und das Ergebnis eines letztlich relativistischen Menschenbildes, welches in der dann folgenden Rechtsprechung noch mehr Absurditäten erwarten lässt. - Staaten, die die Kinder von Anfang ihres Lebens an nicht schützend bewahren wollen, sind wissentlich oder unwissentlich auch Akteure im absurden Drama!
(Nachtrag: 09.12.2011)
Ein Beispiel:
Widersprüchliches aus Karlsruhe (2006)

Die (politische) Methode:
Eine willkürliche Zäsur zu konstruieren, ist schnell erledigt. Sodann geht man auf die Suche nach der größtmöglichen Akzeptanz, einer (relativen) Konvention, einer Mehrheit, die das Töten mitträgt, was die Absicht ist! (Wie demokratisch der eigentliche Vorgang doch aussieht, so totalitär und fatal ist dessen Wirkung, wenn dadurch einem Menschen nicht sein Lebensrecht zugestanden wird und er in der Folge seine Existenz verliert!) Dann folgen Gesetze, die das Töten von Menschen, wenn (oder: weil) sie auch klein und/oder schwach sind, zulassen oder sogar fördern.

Sie wollen eher töten, als das Verhalten der Person zu ändern!

Was halten Sie von der körperlichen Unversehrtheit, die konventional als Gesetz im GG steht?






"Ins Herz geschrieben - Das Naturrecht als Fundament einer menschlichen Gesellschaft"
von Wolfgang Waldstein (2010)
Sankt Ulrich Verlag


Ob etwas (z. B. "das Morden") "ist" oder konventional "gilt" ist ein (wesentlicher) Unterschied!


Es ist ein wesentlicher Unterschied, ein kategorieller, ob der Mensch als solcher ontisch und ontologisch ist oder der Konvention nach als solcher gilt.


(Zur Erklärung siehe weiter unten.)




Brauchen gerade Wehrlose nicht den Schutz des Rechts?


Das uneingeschränkte Lebensrecht eines ungeborenen Kindes ist evident für jeden, der diese Einsicht nicht autosuggestiv in sich niederhält.



Grundgesetz

für die Bundesrepublik Deutschland

 

Artikel 3 Abs.(1)

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

[...,weil sie vor der Vernunft (und vor G`tt) gleich sind.]

Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hatten aus den Fehlern der Weimarer Republik gelernt sowie in die tiefsten Abgründe des Menschen zeit- und ereignisnah Einsicht und wussten, dass sich jene Taten nie mehr wiederholen dürfen. Deshalb gaben sie sich und den nachfolgenden Generationen dieses Grundgesetz, das auch der heutigen Lebenspraxis weit voraus ist. Wir sind aufgerufen, es zu erfüllen und nicht unserer Destruktivität wie Insuffizienz anzugleichen!

http://www.bpb.de/themen/CN4PV2,0,Grundgesetz_und_Parlamentarischer_Rat.html

(Interessant ist die Eigendynamik (Multiplikatoren, Folgen durch die innere Struktur, u.a.) innerhalb der Rechtsprechung auf den verschiedenen Ebenen und deren Auswirkungen und Prägungen in der Gesellschaft !)

Wie lange noch wollen wir an dem, was im „Schutzraum der Schweigepflicht“ geschieht, insofern es um Tötung geht, hinwegsehen ?

Zu Spätabtreibungen :

http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=12457

Besteht hier kein Handlungsbedarf ?

Zur Idee der Vermarktung von abgetriebenen Menschen oder von menschlichen Stammzellen :

http://www.cogforlife.org/vccinelistgermany.htm


Siehe hierzu das in 2009 erschienene Buch von Alexandra M. Linder

Geschäft Abtreibung,

Sankt_Ulrich_Verlag


Eine von vielen Strategien, neue Produkte in den Weltmarkt einzuführen
(z. Zt. das gewinnträchtige Geschäft mit menschlichen Zellen --> z.B. manche Impfstoffe, manche Kosmetika),
die
(über die sog. Zell-Linien)
auf getötete Menschen
(Gewinnung von humanen Zellen aus Zygoten, Embryonen, Föten)
zurückzuführen sind,
ist die gesteuerte Zurückhaltung von Informationen als auch der Gebrauch von euphemischen Begriffen und anderes.

Lieferant ist weltweit hierbei, wissentlich oder unwissentlich, die Frau!


Der Mensch hat begonnen, den Menschen zu verwerten
"zum Wohle des Menschen"!

Soll sich die Menschheit "aus" Kindern, anstatt mit Kindern entwickeln?

Wer mag sich über Produkte erfreuen, die aufgrund von

Menschentötungen

 mittelbar oder unmittelbar humangenetisch hergestellt bzw. modifiziert werden?

Impfstoffe (Vakzine; engl. Vaccines) in Deutschland

USA: Forschung und Entwicklung von Geschmacksverstärkern aufgrund von Zellen abgetriebener Kinder
(Nachtrag: 02.06.2011)

Zum Boykott von Pepsi
(Nachtrag: 11.03.2012)

Boykott gegen Pepsi ist aufgehoben.
(Nachtrag: 02.05.2012)

China - Südkorea: "Wunderkapseln" mit pulverisiertem Menschenfleisch
(Link-Nachtrag: 05/2012)

Als Letztes :

Schauen Sie sich die Bilder abgetriebener Menschen an. Und wenn das nicht zu einem spontanen Protestaufschrei führt, dann lassen Sie es. Oder Sie suchen rational nach einem allgemeinen Vernunftprinzip, das wir ihnen zumindest als Anstrengung schulden. Dann können Sie sich sagen :

Ich habe (fast) alles (bis auf die Lebensvariante !) versucht, konnte aber keinen Grund finden, nicht einen, der mich hätte leiten können, um dich(!) weiterhin am Leben teilhaben zu lassen und mich(!) vor der Last der Schuld zu behüten.

http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_video_bilder_uebersicht.php

Irgendwann wird sich ein jeder die Frage vorlegen, wie er leben will. Oder man wird mit der Frage konfrontiert: Wie habe ich bisher gelebt?

Irgendwann werden die Menschen vor der Frage stehen:

Wollen wir so leben wie bisher und dem überzogenen Egoismus (persönliche Vorteilsnahme inklusive des Konkurrenzdenkens) und der psychischen wie physischen Gewalt weiterhin Geltung verschaffen in allen Bereichen und auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Daseins mit dem Argument auf freie Persönlichkeitsentfaltung und dem Recht auf Selbstbestimmung (inklusive anderer Varianten des "Rechts auf ...")
oder
wollen wir versuchen, gewaltarm bis gewaltfrei (gewaltloser) in ethischer Selbstbeschränkung miteinander nachhaltig in einem inneren wie äußeren Frieden zu leben im Einklang mit dem Biotop Erde, ohne die Energieressourcen schnellstmöglich zu verkonsumieren zur höchstmöglichen Lusterfüllung, zur bestmöglichen Zerstreuung, etc. sowie zur Erfüllung der maximalen (kurzfristigen) Gewinnerwirtschaftung und zum Nachteil späterer Generationen?

Man kann keinem Menschen die Pflege seines Egos vorwerfen, jedoch das Streben nach Destruktivität, die direkt zur Zerstörung von Menschen und die indirekt zur Zersetzung der den Menschen tragenden Werte innerhalb einer Hochkultur führt. 


Der moderne Europäer will oder muss sich in seiner Freizeit oder in Kuren rehabilitieren. Wovon? Er will bzw. muss sich entlasten, ablenken von der Arbeit, um sich zur physischen wie psychischen Gesundung zu ertüchtigen! Wie krankmachend muss die Arbeitssituation sein? In seiner Freizeit geht er oft der Wellness nach oder frönt in einer Beauty-Farm und sucht seinen Spaß sowie die Erfüllung der Lust, wozu er bereit ist, auch Fernreisen auf sich zu nehmen und anderes. (Google u. a. Suchmaschinen bringen es zutage nach Angebot und Nachfrage.) Viele Wirtschaftszweige ermöglichen den Ausgleich zur Arbeit gegen Entgelt und verbrauchen Rohstoffe und Energie und erzeugen Abfallstoffe, die die Umwelt belasten, wobei andere Industrienationen ähnlich vorgehen. Andere bevölkerungsreiche Länder wie Indien und China sind im industriellen Aufschwung.

Die meisten von uns haben Einfluss auf die Nachfrage im wirtschaftlichen Verhältnis "Angebot und Nachfrage", denn dort, wo es keine Nachfrage gibt oder eine solche nicht zu erwarten ist, wird sich das Angebot mindern oder nicht entstehen. Dort, wo es keine Abnehmer oder Dienstannahme gibt, ist das Angebot zunächst nutzlos! Die Werbepsychologie weckt Begehrlichkeit, wobei es wichtig ist, auch deren angewandte Psychologie zu verstehen. Und hat der Volksmund nicht zum Teil Recht, wenn er sagt, dass das Geld den Charakter eines Menschen verderben könne? Übersetzt als ethische Frage:
Rechtfertigt das Ziel alle Mittel?



Nur ein Beispiel der Entstehung von Abfallprodukten:
Wir werden, statistisch gesehen, insgesamt älter. Wir nehmen Medikamente ein, die im Körper metabolisiert werden. Über die Nieren  werden Metabolite ausgeschieden. Die heutigen Kläranlagen können Metabolite nicht zurückhalten, sondern sie durchfließen sie. Mir ist die Umkehrosmose bekannt, die aber flächendeckend nicht angewendet wird oder werden kann, die das uns zum Gebrauch angebotene Trinkwasser von den noch vorhandenen winzigen Schadstoffen um (angeblich) 99% dieser Schadstoffe bereinigen könnte. Nun denke man an die Ausscheidungen in der Viehhaltung und an die Veterinärmedizin, die die Tiere mit Medikamenten behandelt.

Eines ist absehbar:
Die objektiven Rahmenbedingungen werden sich spürbar für jeden ändern! Hier meine ich die Umwelt und deren Einfluss auf das gesamte Leben der Erde.
Schon heute bekämpfen sich Menschen  in Kenia und im Raum Darfur (Süd-Sudan) wegen des knappen fruchtbaren Bodens und des Wassers aufgrund der zunehmenden Trockenperioden.
Was würden wir tun, wenn wir in unwirtlichen äußeren Verhältnissen leben würden und unsere Kinder es wären, die weinend uns um Wasser und Nahrung anflehten Tag ein, Tag aus?
Denken Sie, solches könne uns nicht widerfahren? Was ist, wenn der Golfstrom abreißt? Was ist, wenn unsere gewohnten Wetterlagen sich zu unseren Ungunsten ändern? Etc. Oekosystem_Erde
(Ich denke hierbei über meine persönliche Lebenszeit hinaus.)

Darfur_Konfliktfeld


Vielleicht geht man dann den Lebensweg, der heute für das Burnout-Syndrom gilt:

Angewandte Salutogenese nach Prof. Dr. Fengler

  1. a) Ruhe des Atmens
  2. b) Achtsamkeit für den Körper
  3. c) Mäßigung in der Ernährung
  4. d) Harmonie der Bewegung
  5. e) Konzentration auf die Gegenwart
  6. f) Klarheit der Gedanken
  7. g) Augenmaß in den Zielen
  8. h) Besonnene Sprache
  9. i) Umsicht im Handeln
  10. j) Bejahung des Tuns
  11. k) Konstruktivität in Beziehungen
  12. l) Liebe, Güte, Dankbarkeit

(Quelle: UKB, Nachrichten aus dem Universitätsklinikum Bonn, Sept. 2009)
  1. Ich denke, dass der Punkt e) dann aber auch im Sinne der Mystiker (Meister Eckhart) und über den Weg der Meditation verstanden werden möge.

Liebeslyrik des Dschelaleddin Rumi (1207 - 1273)

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/rumi/rumi_mesnewi1.htm

Das Hohe Lied Salomos

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/lied/h_l_einheitsueb_1980.htm

und in Bildern :

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/lied/hoheslied_bild.htm

Zur Erklärung :

http://cornelia.siteware.ch/literatur/litzusammenfassungen/hohelied.html

Mutters Herz

Was aus der Idee der Liebe geboren,

was im Antlitz des Herzens gegeben,

ist nie in der Menschenseele verloren

und alles, was du kannst vergeben.

Die Augen eines geborenen Kindes,

Bangigkeit und Verzückung zugleich,

ja Mutter, du spürst es, du findest,

was im Herzen erwächst ganz weich.

Legst dein Baby sanft an dein Herz,

geschwächte Mutter, der Seele Ruh`!

Gewichen ist der Kampf, der Schmerz

der Verbindung der Herzen immerzu.

Auch du, lieber Vater, gehörst dazu,

so deine Hand in der ihrigen liegt.

Auch du, lieber Vater, erfährst im Nu,

was euch einig im Herzen wiegt.

Helmut Wolff

 

Der Philosoph

 

Des Philosophen trautes Heim

sind die Begriffe ganz allein.

Manches Mal übersteigt er sie,

die Wahrheit aber erlangt er nie,

sofern er in den Begriffen bleibt,

sucht dort, was ist ihm einverleibt.

Er dreht jede Silbe x-mal um,

vergisst dabei sein Heiligtum.

Spät im Leben endlich erwacht,

lässt er die Begriffe außer Acht.

Helmut Wolff

Ehrfurcht

Ehrfurcht vor dem Leben.

Ehrfurcht vor dem Sein.
Was ist dir gegeben?
Was ist hiervon mein?

Helmut Wolff

 

UN-Konvention über die Rechte des Kindes :

Convention on the Rights of the Child :

(Als PDF-Datei in vielen Sprachen herunterladbar.)

http://www.unicef.org/magic/briefing/uncorc.html

Präambel :

„Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens – in der Erwägung, daß nach den in der Charta der Vereinten Nationen verkündeten Grundsätzen die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft innewohnenden Würde und der Gleichheit und Unveräußerlichkeit ihrer Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

eingedenk dessen, daß die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte und an Würde und Wert des Menschen bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

[...]

eingedenk dessen, daß, wie in der Erklärung der Rechte des Kindes ausgeführt ist, „das Kind wegen seiner mangelnden körperlichen und geistigen Reife besonderen Schutzes und besonderer Fürsorge, insbesondere eines angemessenen rechtlichen Schutzes vor und nach der Geburt, bedarf“,

[...]“

Artikel 1 :

„Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.“

Artikel 2 Abs. 1 :

„Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.“

(Hervorhebungen durch mich.- Stand : 12/2008)

 

 

Zur Euthanasie :


Unwertes Leben?
Die Schrift von Karl Binding und Alfred Hoche - Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens, die 1920 in Deutschland erschien.
(Link- Nachtrag: 05/2012)

 

http://buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/euthanasie

Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften :

http://www.drze.de/themen/blickpunkt/sterbehilfe

 

„Der Menschen Zahl“ aus dem Jahre 1989 von Roland Rösler :

http://www.leben-das.info/z-deb/Der-Men/K-00-In.htm

http://www.leben-das.info/z-deb/Der-Men/K-An06.htm

Wir sollten alte Menschen, denn auch ich werde älter, nicht unter psychischen Druck setzen dadurch, dass das frühzeitige Ausscheiden aus der Gesellschaft gesetzlich möglich wird durch das aktive Töten. Die Folgen sind unabsehbar ! (siehe Abtreibung) Wir sollten aus unserer Historie gelernt haben, dass das Töten von Menschen die Probleme nicht verringert, sondern vermehrt, ob es sich um Krieg, Todesstrafe, Abtreibung, Euthanasie oder andere Bereiche im Zwischenmenschlichen handelt, da das Gewaltniveau auf den Wertstufen anwächst. ( Thema : Gewalt !)

Auch der möglichen zukünftigen Überbevölkerung ist durch Aufklärung zu begegnen und nicht durch das Propagieren von Gewalt in Form der Tötung von Menschen durch Krieg, Todesstrafe, Abtreibung, Euthanasie und ähnlicher Gewaltanwendungen. (destruktive Akte)

Wer einmal den Stempel "ohne Bewusstsein" trägt (21.11.2009):

Der Fall Rom Houben

Tod ohne Verlangen
(Link-Nachtrag: 07.01.2012)

Europa: Vatikan erfreut über Nein zur Euthanasie
(Link-Nachtrag: 29.01.2012)


 

Höchstes Vermögen
 

Des Menschen höchstes Vermögen,

als Liebe im Gefühl und in der Vernunft,

ist mit seinem Leben gegeben,

mit dem Sein,  - seiner Herkunft.

 

Helmut Wolff

 

 

 

Seltene, vernachlässigte, verwaiste Erkrankungen :

Auch die Unterlassung der Forschung bezüglich seltener, vernachlässigter und verwaister Erkrankungen und die Nichtentwicklung von Medikamenten für diesen Teil der Bevölkerung, weil sie sich unter wirtschaftlichen Aspekten nicht rentieren, ist zu bemängeln, was aber immer mehr ins Bewusstsein der Politiker rückt.

EURORDIS (European Organisation for Rare Diseases) :

http://www.eurordis.org/article.php3?id_article=941

http://www.w-b-s.de/info/selt_erk.pdf

Dr. med. Wolfgang Wodark, MdB :

http://www.wodarg.de/presse/reden/1621650.html

Weitere Anlässe der Kritik :

terre des hommes Deutschland e.V. Hilfe für Kinder in Not :

http://www.tdh.de/home.html

Kinderschrei :

http://www.kinderschreie.de/

"Zartbitter" - Verein gegen sexuellen Missbrauch

"Zartbitter"

Kinderarbeit:
Exemplarisch: Naturstein für Gräber

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel :

http://www.gegenfrauenhandel.de/index.php

Welthungerhilfe :

http://www.welthungerhilfe.de/hunger_spezial.html

Deutsches Bündnis Kindersoldaten :

http://www.kindersoldaten.info/

Amnesty International :

http://www.amnesty.de/laenderberichte

Zur Tierethik :

IAT, Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Tierethik

http://www.ag-tierethik.de/

Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften :

http://www.drze.de/themen/blickpunkt/tiere_forschung

Deutscher Tierschutzbund :

http://www.tierschutzbund.de/index.html

BV Menschen für Tierrechte e.V. :

http://www.tierrechte.de/v20009000.html

Ric O`Barry macht aufmerksam auf die jährlich wiederkehrende massenhafte Tötung von Delfinen in der Bucht des japanischen Ortes TAIJI (Stand Okt. 2009):

Die Bucht (The Cove)

der tagesspiegel

und der Fairness wegen gegenüber Japan:

Die Film-Dokumentation "Earthlings"

Ökosystem Erde :

Seite von Jürgen Paeger (Biologe) :

http://www.oekosystem-erde.de/index.html

Gesell-ig-Geld-schaf(f)t

 

Eine Gesellschaft, die aufs Geld hin strebt,

lässt vermissen, was im Herzen bebt.

 

Eine Gesellschaft, die die Liebe lebt,

hat den Mensch in seine Mitte gelegt.

 

Hin zum Menschen und nicht von ihm fort,

der Bürger lebt an diesem Ort.

 

Nichts anderes kann die Gesellschaft tragen;

das Geld kann die Bürger (ver)jagen.

 

Warum ist das Streben nach Geld so groß?

Menschen haben geschaffen dies` Los!

Helmut Wolff

Zum Willen des Menschen

„Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“

(Schopenhauer)

 

Willensfreiheit heißt das Handeln aus dem Wurzelgrund der Vernunft.

Der Mensch handelt nicht durchgehend vernünftig. Ist er deswegen nicht frei? Menschliches Handeln ist intentional, also absichtlich, zielgerichtet, erwartungsvoll, aber eben nicht immer. Sein Wollen und Handeln unterliegt der Eigen- wie Fremdbestimmbarkeit. Im Alltag sind die Fragen und Antworten oft abhängig von der Stimmung des Menschen.

Wie bildet sich der Wille und wodurch ist er motiviert ?

Ist man nicht für sein Denken und Tun verantwortlich ?

Zur Willensfreiheit

Zum Manifest der elf führenden Neurowissenschaftler(innen) im Jahre 2004 :

http://www.text-galerie.de/index_neuro.htm

Das Manifest als PDF-Datei :

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/834924

Nachgelegt: 
Gerhard Roth "Aus Sicht des Gehirns", März 2009, Suhrkamp Verlag
(Erkenntnisse der modernen Neurobiologie und Hirnforschung)

Buchbesprechung "Aus Sicht des Gehirns" mit Helmut Hille (Philosoph)
Helmut_Hille

Das Mitteilungsorgan des Bundesverbandes der Vertragspsychotherapeuten (BVVP) :

http://www.bfg-bayern.de/ethik/Gymnasium/hirnforschung.htm

Björn Schulz (in Bezug auf das Strafrecht) :

http://www.politicacriminal.cl/n_06/A_3_6.pdf

Gehirn und Geist (Übersicht) :

http://www.sprache-werner.info/Gehirn-Geist.1934.html

Matthias Wenke (Bewusstsein, Welt und Gehirn) :
(Sein Buch: "Im Gehirn gibt es keine Gedanken", Kritik des Reduktionismus, 2008)
Unter Einbeziehung der Phänomenologie von Edmund Husserl und Merleau-Ponty u.a.
(Hinweis: Dez. 2009)

http://www.mwenke.de/Bewusstsein_Welt_Gehirn.pdf

Universität Bielefeld (Philosophie) :

http://www.philosophieverstaendlich.de/freiheit

Zum Begriff der Person

Von Matthias Lutz-Bachmann (Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main) :

Der Mensch ist Person. (Erneuerte Link-Setzung: 28.12.2012)


Zur Würde des Menschen

Pico della Mirandola (1463 – 1494) hob sie in seiner Rede „De hominis dignitate“ ins abendländische Bewusstsein.

 

Die Würde des Menschen kann nicht von anderen Menschen zu- oder abgesprochen werden !

Sie liegt in der Existenz des Menschen von Beginn an begründet, weist zugleich über den Einzelnen hinaus und geht der Gemeinschaft voraus. Die Würde des Menschen ist, sobald der Mensch in seiner Existenz ist. (Das menschliche Wesen, die Essenz, ist der Existenz immanent.)

Die Würde des Menschen ist unantastbar, unverletzlich, unveräußerlich und somit nicht verhandelbar ! Und hierauf kann der Mensch sich bewusst entwerfen. Es liegt an ihm, ob er willens ist, bewusster Träger der Würde zu sein, um sie mittels seiner Existenz bewusst in die Welt zu tragen. So möge der Mensch es tun, um seiner selbst willen.

„Menschenwürde als Maß“ von Dr. theol. Johannes Reiter :

(Professor für Moraltheologie am Fachbereich Katholische Theologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Mitglied der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages.)  :

http://www.bpb.de/files/MDKH9O.pdf

Aus philosophisch-theologischer Sicht von Prof. Dr. Ulrich Eibach (Bonn) :

http://www.ekir.de/akademie/eair_bio06_Eibach_bearb.pdf

Dr. Werner Moskopp (Koblenz) :

Einführung: Der Ort der Bioethik in der Philosopie

http://www.bpb.de/themen/1V2OMJ,0,0,Einf%FChrung:_Der_Ort_der_Bioethik_in_der_Philosopie.html

Prof. Dr. Walter Schweidler (Bochum) :

Die prohibitorische Funktion des Würdebegriffs

http://www.bpb.de/themen/OXJNT9,0,0,Bioethik_als_Verantwortungsprinzip.html

Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler (Jena) :

Menschenwürde in der Bioethik

http://www.bpb.de/themen/15DJG5,0,0,Menschenw%FCrde_in_der_Bioethik.html

PD Dr. Theda Rehbock (Dresden) :

Würde: Argumentationslinien in der Bioethik

http://www.bpb.de/themen/9WV6XL,0,0,W%FCrde:_Argumentationslinien_in_der_Bioethik.html

Prof. Dr. Markus Dederich (Dortmund) :

Über Wert und Würde des Lebens

http://www.bpb.de/themen/SWNK2M,0,0,%DCber_Wert_und_W%FCrde_des_Lebens.html

Kardinal Lehmann Bischof von Mainz :

Embryonenschutz ist keine Frage des Stichtags

http://www.bpb.de/themen/EZO1J9,0,0,Embryonenschutz_ist_keine_Frage_des_Stichtags.html

Prof. Dr. Dr. Norbert Hoerster (Mainz) :

Wann beginnt das Recht auf Leben?

http://www.bpb.de/themen/1WLH0N,0,0,Wann_beginnt_das_Recht_auf_Leben.html

Prof. Dr. Robert Spaemann (München):
Menschenwürde und menschliche Natur

Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria Overdick- Gulden, Trier :

Von der Würde zurück den Würden ?

http://www.aerzte-fuer-das-leben.de/BanzvorHeid2006.pdf

(Stand : 2008/2009)

Alle Beiträge der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stehen in diesem Kapitel unter der

creative commons - Lizenz :

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/

 

Echte Rührung

Tue nicht so erhaben,

als ob das Mitsein dich nicht erspürt!

Was ist es für eine Gabe,

die dein Wesen nicht anrührt?

 

Helmut Wolff

 

 

Zur Transzendenz

 

 

Wichtige Grundbegriffe : a priori – a posteriori

a priori :

http://de.wikipedia.org/wiki/A_priori

a posteriori :

http://de.wikipedia.org/wiki/A_posteriori

a priori - a posteriori

Der Unterschied zwischen : transzendent - transzendental

Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe von Friedrich Kirchner (1907) :

http://www.textlogFriedrich .de/2132.html

 

Kant-Lexikon von Rudolf Eisler (1930) :

transzendent :

http://www.textlog.de/32701.html

transzendental :

http://www.textlog.de/32695.html

Gerhard Schwarz (Est Deus in nobis, in Bezug auf Kants nicht abgeschlossenen Spätwerk „Opus postumum“):

http://www.estdeusinnobis.de/de-lit_G_Schwarz_Gott_-_Eine_Frage_der_Moral_2006.html

Die Idee einer Identität von Gott und menschlicher Vernunft in Kants Kritik der praktischen Vernunft.
(Link-Nachtrag: 12.12.2011)

Meine Meinung :

Die Wissenschaft, und hier sage ich nichts Neues, kann mir das Absolute weder nehmen noch geben. Jeder muss selbst seine (existentielle) Antwort finden in Anbetracht der Grenzsituationen der eigenen Existenz, die in diesem Kosmos und im Universum eingebettet ist. Die Wirklichkeit ist mehr als wir sehen ; sie übersteigt uns, so dass noch viele Überraschungen auf uns warten, sofern wir sie entdecken, insofern wir uns nicht selbst vernichten. Die Ratio hat uns auf den Mond gebracht, sie hat auch viele Kriege geführt und führt sie noch, wobei das Töten von Unschuldigen, auch von unschuldigen Kindern, ins Kalkül (der Ratio) als Kollateralschaden einfließt.


Hier gilt die bewährte Erfahrung und Einsicht :

Gib einem Menschen Macht,
 und du kannst sehen,
was er damit macht
und was sie mit ihm macht !


Wenn man sich die Rückwirkung auf das Leben ansieht, die der ethische Relativismus hervorgebracht oder zumindest gefördert hat, dann kann man diejenigen verstehen, die sagen, dass das Leben bloß relativ sei (zu was ?) und die ethischen Standpunkte (Sichtweisen) gleichrangig und gleich gültig (indifferent) nebeneinander bestehen könnten. (Nebenbei : Hier bleibt der Relativist nicht bei seiner Methode ! Oder doch ?) Haben sie alle die gleiche Evidenz ? Sie haben den Bezug zur Wirklichkeit verloren. Der ethische Relativismus zeigt sich in der Außenwirkung als bodenlos, als haltlos für das menschliche Leben ; er führt dazu, dass menschliches Leben (aktiv !) vernichtet wird, um menschliches Leben zu fördern ! (Übrigens : Ist dies nicht im Grunde das Argument eines modernen Kriegsherrn : Krieg zu führen, um das Leben zu fördern ?)

Der Mensch kommt sich in ihm verloren vor, da alles relativierbar scheint. Und der Achtung vor dem menschlichen Leben ist der ethische Relativismus abträglich, da er den Fokus auf die Unterschiedenheit lenkt. Der ethische Relativist wertet differenziert in dem Bereich, den er gelten lässt, aber nicht die Vernunftprinzipien konsequent wahrend, um dem anderen Menschen auch zu genügen, sondern eher sich selbst, dass er echte, den Menschen tragende Werte verzerrt, entwertet und somit „entsorgt“ und mit den Werten den Mensch selbst, der nicht in die Lebensplanung passt ! ( Abtreibung)

 

Ja, hier trifft der Satz von Laotse :

„Wer das Leben nicht ernst nimmt, dem wird es seinen furchtbaren Ernst zeigen.“

 

Ist Ihr Vertrauen in die Selbstwahrung der frei gewählten Verantwortlichkeit des Menschen heute so groß, dass der Staat das Gewaltmonopol aufheben oder lockern könnte ? Fragen Sie einmal Ihren Mitbürger (außerhalb des philosophischen Kreises), was er oder sie - nach Altersklassen unterteilt - unter Verantwortung versteht ?

Handelt derjenige Mensch, der abtreibt oder abtreiben lässt, nicht im Grunde nach dem Gedanken: 
Wer nicht mehr existiert, also im Dasein ist, macht (ihm) auch keine Probleme mehr? Ist dieser (Grund-)Gedanke nicht "gewissen Organisationen" ebenso zu eigen? Rechtfertigt das Ziel alle Mittel?

Die natürliche periodische Enthaltsamkeit (NFP), die in ca. 98% - 99% der Fälle (!) wirksam ist, ist eine echte regulative Alternative zur  üblichen  "Empfängnis-Verhütung", welche eben mittelbar oder unmittelbar auf dem biochemischen Vorgang des Abtötens des Menschen als Zygote gründet oder auf ihn hinausläuft. Die NFP ist daher keine "Empfängnis-Verhütung", die über den Tötungsgedanken abläuft, sondern eine Regelung des Verhaltens der Partner, insofern sie compliant sind, was jedoch lernbar ist, sofern man lernfähig ist. (NFP = Natürliche Familien-Planung)
           --                                        --                                             --                                    --                                    --
Schon hier in diesem Tötungsmechanismus, der auf dem Tötungsgedanken basiert, der von Menschen hergestellten "Empfängnis-Verhütungsmittel" ist Destruktivität auszumachen, die gegen menschliches Leben gerichtet ist!
Die Empfängnis hat meist schon im Eileiter (Tubus) stattgefunden und der Mensch als Zygote befindet sich vor der Einnistung (Nidation) in die Gebärmutter (Uterus) der Frau. Insofern ist der Begriff "Verhütungsmittel" irreführend, wieder einmal eine Wendung der Rhetorik im Sprachgebrauch, die der Sprachmanipulation (Pejorationen, Euphemismus - Gegensatz: Dysphemismus -, etc.) dient.
Der Mensch als Zygote ist ein anderer als die Frau (Mutter) und trägt genau wie sie in sich alle uns Menschen zukommenden Vermögen wie Vernunftbegabung (Begabung zur Selbstbestimmung (Autonomie), etc., die es nur noch zu achten gilt! Wer sie nicht achtet, achtet im Grunde niemandes Autonomie, weil er nicht weiß, was sie ausmacht und begründet. Wie kann man etwas achten, das nicht im Bewusstsein liegt? Man muss schon wissen, was die Selbstbestimmung (Autonomie) ausmacht und begründet ebenso wie die Humanitas, um sich seinem Wesen des Vernunftbegabten  nach angemessen verhalten zu können.


Verhütung und die Versagerquote (sog. Pearl-Index)
(Stand: 2010)

Podcast: Nebenwirkungen der "Pille" und der "Spirale"
(Stand: 2011)

Podcast: Natürliche Empfängnisregelung
(Stand: 2011)

Zur „Rhomberg-Studie“:

Die Dynamik der Liebe - Maria Eisl und Bischof Andreas Laun
(Stand: 2011)

Podcast: Folgen der heutigen Verhütungsmentalität - Dr. med. R. Ehmann (Radio Horeb)
(Stand: 2011)

Verhütung und Sexualität - Dr. med. R. Ehmann
(Stand: 2011)

NER (Natürliche Empfängnisregelung) - Ref.: Bischof em. Dr. Elmar Fischer, Feldkirch, ÖSTERREICH, Studio Balderschwang
(Link-Nachtrag: 01.02.2012)

Studie: Thrombose-Gefahr der modernen 'Pille' wurde stark unterschätzt
(Link-Nachtrag: 17.04.2012)

'Dorfmatratzentum' oder wahre Liebe? Und: Das virendurchlässige Kondom!
(Link-Nachtrag: 25.06.2012)

Jedoch darf man den ethischen Relativismus nicht gänzlich verantwortlich zeichnen, da es letztendlich der Mensch ist, der handelt, wobei  der ethische Relativismus sich anbietet als ideologische Rechtfertigungsvorlage zur zwischenmenschlichen Unverbindlichkeit und Selbsttäuschung (Selbstentschuldigung). Die Diskussionen in diesbezüglichen Foren weisen dies aus.

Schlussfolgerung :


Oberstes Ziel der Ethik

kann nur sein,


sich auf das Leben zu konzentrieren,

um es zu bewahren,

ohne den Mensch als Mittel zum Zweck zu missbrauchen,

da er Träger von Freiheit und Würde ist,

und die äußeren Umstände sowie das Umfeld so zu gestalten,

dass menschliches und anderes Leben im gemeinsamen Biotop nachhaltig möglich sein kann.




Sollte sich herausstellen, dass der Geist des Menschen nicht emergent ist, - ich denke an evtl. zukünftige Einwände der Quantenfeldtheorie, String-Theorie, etc. - so ist und bleibt der menschliche Leib unabdingbare Voraussetzung des Menschen für das Sich-zeigen des Geistes und muss daher (immer auch mit) geachtet werden. Oder sehen Sie den Geist schon auf einem Silicium-Chip ? Dann wäre er aber nicht mehr Mensch !

Sollte sich positiv beweisen, dass genetische, epigenetische und noch andere, uns zur Zeit unbekannte Voraussetzungen mitgegeben sind, muss der Leib ebenso geachtet werden.

Wie man es auch sehen möge, bleibt der Mensch als Mensch immer das, was er ist, zu dessen Sein wir nichts beigegeben haben ! Es gilt zuerst, ihn so anzunehmen, wie er uns gegeben ist ! Dies haben wir noch nicht zu verstehen gelernt und erst recht noch nicht vollzogen, sodass wir auch nicht wissen, welches Potential darin verborgen ist !

Phänomene anderer Art sind ebenso potentiell und theoretisch möglich ähnlich der kulturell-emergenten.

Pathetisch formuliert : Die tiefsten Tiefen des Menschen sind uns in der Breite schon vor Augen geführt worden, hier gibt es keinen Nachholbedarf, jedoch sind die höchsten Höhen des Menschen in der Breite noch nicht, vereinzelt und in Gruppen durchaus realisiert worden. Diese großen Menschen der Geschichte dürfen uns durchaus Vorbild sein, da sie Gehaltvolles zum Menschsein der Menschheit zu sagen hatten und haben.

Menschen als Hybriden der Forschung zu gestalten ist sehr bedenklich, da der Mensch selbst noch nicht wissen kann, welche Nachwirkungen solche Eingriffe tatsächlich haben werden. Hier wäre es angemessen, zuerst den ersten Schritt zu gehen, als ihn vor Ungeduld zu überspringen. Aber leider haben wir, wie so oft, keine Zeit, da der Forscher in seiner Lebenszeit zu Ruhm finden oder seinen Bekanntheitsgrad erhöhen möchte. Auch soll ja „time is money“ der Schrittmacher sein. Da ist wohl der größte Teil der Gesellschaft sich einig. So lange das Kapital prägenden Einfluss nimmt auf den Mensch und (direkt oder indirekt fühlbar wirkt als Steuerelement) auf seine Lebensführung beginnend im Alltagsgeschäft bis in die Familien hinein und darüber hinaus bis hin zu Politik und den Wissenschaften, so lange Menschen über die Leitorientierung der Gewinnmaximierung maßgeblich auf das Leben der Menschen Einfluss üben (nicht selten wegen der eigenen Vorteilsnahme), werden soziale, psychische und ökologische Probleme das Leben der Menschen begleiten, was keine neue Einsicht ist. Denn dies wissen wir schon lange und nehmen diese Umstände als systemgegeben an und hin! Wir tun fast alles dafür, um das Wirtschaftssystem (inklusive des Diktats des Kapitals) möglichst stabil zu halten.
Doch zu welchem Preis?
Bei der Frage ist nicht nur an Materielles, sondern insbesondere an die immateriellen Auswirkungen zu denken!

(Die Wirtschaftskrise (Wirtschaftskrise von 2008), ausgelöst durch spekulative Bankgeschäfte, wurde von den Staaten durch den massiven Einsatz von Bürgschaften, Aufkäufen von "schlechten Wertpapieren" und Bereitstellung von vielen Hundert Milliarden Euro und US-Dollar aufgefangen zu Lasten aller Bürger von heute wie von morgen, da sie nachhaltige Schuldenlast in sich trägt.)
Dies ist auch ein Signal des Liberalismus
gewesen, der politischen Ideologie, die die individuelle Freiheit als normative Grundlage der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anstrebt. (Jedoch: Endet die Freiheit des einen Menschen unter anderen Menschen nicht da, wo die Freiheit des anderen Menschen beginnt?)

Was für den einen von Vorteil ist, kann für den anderen von Nachteil sein, was sich mal als sozial, mal als dissozial oder gar antisozial aufklärt. Wenn man sich das Kosten-Nutzen-Prinzip als Leitprinzip zu eigen macht, können Menschen geneigt sein, ihm alles andere als nachrangig zu unterstellen: Das Leben kann gegenüber diesem Prinzip als nachrangig gewertet (relativiert) werden, obwohl das Leben der Wirklichkeit nach die Voraussetzung ist für das Dasein des Menschen.

Menschenbildung ist nicht nur eine private Angelegenheit, denn sie begegnet uns im Mit-einander-sein des Mitseins (co-esse).

Es ist an der Zeit, den Fokus auf dasjenige zu legen, was den Mensch mit dem Menschen verbindet und nicht auf dasjenige, was den Mensch vom Menschen trennt. Die Unterschiede, die im Geiste gesucht und gefunden werden, dürfen nicht direkt dazu führen, auf einem solchen, einseitigen und partiellen, Wissen so zu handeln, als wüsste man schon alles über den Menschen, da dasjenige, was die Menschen verbindet, auch von ihrem Ursprung her, längst noch nicht in seiner ganzen tragenden Weite und Tiefe bekannt ist. Ein auf das Verbindende hin ausgerichtetes Wollen des Menschen im bewussten Miteinander wird in der Breite der Gesellschaft (und der Menschheit) auch andere kulturell-emergente Effekte nach sich ziehen. Sucht der Mensch mit dem gleichen Einsatz an Energie, mit dem er bisher das uns Trennende suchte, das uns Verbindende, dann darf man hoffen, dass es gelingt. Dies fällt leichter, wenn man den Mensch als Mensch liebt !

Ich weise darauf hin, dass es psychologisch nicht dasselbe ist, ob der Suchende den Schwerpunkt der Suche auf die Unterschiede der Menschen legt und dann das Verbindende findet, oder ob er schwerpunktmäßig zuerst das Verbindende sucht und dann das Trennende findet, da die Haltung des Suchenden schon durch die Fokuslegung mitschwingt.

Eine weitere Ursache vieler Probleme dieser Welt ist der instabile, in sich selbst unsichere Mensch in begleitender Orientierungslosigkeit, zu der moderne philosophische Geistesströmungen selbst das Ihre beigesteuert haben.

Die psychische Stabilisierung des Menschen hat am ehesten Aussicht auf Erfolg. Ein psychisch instabiler Mensch kann psychische Spannungen oft nicht aushalten ; er wird vieles einsetzen, um diesen zu entgehen, am wenigsten die Vernunft, wobei gerade ihr zu folgen wichtig wäre.

Der Mensch kann die Vermögen und die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, wählen. Ob er sie einsetzt, um das Leben zu fördern oder zu hemmen, liegt an der Wahl, die er trifft. Ob die getroffene Wahl zu verantworten und verantwortbar ist, wird sich in der Reflexion des Offenbarmachens zeigen.




Die

ethische Selbstbeschränkung

folgt aus dem
a) Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person 

oder aus dem

b) Vernunftprinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen.

Wollen Sie sie wählen ?

Ist es der intelligente Umgang mit den Emotionen oder auch der gefühlvolle Umgang mit der Intelligenz, der den Menschen auszeichnet ? Was ist lebenserfüllend ? Ist es der Bezug zu seinem Werk ? Oder findet der Mensch seine Lebenserfüllung eher in der Begegnung, Beziehung und Bindung zu einem anderen Menschen, aus der die tragende Liebe hervorgeht, die das Subjekt transzendiert? Aus der Tatsache, dass der Mensch sich in der Reflexion selbst erkennt, folgt nicht, dass er sich in seiner Ganzheit schon erkannt hat. Er ist stets - wie Karl Jaspers es sagte – ein Noch-Nicht. Der Mensch bedarf des Mitmenschen in freier Kommunikation, um sich zu entfalten, und er braucht den Mitmenschen, um die Liebe zu erfahren. Kommunikation und Liebe geben dem Menschen Richtung zum Mit-einander-sein im Mitsein (co-esse), zu dem das Ganze der menschlichen Existenz gehört.

Mein Standpunkt ist,

dass der Staat dem Bürger das Töten von Menschen, unabhängig vom Zeitfenster des menschlichen Seins, nicht anbieten darf und sollte. Hierfür gibt es gute Gründe und ein Menschenleben!

Wer die (Hemm-)Schwelle einmal und nur ein einziges Mal überschreitet, der ist dabei sich selbst zu verlieren, da er sich vom Mitsein der Humanitas (nicht nur denkend) entfernt unabhängig davon, wie „edel“ das Motiv, die Begründung gewesen sein mag! Das Gewaltpotential ist da, ist gegeben.

Gewalt gegen Kinder wird niemals das Mitsein der Humanitas fördern. Im Gegenteil : Sie ist dem Mensch, der aus dem und im Mitsein der Humanitas lebt, abträglich, da es das Wesen des Menschen (das Menschsein) berührt. 



Der christliche Humanismus

ist eine allem anderen übergeordnete Orientierung,
die alle Menschen von der Zeugung bis zum Tod
entsprechend ihrer Grundverfasstheit in Freiheit und Würde
unterschiedslos einbezieht.


Der Liberalismus hat als übergeordete Orientierung keine integriernde Wirkung !

Ein Teil der Gesellschaft hat sich schon durch einen übertriebenen Liberalismus vom Mitsein der Humanitas verabschiedet. Ob sie es selbst schon wissen ?

Zum Beispiel:

Die Überhöhung der Persönlichkeitsrechte der Geborenen, die das Recht des ungeborenen Kindes dominieren. Oder das Sich-Verabschieden von der Verantwortung : Da man das wählen kann, was der Staat an Wahlmöglichkeiten anbietet, § 218a StGB. Das heißt praktisch auch : Ausleben der „freien Sexualität“. Verhütung ? Wozu noch ? "[...], wenn es doch diese Möglichkeit gibt."(!) Dies wurde mir in einem Forum entgegengehalten!  (Zumindest jener Mensch vertraut blind (!) dem "Gewissen des Abgeordneten" und  dem "staatlichen Denken." So kann es um die Mündigkeit und Autonomie des Menschen gestellt sein.)

Konsequenzlose Rechtswidrigkeit wird ignoriert !
Insofern ist §218a ein subversiv wirkender Faktor gegen die Menschlichkeit !


Konsequenzlose Rechtswidrigkeit führt zum Ausleben der triebhaften Impulse, bedeutet Regression ins Animalische und Kontrollverlust. Das Bewusstsein für die Verantwortung bleibt dabei auf der Strecke. Es entsteht gesellschaftliches Leben in Unverbindlichkeit.  Wie lange kann dies eine Demokratie aushalten und mittragen ? Nun, ich denke, solange die Mehrheit der Menschen Verantwortung übernehmen will und bereit ist, sich ethisch selbst zu beschränken.




Menschentötung (Abtreibung) ist nicht vernünftig, sondern steht als Zeugnis des Scheiterns der Lebensführung, die es spätestens dann zu überdenken gilt.


Wahre und falsche Barmherzigkeit - Msgr. Dr. Peter von Steinitz

(Link-Nachtrag: 15.04.2012)



Die Parlamentarier müssen sich fragen lassen :

a)  Wird auf diese - den Tod bringende - Weise das Bewusstsein für Verantwortung gefördert ?

b) Warum werden Mütter nach Hartz IV unter psychischen Druck gesetzt, indem Mütter nach dem "Prinzip Fördern und Fordern" (das fordernde Fördern oder das fördernde Fordern), anstatt "Fördern und Entlasten" (das entlastende Fördern oder das fördernde Entlasten), zur Doppelbelastung "Kinder und Ausübung eines Jobs oder Berufes" mittels finanziellem Nachdruck (als Beugungshebel) aufgefordert sind und werden, der sich direkt wechselseitig auf die Erziehung des Kindes und das Berufsleben der Mutter niederschlägt? Lässt es sich nicht gerade dann konzentriert arbeiten, wenn die Mutter weiß, dass es ihrem Kinde in der Unterbringung oder Zuhause gut geht? Ist die Mutter (wie der Vater) nicht grundsätzlich zuerst ihrem (bzw. seinem) Kind verantwortungsvoll verpflichtet? 
Ich halte fest, dass heute (Okt. 2009) ca. 1,2 Millionen Kinder in Deutschland in Armutsverhältnissen leben. 
Und: Das elitäre Denken (Funktionseliten, Leistungseliten, Bildungseliten, etc. kurz: Das Fördern von Klassenunterschieden!) geht weiter unter CDU und FDP! Was wurde aus der PISA-Studie?

Die PISA-Studie

Agenda 2010, wobei SPD und Bündnis 90/Die Grünen verantwortlich zeichnen.

Aktionsbuendnis_Familie

Familienpolitik: Sonderabgabe für Kinderlose?
(Link-Nachtrag: 16.02.2012)
Warum spricht man von Bestrafung, anstatt von Konsequenzen? Es geht um den adäquaten (gerechten) Ausgleich von Geben und Nehmen. Mehr oder weniger wollen Familien nicht! (nach dem Homogenitätsprinzip)

Der Gesetzgeber hat noch nicht die Sozialversicherungen familiengerecht im Sinne des Budesverfassungsgerichts  umgesetzt. Die Kindererziehung muss als gleichwertige Beitragsleistung zu den Geldbeträgen anerkannt werden.


Februar 2010 (!Ohne Kommentar!)

Das Bundesverfassungsgericht hat das Zustandekommen der Hartz-IV-Regelsätze als grundgesetzwidrig eingestuft


Das Durchspielen der Kalkulationsvarianten auf Zeit erspart Ausgaben bei Hartz IV:

Zur Methode:
Praktische Konkordanz oder Willkür? -

Das trickreiche, willkürliche Kleinrechnen der Regelsätze bringt Zeit und spart daher Geld.
In der Interaktion zwischen Bundesregierung und Verfassungsgericht scheint sich eine gängige Wirtschaftsmethode seitens der Politik etabliert zu haben, um Geld in einem Zeitfenster der Bilanz (
Legislaturperiode) zu sparen.
Ist Geld der höchste Wert?
Auffallend ist, dass die politische Konfrontation oder Kollision mit dem Grundgesetz oft gegeben ist. Was mögen die Politiker(innen) von den notleidenden Menschen denken, wenn sie in dieser Weise vorgehen?
Wer hat sie dazu legitimiert?

Berliner Sozialgericht beanstandet Hartz-IV-Regelsatz
(Link-Nachtrag: 04/2012)

Hartz IV und die Aspekte der Diffamierung und Diskriminierung
(Link-Nachtrag: 05/2012)

Sozialgericht Mainz
(Link-Nachtrag: 08/2012)

Zum Umgang mit Hartz IV-Empfängern
Wenn der Kollektiv-Utilitarismus Wirkung entfalten kann, dann sind solche Szenarien möglich, um dem Kollektiv "dienlich", eher nützlich zu sein. Dieses Vorgehen der Verantwortlichen der Arbeitszuweisung lassen mich an Methoden des "Dritten Reichs" erinnern.
(Link-Nachtrag: 27.09.2012)


c) Werden den Müttern (und Vätern), die "Hartz IV ausgesetzt" sind in ihrer finanziellen Notlage,
- so kann es schon deshalb psychisch wahrgenommen und empfunden werden, wenn die Mutter oder der Vater sich nicht oder nicht angemessen an Spendenaufrufen durch Schulen bzw. deren Fördervereine beteiligen kann, die bzw. der zudem den Bedürfnissen des Kindes nicht adäquat entsprechen kann, -
nicht noch zusätzlich zum alltäglichen Entbehren und zu den organisatorischen Engpässen die
hinzukommende Verpflichtung  der Jobsuche aufgedrängt und aufgebürdet, aufgelastet, indem der Staat dies fordert und sie auf diese Weise in noch größere psychische und soziale Bedrängnis bringt? 

Anstatt die Mütter (und jene Väter) zu entlasten, werden sie in fordernder Weise zusätzlich belastet!
Familie braucht neben Geld vor allem Zeit und Freiraum, damit die Familienmitglieder sich einander widmen können. Für das Kleinkind ist in der Regel nichts wichtiger als das Zugegensein der Mutter (oder des Vaters)!

Und hier die Grenze bei drei Jahren anzusetzen ist oft verfrüht. Außerdem gibt es alleinerziehende Mütter, die sich gerne ihrem Kinde oder ihren Kindern eng begleitend widmen würden, aber nicht können, da die ARGE ruft. Dies führt dazu, dass immer mehr Kinder in fremde Obhut abgegeben werden (müssen!). Hierunter leiden Menschen, da sie aus ihren zwischenmenschlichen Bindungen abrupt gerissen werden! Kinder werden auf diese Weise von ihren Müttern "verlassen"; es können Trennungsängste bei den Kindern entstehen. Wie oft gab es Tränen bei Kindergartenneulingen zu beobachten? Wie oft sind Kinder mit drei Jahren einfach noch nicht so-weit, dass sie sich problemlos in den Kindergartenalltag einfügen können? Von den somatischen Kinderkrankheiten ganz zu schweigen! Wer pflegt das Kind? Kinder sollten sanft Schritt für Schritt an neue (Lebens-)Situationen unter Berücksichtigung ihrer je eigenen Reife herangeführt werden können. Für diese Heranführungsarbeit sollte Zeit und Freiraum gegeben sein. Manches Mal ist es geboten, das Kind sukzessiv halbjährlich wieder an den oder einen anderen Kindergarten heranzuführen, anstatt es abrupt sich der neuen Situation im frühen Alter bis zu drei Jahren zu überlassen, damit sich keine Aversion schon gegen das Wort "Kindergarten" im Kinde bildet. Denn: Wenn erst eine Aversion entwickelt ist, steht das Kind allen Kindergärten ablehnend  gegenüber, was die Lebenssituation der Kleinfamilie verschlechtert!

Als nicht durchdacht sind die Fälle, bei denen es um die Ferienbetreuung der Kinder geht:

- Die Ferienbetreuung der Kinder wird von der ARGE nicht finanziell unterstützt!
Von den Müttern wird aber gefordert, die Arbeitsmaßnahme (Zum Beispiel: den 1€ - Job) zu befolgen.

d) Wenn ohne Nachkommen jedes Staatsmodell ein Auslaufmodell ist und wenn immer mehr Bürger die Kinderlosigkeit wählen, sollte man unter dieser Einsicht nicht darüber nachdenken, ob man die inneren Strukturen und Wertvorgaben des Staates ändert weg von einem heute noch primär geprägten volkswirtschaftlichen Denken und hin zu einem vom primär volkswirtschaftlichen Denken abgelösten Bildungswesen (Hierzu möchte ich das Gesundheitswesen mit einbeziehen.), das die Bildung des Wissens einbringt in die Menschenbildung?

e) Haben alleinerziehende Mütter und Väter sich nicht schon dadurch gebührend eingebracht, dass sie unter sich selbst auferlegten vielen Entbehrungen und des bewussten Konsumverzichts der Gemeinschaft Zukunft gaben und geben durch ihre Kinder? Und insofern sollten sie nicht als Bittsteller dastehen und umgekehrt erst recht nicht als solche behandelt werden, damit sie sich nicht als solche vorkommen, sondern ebenso geachtet werden innerhalb der Gesellschaft wie jemand, der auf Kinder verzichten musste oder wollte, da er oder sie sich den Kinderwunsch nicht erfüllen konnte oder wollte!



Haben Sie sich das Regelwerk Hartz IV einmal durchgelesen?

Alle anrechenbare Einkünfte (bis auf`s Elterngeld, etc., -> s. Link) werden auf die "Hartz 4-Regelsätze" angerechnet, also das Kindergeld, der Unterhalt des Vaters, das Wohngeld, Krankengeld, etc, sodass der eigentliche staatliche Anteil aus Steuergeldern gemindert ist. Jedoch wird zugleich auf der anderen Seite die fordernde Anspruchshaltung der ARGE nicht abgemildert und bleibt in ihrer (zynischen) Schärfe bestehen, jedenfalls so lange wie Sie im System sind, auch dann, wenn Sie nur einen Kleinstbetrag z. B. 10 Euro bekämen! (Was der eigentliche (ethische) Skandal ist.) [Und diejenigen, die das geschaffen haben, haben zwischenzeitlich aus der Staatskasse Steuergelder als Einkommen (Diäten, Gehälter, etc.) bezogen in Höhe von mehreren tausend bis weit über zehntausend Euro pro Person pro Monat, wobei die sog. Nebeneinkünfte noch nicht einkalkuliert sind. Die persönliche Haftung entfällt bekanntlich auch hier! Verantwortung besteht nicht selten in der formalen Verantwortung [z.B. durch das Misstrauensvotum (Parlamentsbeschluss); vor dem Untersuchungsausschuss, wenn er denn konstituiert wird, bis hin zum Rücktritt].
Wo trifft man die Gestalter und die "politisch Verantwortlichen von Hartz 4" heute (Jan. 2010) an?

Zum Elterngeld


Einkommen nach Hartz 4


Nicht berücksichtigungsfähiges Einkommen nach Hartz 4

Anspruch & Leistung




f) Ist es sinnvoll, von der Verantwortung zur eigenen sozialen Sicherung zu sprechen, wenn einem Menschen keine adäquate Gelegenheit angeboten wird oder erst keine besteht, um sie wahrnehmen zu können? Ist es nicht ein Unterschied, wenn man zwar auf dem Hintergrund des sozialen Eingebundenseins will, aber keine Möglichkeit hat, sich beruflich auf dem den Menschen tragenden Untergrund des sozialen Eingebundenseins zu entfalten, weil das Umfeld die Möglichkeit dazu nicht hergibt? Auswanderung oder "Heimatflucht" kann nicht für jeden eine Alternative sein, denn Menschen sind traditionell und sozial verwurzelt!

Nicht ohne Grund standen in 2008 über 100.000, in 2009 knapp 200.000 Klagen bei den Sozialgerichten erster Instanz an!


 

Februar 2010
Zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
(bezüglich Hartz IV)
Urteil des Bundesverfassungsgerichts



g) Wenn der Mindestlohn als Referenzwert (Abstandsgebot) nicht angehoben wird, hat jede Regierung und jeder Politiker eine halbwegs plausible Begründung, die Hartz 4 - Ausgaben nach unten auszurichten, sodass der Bund Gelder einspart, die er an anderer Stelle ausgeben (bzw. nach dem Maß der Koalitionseinsicht verschwenden) kann! (Nachtrag: Oktober 2010)



Mein Dafürhalten:

Mütter oder Väter, die Hartz 4 zuzuordnen sind, sollten sich der Erziehung ihres Kindes oder ihrer Kinder, sofern sie es wollen, in einem staatlich garantierten Freiraum insbesondere losgelöst von finanziellem Druck widmen dürfen, ohne sich der ständigen Aufforderungen (Auflagen) durch staatliche Institutionen, sich um einen Job zu bemühen, ausgesetzt zu sehen. Hierdurch werden Ängste von seiten des Staates generiert. Jedem, der mit dem Erziehungsanspruch auftritt, darf man sagen, dass das Erziehen mit dem Mittel der Angst entweder verwerflich oder zumindest sehr fragwürdig ist. Der Staat hat Zukunft nur dann, wenn er Kinder und das gesellschaftliche Dasein für Kinder und deren unmittelbaren Bezugspersonen möglichst angstfrei fördert, was entlastend für die alleinerziehende Mutter oder den alleinerziehenden Vater wäre. Die Erziehung der Kinder, sprich (Menschen-)Bildung, beginnt sehr früh mit Eintritt der natürlichen Mutter- und Vaterschaft! Kinder wachsen und gedeihen in stabilen angstarmen oder besser angstfreien familiären Bezugsverhältnissen vor dem Hintergrund von Freiraum und Zeit für die fürsorgliche Zuwendung seitens der Mutter (oder / und seitens des Vaters) in der Regel am besten auf. Sie sind eher emotional stabil.

Das Kind empfindet die Begleitung der Mutter (oder des Vaters) "anders" als die Begleitung eines Erziehers oder einer Erzieherin unter sonst annähernd gleichen äußeren Bedingungen.  


Hinweis auf eine Studie: Krippenbetreuung und Stressgenerierung


Die ideale Betreuungsform in den ersten drei Jahren ist und bleibt die familiäre Erziehung.
(Link-Nachtrag: 14.11.2011)

Institution und/oder Familie als Wahlmöglichkeit und nicht als staatliches Diktat.
(Link-Nachtrag: 01.12.2011)

Ergebnisse einer europäischen Mütter-Studie.
(Link-Nachtrag: 07.01.2012)

Kinderkrippen als Notbehelf - Kinder- und Jugendlichenpsychologin Christa Meves
(Link-Nachtrag: 09.01.2012)

Bedenken gegen Kleinkinder-Fremdbetreuung
(Link-Nachtrag: 06.02.2012)

Studie „Auswirkungen einer Scheidung auf Kinder" von Patrick F. Fagan und Aaron Churchill
(Link-Nachtrag: 13.02.2012)

Feste Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit - Bischof Andreas Laun
(Link-Nachtrag: 17.02.2012)

Kinderärzte kritisieren Krippenausbau
(Link-Nachtrag: 07.04.2012)

Audiovortrag: Was brauchen Kinder? Was wollen Kinder? - Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler (Radio Horeb)
(Link-Nachtrag: 08.06.2012)

Kinder brauchen keine Krippen, sondern aktive Eltern! - Erziehungswissenschaftler Albert Wunsch
(Link-Nachtrag: 08.06.2012)

Hinweis:

1. Bedeutung für Hartz IV Empfänger: Das Betreuungsgeld wird als Einkommen in Hartz IV eingerechnet.

2. Kindesversorgung: Wenn de facto für jedes Kind ein Krippenplatz existiert, dann kann eine Option der ARGE lauten, dass die Bezugsperson des Kindes das Kind in die Krippe abzugeben hat, bevor sie Unterstützung von der ARGE erhält.

3. Die volkswirtschaftliche Einflussnahme in der Politik ist z. Z. unter CDU, CSU und insbesondere durch die FDP hoch. Wen wundert`s?

In der Lobbyarbeit vieler Wirtschaftenden gilt die Familie als Wirtschaftsfaktor, den man gewinnbringend nutzen will unter der billigenden Spaltung aller Bindungsbezüge innerhalb der Familie. Der Kapitalgewinn scheint ihnen wichtiger zu sein als das tragende soziale Netz, von dem aus erst jeder Markt erwächst. Wer kennt nicht den Satz: "Geht es der Wirtschaft gut, dann geht es auch den Menschen gut." Diese dahinter operierende Ideologie ordnet den Mensch unter, denn primär ist ja die Wirtschaft. (-> Wirtschaftsprimat)


Nein, der Satz ist zu ändern in: "Geht es den Menschen in der Familie gut und dem sozialen Netz, welches Basis ist für die Wirtschaft und den Wirtschaftenden, dann geht es auch der Wirtschaft gut." Hierbei ist die Wirtschaft am sozialen Netz derart gekoppelt (rückgebunden), dass der Mensch in der Familie Priorität hat. Sobald Teilbereiche der Wirtschaft sich grundsätzlich (prinzipiell) von der sozialen Basis entkoppeln (sich loslösen), kann Schaden für das soziale Netz entstehen, was wir alle seit 2008 durch den drohenden Bankenzusammenbruch erfahren haben und dessen Folgen nachhaltig sind. (Nachtrag: Juni 2012)

Immer mehr Kinder leiden an Depressionen
(Link-Nachtrag: 01.07.2012)


Professor für Neurobiologie, Ralph Dawirs:Die Krippendiskussion und der Wunsch der Wirtschaft
(Link-Nachtrag: 08.01.2013)

Psychische Deprivation

(Ungenügende Befriedigung der grundlegenden seelischen Bedürfnisse)


Wenn man bedenkt, dass die Bezugspersonen wechseln (bei Ausfall der Betreuerin durch Krankheit, Urlaub, situative Ablenkung und anderes), bedeutet jeder Ausfall der Beziehungsperson für das Kind emotionale Not  (Krise) und situativer Bindungsverlust, der der Vertrauensbildung nicht dienlich ist, ebenso wie der Übergang (Abgabe des Kindes) von der Mutter an eine andere für das Kind zunächst fremde Person. Wenn der Vorgang (Prozess) der "Abnabelung" nicht in der individuellen Geschwindigkeit des Kindes seiner Reife entsprechend abläuft, sondern dem Kind (grob zeitverkürzt) konfrontierend aufgezwungen wird, wird eine erhöhte Katecholaminausschüttung die Folge sein, die das Kind unruhiger werden lässt. Das Kind beginnt oft zu weinen, wenn die  Bezugsperson es nicht z. B. auf den Arm nimmt und/oder ihm adäquat in wohlwollender Zuwendung begegnet. Das, was die Mutter an prägender Beziehungsvielfalt seit der Schwangerschaft mit einbringt und dem Baby wie Kleinkind mitgibt, wird nicht zu ersetzen sein durch keine andere Person!
Auch dies gehört in besonderem Maße zum Alltag der Familien, die auf Hartz 4 angewiesen sind.

[Wobei die Biowissenschaftler schon an einen Biobrüter denken: Künstliche Eierstöcke.]


Diesem Mitsein der Menschen muss nachgekommen werden, wobei die Möglichkeit jeder Mutter zur freien Wahl  des dem Kinde gerecht werdenden Erziehungsmodells offen stehen muss frei von jeglicher staatlicher Repression

Dieser Tatsache kann seitens der Mutter schon dadurch nicht nachgekommen werden, weil der Staat dies nicht konsequent fördert, da er (angeblich) die Kosten nicht tragen könne. So ist die gängige Argumentation! 

Darauf antworte ich: 

Wenn die Bürger es wollen, dann geht es auch! Dann werden Prioritäten der Geldvergabe im Bundeshaushalt neu bestimmt und gesetzt. Hierzu sind die Bürger in ihrer Potenz, ihrem Vermögen der Vernunft nach fähig, wenn sie bereit sind, ihr Verhältnis zu ihrem je eigenen Egoismus neu zu überdenken und zu bestimmen, um das Sein, das uns trägt und das wir sind, zu finden im Blick auf das Mitsein (co-esse).

Wer sich in keiner Partei wiederfindet, kann eine gründen:

Der Bundeswahlleiter: Wie wird eine Partei gegründet?



Zum Sozialkostensenkungsprogramm "Hartz IV" und dessen Folgen oder zum Feldversuch "Hartz IV":

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales (CDU) "scheint" die inneren Nöte der Bedürftigen nicht zu kennen oder sie zu ignorieren!

Oder ist es so, wenn wohlwollende Gesetze nicht immer wohlwollend angewendet werden?

Ein Gesetzgeber, der unter der Last der leeren Kassen sogar den Ärmsten Verzicht verordet und aufbürdet - sogar in Härtefällen - in einer Gesellschaft, die aber nach außen hin hunderte Milliarden (Euro) zur Verfügung stellt (z. B. für den Rettungsschirm in der Euro-Zone), der sollte sich einmal dem Dämpfungsfaktor zuwenden.
Wie frei fühlt sich ein Bürger im oktroyierten Finanzkorsett?

Oder ist der Dämpfungsfaktor sogar der bewusste Hebel gewesen für... Wehe dem, der Böses denkt!  Muss derjenige, der Forderungen nach dem SPD-Prinzip "Fördern und Fordern" per Gesetz stellen darf, nicht auch zugleich für einen Durchsetzungshebel (Dämpfungsfaktor) sorgen? Die Frage ist nur: Wie ist er gestaltet?

Wenn Übergriffe des Bürgers in Jobcentern wegen Kleinstbeträgen oder der begleitenden Kommunikation zur Eskalation führen und die Polizei mit Waffengewalt einschreitet, dann stimmt etwas nicht in unserem Staat.
Was ist nicht stimmig? Die vor Ort erlebten subjektiven Ohnmachtsgefühle des Bürgers?
Die nicht angemessenen Forderungen mit der Drohung von Geldkürzung, mittels der in Einzelfällen die Existenznot geschaffen wird, sollten abgestellt werden, denn zuletzt, in echter Existenznot, bleibt dem Staat nur das Mittel der Kriminalisierung übrig. So wird mit staatlicher Gewalt gefördert, was nicht beabsichtigt war:

Der soziale Unfriede!

Zudem werden die Kosten von der Arbeitslosenversicherung genommen, indem sie zu Lasten der Krankenkassen gehen, weil immer mehr Arbeitslose psychisch erkranken. (Belastungssyndrom, Depressionen, Suizidversuche, etc.)

Suizidquote steigt wieder in der EU  

(Link-Nachtrag: 10.07.2011)

Ist die Arbeitslosenversicherung von heute nicht eine Form von Versicherung, die man nicht mehr annehmen sollte? Durch den Dämpfungsfaktor steht zu vermuten, dass  Menschen, die einen Anspruch auf Geld von der ARGE haben, ihn als Rechtsanspruch nicht erheben, um den Repressionen der ARGE zu entgehen. Andere leben eher nicht versichert, als sich diesem System zu unterstellen. So lässt sich die Arbeitslosenquote auch beeinflussen! Ist dies im Sinne des Solidarbundes zwischen Bürger und Staat?

Und dies will die FDP!

(Hier zeigt sich deren Verständnis von Freiheit.)

Problemverschiebung kann die eine Seite entlasten, dann belastet sie aber die andere! Nie ist sie eine Lösung des Problems.

Informationen zum Rechtsanspruch


(Das Bild der Würgeschlange: Der arbeitslose Bürger in der Umarmung des Gesetzgebers. Nur: Manchem bleibt die Luft weg.)
(Nachtrag: Juni 2011)


UN kritisieren einige soziale Mangelzustände der deutschen Sozialpolitik.
(Nachtrag: Juli 2011)
Wen wundert`s? Beim Punkt "Arbeitslosenquote" haben die Damen und Herrn der UN sich wohl nicht die Frage vorgelegt, wie sie erreicht wurde. Bitte, sehen Sie hinter die ausgewiesenen Zahlen auf die direkt Betroffenen, dann erhellt das Verhältnis von Sein und Schein!

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
(Link-Nachtrag: 03.11.2011)

Arbeitslosenstatistik entspricht nicht der Realität

(Link-Nachtrag: 30.12.2011)
Darf getrickst werden? Oder in der Funktionssprache ausgesprochen:
Ist es nicht eine Frage der Definition, wer als arbeitslos gilt und wer nicht innerhalb der Gesamtmenge derer, die wirklich arbeitslos sind? Auch hier sieht man wieder einmal den kleinen, aber wesentlichen Unterschied zwischen "Konvention" und "Wirklichkeit"! Daraus folgt: Die Wirklichkeit korrigiert das Denken!
(Sein und Schein)

Die Arbeitsbedingungen von heute erzeugen zunehmend Krankheit.
(Link-Nachtrag: 26.01.2012)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Stressreport Deutschland 2012
(Link-Nachtrag: 29.01.2013)

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Zum Schluss: "Leistung muss sich wieder lohnen!" Ich weiß nicht, wer Urheber dieses Satzes ist, und es ist auch nicht weiter wichtig, ihn oder sie zu kennen. Damit solche Phrasen die dahinter stehende Ideologie nicht weiterhin transportieren und keine Zukunft haben, gilt es: Mensch bilde dich, soweit es in deiner Hand liegt!




Auszug aus einem Dialog mit einer Abtreibungsbeführworterin bzw. einem Abtreibungsbeführworter.

„Kein Arzt kann dazu gezwungen werden. Er muß selbst entscheiden, ob er Abtreibungen durchführt.

Auch ein Kind kann viele Probleme auslösen, angefangen von Armutsrisiko, berufliche Nachteile, Überforderung...ein Kind bedeutet nicht für jede und jeden etwas Positives. Es gibt ja auch viele Menschen, welche sich bewußt für Kinderlosigkeit entscheiden. Heutzutage ist es nicht mehr die biologische Aufgabe unbedingt für Nachkommen zu sorgen.“


Antwort:

Die „Kinder“ der Menschheit, die Probleme auslösen, sind jene, die sich an Menschen vergreifen, weil sie die Macht dazu haben. Missbrauch und das Sich-vergreifen an Kindern sehen manche als „Lösung“ ihrer „Probleme“ an, die durch Bedürfnisse motiviert sind, die sie angeblich erst später als solche wahrnehmen – als habe es die physischen, psychischen, sozialen, finanziellen, usw. vorher nie gegeben und seien nicht absehbar gewesen.*


*Hierzu bedarf es keiner allzu großen geistigen Anstrengungskraft, um ein wenig netzwerkartiges Denken durchzuführen, um Möglichkeiten des Daseins gedanklich durchzuspielen, und zwar → bevor ← man mit jemand der „Leichtigkeit des Seins“ (auch ein Film) nachgeht.


„Heutzutage ist es nicht mehr die biologische Aufgabe unbedingt für Nachkommen zu sorgen.“

Antwort:

Wer keine Kinder „haben“ will – (siehe : Haben und Sein von Erich Fromm), der muss keine gebären, wenn er ->vor<- der „Leichtigkeit des Seins“ sich unfruchtbar machen lässt durch Ärzte.

Bewusste Verhütung für diejenigen, die sich absolut sicher sind : die Sterilisation, die Tubensterilisation bei der Frau und die Vasoresektion beim Mann, die wesentlich einfacher und ungefährlicher ist als der Eingriff bei der Frau. (Dies an die Männerfraktion, die der „freien Leichtigkeit des Seins“ Tribut zollen !)


Mancher Arzt ist, wie viele andere auch, durch ein falsches Verständnis von Verantwortung, - siehe den Beitrag von Helmut, der auf Wilhelm Weischedel verweist - selbst betroffen. Auch der Arzt unterliegt dem „Zeitgeist“, aber zuförderst den Gesetzen ; er wird geneigt sein, sich vor Klagen vor Gericht zu schützen, z.B. Unterlassene Hilfeleistung, Körperverletzung, Unterhaltsklagen, etc. Der Arzt und wir sind gut beraten, dass wir uns an die Gesetze halten, da der Staat das Gewaltmonopol hat und er soll es auch behalten, was für den Fortbestand der Zivilisation heute unabdingbar ist. Ich verzichte auf psychische und physische Gewalt, da ich sie nicht brauche, da ich ohne sie auskomme. (→ Struktur und Kompensationsmöglichkeiten schaffen!)


Die Frau, die das Kind töten lässt, wobei der „Hehler so gut ist wie der Stehler“, öffnet gerade dieses „Problemfeld“, das es zu verhüten gilt !


Viele der Pro-Leben-Fraktion zeigen als Christen auf, zu welchem Feingefühl (Empathie) der Mensch gelangen und zu welcher Weite der Blick reichen kann, nämlich hin zum Nächsten und zum Schwächsten unter uns : das Kind. Die tiefe Bedeutung des Mitseins, die im Kind liegt und die es für den erwachsenen Menschen hat, haben viele der Abtreibungswilligen noch nicht erfahren oder gar gespürt, was aus den bisherigen Beiträgen ersehen werden kann. Wenn man alle Werte einer Religion strikt ablehnt, nur weil sie aus einer Religion herstammen, dann zeigt man zumindest keine offene rationale Haltung, die selbst ein wichtiger Wert ist. Auch das Bedürfnis nach dem „Wohin geht der Mensch, wenn er tot ist ?“ ist Antrieb, sich existentiellen Grenzfragen zu stellen.

Sicher ist, dass Menschen innerhalb ihrer Geschichte Werte geschaffen haben. Es gilt, die „Spreu vom Weizenkorn“ zu trennen, nämlich die Werte zu finden, die das Leben tragen, weil wir selbst Lebende sind. Das Leben ist der Grund dafür, dass ich Dir und allen, die es Schritt für Schritt (sukzessiv) vernichten wollen, widerspreche. Widerspruch reicht oft nicht aus, deshalb ist der gewaltlose Widerstand des Bürgers eine Alternative und sogar die Pflicht, wenn die Vernunftprinzipien gebrochen werden und die Würde des Menschen und der Mensch selbst missachtet wird, um das von manchen geschaffene „Problem“ für die Öffentlichkeit transparent zu machen. (§218a)


Doch eines ist genetisch positiv bewiesen, dass der Mensch als Zygote Mensch ist und begleitend durch das Argument der Nachkommenschaft. Der Mensch ist Träger von Freiheit und Würde, die unantastbar ist und als unverletzlich und unveräußerlich gilt im gegenseitigen Anerkennen.


Doch : Was bleibt von der Würde eines Menschen übrig, wenn dieser getötet wird ?


Was ich aus euren Beiträgen sehe, ist, dass ihr, wie ich vermute, schon abgetrieben habt. Und nun stellt ihr im Nachhinein euer Denken ernsthaft als Alternative dem Gedanken des Lebensschutzes gegenüber und hofft auf Akzeptanz. Psychologisch wollt ihr die anderen mit ins „Boot“ holen, damit es euch besser ergehe durch Entlastung im Mitsein, so die innere Hoffnung. Was für „kleinere Delikte“ gilt, durch die niemand zu Tode kommt oder verletzt wird, über ein interpersonales klärendes Gespräch zu einer neuen Akzeptanz zu finden, gilt eben nicht für das Töten von Menschen. Denn um Verzeihung kann man nur den Menschen bitten, bei dem man schuldig geworden ist . Hat man, was oft erst viel später umfänglicher bewusst werden wird, jedoch einen Menschen - eben das eigene Kind - getötet, dann bleibt jenem nur übrig, einstweilen seine Taten auszuhalten, insofern er nicht bereit ist, zu bereuen vor den anderen und im Spiegel seiner selbst. Ihr müsst nicht so weitermachen und euch mehr oder weniger rationale Stützsysteme bauen oder der Verdrängung anheim fallen. Diese Tat oder Taten müsst ihr letztendlich mit oder ohne Glaube „aufarbeiten“ mit oder ohne Hilfe von anderen Menschen. Wie ihr seht, brauchen wir Menschen einander.


Wo bist Du gewesen, als Dein Kleiner oder die Kleine Dich brauchte ?


Diese Frage soll kein Vorwurf von mir an dich sein, sondern eine stellvertretende berechtigte Bittstellung um Hilfe Deines Kindes ! Wer Hilfe dem Schwächsten aller Menschen versagt, darf sich nicht wundern, wenn ihm Fragen gestellt werden, die erschüttern bis in die Grundfesten der Menschlichkeit. Wenn Mutter und Vater in Zeiten der Not nicht zusammenstehen, warum sollten sie es dann in Zeiten des Überflusses tun ?


Ich hoffe, dass Euch dieser Beitrag wachrüttelt.


MfG

@ pro Mensch


„Mal ehrlich, denkst Du vor dem Beischlaf jedes Mal an die Konsequenzen?“

Antwort:

Wie lebt man sein Leben, wenn man nicht die Folgen seines Denkens und Tuns bedenkt in verantwortungsvoller Weise ? Zu welchem Ergebnis ein verantwortungsloses Denken und Handeln führt, sehen wir exemplarisch an den Menschentötungen, an der Maßlosigkeit gegenüber der Natur, etc. Was soll`s, solange man selbst damit den Lustgewinn steigert, nicht wahr ?



„Machst Du Dir dann großartige Gedanken?“

Antwort:

Gedanken macht man sich zu diesem Thema >grundsätzlich< vorbeugend dann, >bevor< man erwägt, einzutreten in die „Leichtigkeit des Seins“. Wer dies nicht vorbeugend tut und der „Leichtigkeit des Seins“ durch seinen Entscheid, der ja Anspruch auf Rationalität erhebt, folgt, verhält sich dann nicht verantwortungsvoll im „Spiegel“ der Reflexion. Der Mensch muss lernen, verantwortungsvoll Pflichten zu übernehmen. Dies setzt voraus, dass er sich und die anderen ernst nimmt und lernt, sich als Mensch in seinem höchsten Vermögen, d. i. die Vernunft, zu betrachten. Die Evolution hört nicht bei der Emotio und beim Verstand auf, denn das Lebewesen Mensch ist bei dem Vermögen der Vernunft angekommen. Vernunft sollte alle anderen unterkategoriellen Vermögen leiten bei allem Denken und Tun. Denn wie sonst will man als autonomer (mündiger) Mensch seine Autonomie begründen, die mit anderen autonomen Menschen koexistiert ?



„Die meisten Menschen haben Sex.“

Antwort:

Nein, wir haben das Vermögen "Sex" [gemeint ist nicht das Geschlecht] nicht, aber Sexualität in Verbindung mit der Funktion der Fortpflanzung. „Sex haben“ ist die pervertierte („verdrehte“) Form der Sexualität !

(Sexualität ist die Gesamtheit der im Sexus begründeten Lebensäußerungen.) Siehe meinen früheren Beitrag.



Nebenbei :

Doch wenn wir Sexualität (aus)leben, dann zwischen den Polen :

entweder im reduzierten puren Begehren (Sex haben) oder im Begehren und unter Einbeziehung des gesamten Seins (Gesamt-Bewusstsein), das das Sein (Gesamt-Bewusstsein) des Partners auch berührt, was als eine Innigkeit erlebt wird, die alles andere weit hinter sich lässt. Sofern sie als solche erlebt wird, wirkt sie nachhaltig und tragend.



Der Mensch muss lernen, seine Vermögen (die körperlichen wie geistigen) im Lichte der Vernunft zu betrachten, will er nicht der Destruktivität oder dem Animalischen anheim fallen. Er muss lernen, sein Tun zu hinterfragen !

Es geht darum, die Vermögen des Menschen in verantwortungsvoller Weise anzunehmen ! Die Funktion der Fruchtbarkeit, auch ein Vermögen des menschlichen Leibes, ist nicht abzukoppeln, sofern man diese verantwortungsvoll innerhalb seiner Sexualität annimmt ! Wer keine Kinder haben will, der...etc.


„Natürlich gibt es Verhütungsmittel und die meisten Paare ohne Kinderwunsch verhüten.

ABER: trotzdem oder weil die Verhütung fehlt, kommt es zu Schwangerschaften.“

Antwort:

Hier liegt offensichtlich ein Fehlverhalten vor, das man lernend korrigieren kann !



„Und es gibt Menschen, welche einfach nur Sex haben, ohne Beziehung.“

Antwort:

„Ohne Beziehung“ ?

Wie soll das gehen ? Sogar der Bezug zu sich selbst wird Selbstbezug innerhalb der Psychologie genannt !

Es gibt Menschen, die Menschen sexuell gebrauchen, ob an Minderjährigen ausgelebt (Weltweit betrachtet sogar in einigen Ländern legal !), ob an zu ihm oder zu ihr in einem Abhängigkeitsverhältnis stehenden anderen Menschen, ob an Menschen in Notlage, ob an Menschen, die in einer sonstigen Symbiose zu ihm, zu ihr stehen mögen.

Wollen wir aufgrund dessen, dass es Störungen der sexuellen Präferenz (Paraphilien) gibt, sie aufwerten zu einer Verhaltensmaxime, die per Gesetz noch festzuschreiben wäre, für alle ?



„Ob dann die Reife für ein Kind dann da vorhanden ist? Nicht bei jeder/jedem.“

Antwort:

Man reift psychisch und sozial mit dem Kind ! Wer aber noch nicht bereit ist, ein Kind mitzutragen, wenn man z. B. der „Leichtigkeit des Seins“ verfallen ist, dann lässt sich auch vorher grundsätzlich etwas tun an sich selbst, denn an dir selbst kannst du im vollen Umfang Veränderungen gestalten. Sobald ein anderer Mensch in deinem Leib ist, greifen Vernunftprinzipien in Verbindung der ethischen Selbstbeschränkung (Ethik der Folgen), die sich aus ersteren ergibt.



„Die Entscheidung, egal, wie sie ausfällt, ist ein Extrem. Wie schon gesagt, es gibt da keinen Mittelweg. Entweder läßt die Frau abtreiben oder sie bringt das Kind zur Welt.

Und ein Kind bedeutet (ich denke, da sind wir uns einig) viel Verantwortung, sozusagen extreme Verantwortung. Damit stellt sich das ganze Leben um.“

Antwort:

Extrem ist das Töten, da das Kind aus der Lebensphase durch eine extreme (äußerste) Tat dem Tode zugeführt wird. Und mit dieser Schuld des Täters oder der Täterin stellen sich psychische und soziale Spannungen ein. (Wie man sehen kann.)

Wer aber das Kind mitträgt, der stellt sich mit dem Kind ins Leben, das beide zu tragen imstande ist. (Alle positiven Aspekte werden ja gerne ausgeblendet, nicht wahr ?) Die Schwangere soll auch hier lernen, dass sie nie allein dasteht. Nach der Tötung kann ihr nicht einmal mehr der Psychotherapeut helfen. Denn derjenige Mensch, bei dem man schuldig geworden ist, lebt dann nicht mehr, um sich bei ihm Entlastung zu holen durch das Verzeihen ! Das ist übrigens das Dilemma, in das man sich selbst gesteuert hat.


Schon im Begriff „Verantwortung“ liest man das Wort „Antwort“, also Antwort geben. Wem gegenüber kann man antworten ? Hier dem Kinde ! Hier ist kein Extrem auszumachen, aber ein dem menschlichen Leben Innewohnendes. Das Verständnis von Verantwortung, wie du es hast, ist nicht meines : Denn bei dir gibt es „viel Verantwortung“ oder „extreme Verantwortung“. Hier möchte ich dich bitten, den Begriff „Verantwortung“ in seiner Bedeutung nach W. Weischedel nachzulesen.

Bevor man so schwerstwiegende Entscheidungen (Urteile) über andere Menschen treffen will, die sie dem Tode zuführen, sollte man hierbei nicht wissen, was man tut ? Schon am Verständnis der Begriffe ist ein Mangel des Verständnisses der Begriffsinhalte auszumachen bei jenen, die angeblich wissen, was sie tun !


Doch wie steht es mit der Gefahr der Perversion der Sexualität, die sich als das reduzierte „Sex haben“ (losgelöst von der Funktion der Fruchtbarkeit hin zu einem gesteigerten Lustempfinden) äußert, gefolgt von der Perversion des Denkens !


Hierüber lohnt es nachzudenken !


Mit freundlichen Grüßen

Weiterhin:

Prinzipiell kommt allen Menschen die Vernunft zu!

Die Entscheidung als Scheidungsfähigkeit sagt aus, dass ein Mensch durch sein Vermögen fähig ist, etwas von etwas zu trennen. Damit ist die Entscheidung selbst, sofern sie zur Handlung führt, noch nicht begründet!

Der Mensch ent-scheidet aufgrund von Gründen.

Wer nur aufgrund seines Wollens Ent-scheidungen herbeiführt, lässt meist die Vernunft außen vor. Sie haben dann keine normative Bedeutung.



Aussage A: Ich habe mich entschieden, das Kind leben zu lassen und somit anzunehmen. 

Aussage B: Ich habe mich entschieden, das Kind töten zu lassen und somit abzustoßen.


Aussage B spottet der Aussage A. Warum?

Tragen beide Aussagen dieselbe Wertachtung des Lebens in sich?


Eine Entscheidung ist nicht selbsterklärend! Sie kann emotional oder triebhaft „gefärbt“ sein, sodass man das Gefühl hat, es zu wollen.

Da Vernunftprinzipien und Vernunftkriterien meist gar nicht erst diskutiert werden, sondern abseits von ihnen man sich zurückzieht überwiegend auf „Das ist meine Entscheidung!“ oder „Das ist meine Wahl!“ als Standpunkt, der nicht hinterfragt werden soll wegen der Unannehmlichkeiten, die zutage gefördert werden, wenn man ihn hinterfragt, deutet an, was in solchen Menschen ausschlaggebend für die Entscheidungsbildung ist.


Man muss schon begründen, sofern man nicht dem Verdacht der Willkür unterliegen möchte. Denn Willkür besteht in der Tat mit jeder Tötung des Kindes, da Willkür nicht der Wille zur Kür (zur Wahl) ist, sondern der Wille zur Durchsetzung (meist mit dem Mittel der Macht) einer getroffenen Wahl.

Frauen sind Menschen wie derjenige, auf den sie ihren Fokus legt: das Kind. Sie sind weder besser noch schlechter und zeichnen sich durch die Vermögen aus, die allen Menschen prinzipiell zukommen. Wenn ein Mensch von seinem Vernunftvermögen, was zur Zeit das höchste rationale Vermögen ist, keinen Gebrauch macht, dann wird er auf seinem Willensakt bestehen bleiben, ohne sich selbst zu hinterfragen. Somit verbleibt er in seiner Irrationalität und betrachtet diese nicht aus einer höheren Warte der Vernunft. Wozu es gerade noch reichen mag, sind Verstandesaussagen, die nach der Nützlichkeit fragen wie: Bist du mir von Nutzen? Wenn nicht, dann bist du mir nichts wert!

Weiterhin:

„Sex: Okay, Du hast da Deine eigene Vorstellung und Erfahrung. Sex gibt es mit Liebe, ohne, einfach nur so, mit fester Beziehung, ohne usw. Und der Mensch ist ein Tier, mit dem Trieb der Fortpflanzung. Nur sind wir uns dessen bewußt (meistens hoffe ich). Und Sex darf und soll Spaß machen, wobei man die Verhütung nicht vergessen soll. Klar kommt es zu Fehlern, ich weise wieder darauf hin, daß der Mensch nie perfekt sein wird (wäre auch langweilig und ich meine das allgemein ohne Bezug zu Schwangerschaften/Abtreibung).“


Antwort:

Der Spaß hört spätestens dann auf, spaßig zu sein, wenn das Töten von Menschen beginnt.

Eine Lebensführung, die sich verantwortlich zeichnet, verläuft nicht ohne Freude an der Schöpfung ab. Der Mensch muss nicht "perfekt" - was immer dies bedeuten soll - sein, um zu seiner Mündigkeit (Autonomie) zu finden. Es würde schon reichen, sich verantwortlich für sein Denken und Tun zu erklären und auch bereit sein, die Verantwortung in der Tat zu übernehmen.


Weiterhin:

"[...] und mich würde auch die Quelle interessieren."


Antwort:
Die Quellen, die allen Menschen offen stehen, sind:

Vernunft, Liebe und Glaube (Transzendenz)

Ohne diese sind die Quellen

Verstand und Emotio

sich selbst überlassen und erzeugen viel
Verwirrung und (Ver-)Irrung!

Jeder ist frei, die Quellen zu wählen, nach denen er sein Leben
ausrichten und führen will. Doch wähle verantwortungsvoll und gerecht,
sonst bleibt die Gerechtigkeit fern gerade dann, wenn du sie am
nötigsten brauchst und sie dir wünschst.
Kein Mensch lebt nur für sich allein! Wenn du ein Zeichen für die
Verbindung suchst, so schaue auf deinen Bauch, dort findest du den
Hinweis, dass zumindest einmal in deinem Leben eine Bindung zu einem
anderen Menschen bestand:

Der Nabel!

Das Thema Mord ist ein Reizthema.
Deshalb ist es pädagogisch nicht angebracht, es in Diskussionen zu verwenden, wenn man den anderen erreichen möchte. Doch man muss philosophisch ganz klar sagen so, wie es Helmut gesagt hat, : 



„Ob etwas "ist" oder konventional "gilt" ist ein wesentlicher (kategorieller) Unterschied!



Mord an Kindern im Sinne des §218a >gilt< nicht als solcher, das heißt nach Übereinkunft zwischen Menschen. 

Im Empfinden jedoch kann die Tötung als Mord angesehen werden. Das Erleben kommt zuerst!“ 

Weiterhin:
„Mord (ahd.) ist von seiner Etymologie her ein Nomen agentis, also ein Nomen, das von einem Verb abgeleitet wurde. Als Verb hatte und hat es die Bedeutung „sterben“ . (s. dazu Kluge) 

Der Tötungsakt selbst ist das Geschehen des eigen – oder fremdgesteuerten Sterbens des seienden Menschen („Mord sein“).“ 

Ich würde noch hinzufügen : „das Morden“.


Wer sich nun aufregt, der soll wissen, dass ein Mensch getötet wird.


[Der Text wurde verfasst von "pro Mensch" (Pseudonym) und geäußert gegenüber einer Person, die Abtreibungen befürwortet, wobei der bürgerliche Name mir bekannt ist. Die in Anführungszeichen gestellten und dunkelgrau unterlegten Sätze sind jene, die hinterfragt werden. - Mit freundlicher Genehmigung.]




Auszug aus einem Dialog mit einer Abtreibungsbeführworterin bzw. einem Abtreibungsbeführworter.


@ C.

„Tut mir leid, daß erst jetzt antworte, aber ich habe noch ein Leben neben dem Internet.“

Antwort:

Ich habe (im Sinne von besitzen) nicht einmal mein Leben, sondern bin nur dieses Leben, welches ich als meines angenommen habe! [Als Hinweis auf das Individuum (das Unteilbare)]


Zur Frage:

Wie begründest du die Pflicht des Staates Abtreibung zu gewähren?


„Wie ich das begründe? Was passiert, wenn Abtreibung verboten wird, weil es als Mord angesehen wird?“

Antwort:

Es muss erst gar nicht als Mord angesehen werden: Sagt man nicht üblicherweise Abtreibung, Schwangerschaftsunterbrechung, Schwangerschaftsabbruch...oder im Slang verkürzt „wegmachen“ oder „beseitigen“? Manche möchten die Geschichte zurücksetzen und machen ein „Reset auf den Status vor der Schwangerschaft“, was nur bedingt machbar ist mit ärztlicher Dienstleistung, da auch Ärzte nicht die Zeit zurückdrehen können. Der sprachliche Erfindungsgeist ist bemüht, den Tötungsakt so harmlos als möglich erscheinen zu lassen. (P. hat recht!)

Wie fühlst du dich, C., wenn du dir die Bilder auf dieser HP ansiehst oder/und evtl. einen Abtreibungsfilm?


„Die Abtreibung betrifft nunmal zwei Menschen - die Schwangere und das Ungeborene.“

Antwort:

Der Vater ist wohl per se ausgeschlossen?


„Egal, wie die Entscheidung ausfällt, einer von beiden zieht dabei den Kürzeren.“

Antwort:

Wobei der schwächere Mensch sein Dasein verliert! Während bei der Bejahung des Kindes du dich einschränken müsstest und nicht dein Leben verlieren würdest. Dies wäre die gewaltfreie lebensbejahende Variante, nicht wahr? Und wenn du vor der Befruchtung deine Verantwortung wahrnimmst, kannst du viel Lebensfreude gewinnen.


„Es gibt da keine Lösung, die beiden Seiten gerecht wird.“

Antwort:

Doch, gibt es, wie zuvor bemerkt.


„Das Leben wird so definiert: entweder es lebt oder nicht.“

Antwort:

Hier zeigt sich dein Gedankenfehler, denn nicht „es“ lebt, sondern „er“ (der Mensch; eine Person, die implizit, in ihm, ist.) lebt!


„Diese Ansicht kann ich nicht teilen, denn das Leben gibt es in unterschiedlichen Entwicklungsstufen.“

Antwort:

Der oder die Lebende wandelt sich, aber immer aufgrund seiner Existenz als Mensch. Die Geburt als Zäsur zu nehmen, ist nicht schlüssig!


„Ein Embryo vor der 12. Woche hat eben nicht das Leben eines Neugeborenen.“

Antwort:

Der Mensch als „Embryo“ ist (ontisch) derselbe Mensch, ebenso als „Neugeborener“, ist (ontisch) derselbe Mensch als „Jugendlicher“, ist (ontisch) derselbe Mensch als „Erwachsener“ auf Grund seines Seins. Mit der Befruchtung ist der Mensch als Mensch, der seiner genetischen Disposition entsprechend wächst. Er lebt aufgrund dieses Seins in und mit ihm, aber stets als Einheit, als Individuum. Kein Mensch hat heute das Leben von morgen, sondern er lebt stets gegenwärtig!

Die personale Entwicklung der sogenannten Erwachsenen steht auch nicht immer zum Besten. So könnte man in ihr eine Zäsur finden, um Menschen zu töten. (Drittes Reich!)


„Vernunft: Wenn ich ein Kind nicht ernähren kann, wie vernünftig ist die Entscheidung für ein Kind? Wenn das Kind so stark behindert ist, daß ich mich nicht in der Lage sehe es aufzuziehen - wie vernünftig ist den Entscheidung für das Kind?“

Antwort:

Vernunft macht aufmerksam auf ihre Vernunftprinzipien (Gleichstellung der Person oder Gleichheit des Wesens des Menschen → Menschenrechte) gegenüber jeder Macht (Gewalt), sodass auch der Schwächste Gleichstellung erfährt mit dem Starken, also unabhängig von der körperlichen bzw. leiblichen Präsenz und Bedingtheit, sofern er Vernunft begabte Kreatur ist. Diese Prinzipien gelten gemäß der Vernunft absolut und kennen daher keinen Komparativ (vernünftiger, am vernünftigsten)! Vernunft lässt keine graduelle Einstellung (Relativismus) zu zum Leidwesen des Utilitarismus: Denn das Nützlichkeits- und Vorteilsdenken findet durch sie seine Grenze, seine Beschränkung. (→ Vernunft und Phylogenese von Helmut Walther auf seiner HP)


„Und dabei darf man nicht die Emotionen vergessen. Abtreibung ist nicht nur eine rein vernünftige, sondern auch sehr mit Gefühlen verbundene Entscheidung.“

Antwort:

Abtreibung ist keine vernünftige Entscheidung, sondern Ausdruck des Scheiterns der Lebensführung. (Bis auf die seltenen Schicksalsschläge, die das Leben uns bietet.)


(Nun zurück zur Ausgangsfrage.)

„Warum habe ich als Frau das Recht auf Abtreibung und warum hat der Staat das sicherzustellen? Nun, ich habe das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Bei einem Abtreibungsverbot habe ich dieses Recht automatisch nicht mehr.“

Antwort:

Falsch!

Jeder hat das Recht auf seine körperliche Unversehrtheit! Ausnahmslos jeder! Das Kind ist ein anderer als du, obschon das Kind dich vorerst zum Wachsen - in deinem Leib - braucht, was du ihm aber schuldest durch deine Handlung. (Sex) Das Kind hat nichts dazu beigetragen, dass es ist!


„Doch ich bin ein Mensch, der selbstständig leben kann. Ein Embryo kann es nicht, ein Neugeborenes schon.“

Antwort:

Kein Mensch hat je ohne die Hilfe von anderen Menschen bestehen können, weder der Mensch als „Embryo“ noch als „Neugeborener“ oder als "Kleinkind", ...als "Erwachsener"! Nur die Zeitabschnitte des Bestehens variieren.


„Wäge zwischen der körperlichen Unversehrheit der Frau und die des Ungeborenes, stimme ich der Frau zu.“

Antwort:

Wider die Vernunft!


Meine Stimme erhebe ich, seit ich Kenntnis habe von dieser destruktiven Art und Weise der Menschen, anderen einen Lebensentwurf vorzulegen, in dem Menschentötung erlaubt sein soll und diesen pluralistisch und gleich gültig neben lebensbejahenden Lebensentwürfen erscheinen lassen wollen, obwohl

Abtreibung als Zeugnis für das Scheitern der Lebensführung steht!


So orientierungslos sind viele innerhalb unserer Gesellschaften, da sie andernorts auf der Erde die Menschenrechte politisch ansprechen und zur Einhaltung auffordern, obwohl sie es selbst nicht einmal als Rechtsstaatsvertreter(in) durchgehend leisten.


Alle von dir hier angeführten Autoritäten leben in der Schweiz. (Zufall?)


„Hierzu ein paar Zitate:“


"Ein Fötus ist keine Sache, kein Gewebe, aber auch nicht gleichzusetzen mit einer geborenen Person" (PD Dr. theol. Alberto Bondolfi, in: "Walliser Bote", 29.3.96).“

Antwort:
Ohne Gewebearten (Knochen-, Fett-, Muskel-, etc...-gewebe) ist kein Mensch! Wann wird die Person geboren?

Dieses Vorher-Sein wie Nachher-Sein in Bezug auf die Geburt als Zäsur ist längst überholt.


"Der Embryo ist nicht, was er erst wird. So wie eine Raupe noch kein Schmetterling ist." „(Hans Saner).“

Antwort:

Herr Saner hat bei Karl Jaspers, dem deutschen Existenzphilosophen, studiert und war dessen enger „Schüler“.


Jedoch wird Herr Saner noch derjenige werden können, der er heute noch nicht ist! 


Denn: Herr Saner ist nicht, was er erst wird. Darf man ihn deshalb töten?


Jedoch wird Herr Saner immer als Mensch aufgrund seines Seins werden (sich verändern) können, aber nie außerhalb seines Menschseins, da er von Beginn an (ontisch) Mensch ist!


Nun zu Herrn Peter Schaber, den du zitierend anführst:


"Es ist meiner Meinung nach keineswegs so, dass der moralische Status des Embryos von der Befruchtung bis zur Geburt unverändert bleibt.

Ich würde bei der Zusprechung von Menschenwürde verschiedene Entwicklungsstufen des Embryos unterscheiden.

Für mich sind bestimmte Eigenschaften wie etwa der Beginn der Gehirnentwicklung oder die einsetzende Empfindungsfähigkeit moralisch von Belang. Je mehr sich der Embryo dem Zeitpunkt der Geburt nähert, desto moralisch gewichtiger scheint mir das Wesen." (Peter Schaber, Philosoph, Sonntags Zeitung 19.5.0

Antwort:

Ja, auch Philosophen sind nicht frei von kognitiven Fehlleistungen.

Die Menschenwürde lässt sich weder zu- noch absprechen! Dir spreche ich sie zu und dem anderen ab, was dann wiederum Konvention wäre.

Des Weiteren argumentiert er utilitaristisch! (siehe Helmut Walther)

Hierzu empfehle ich die HP des Herrn Helmut Walther, (ErsterVorsitzender der GKP Nürnberg) die HP von pro-leben.de und die HP von Helmut (leb-ens.de).


Psychologisch ist es sicher schwer von der Beführwortung der Abtreibung abzulassen, wenn Frau einmal hat abtreiben lassen oder sie gar empfohlen hatte, weil Frau nicht schuldig erscheinen möchte vor sich selbst. Deshalb werden psychische „Regelmechanismen“ aktiv, um mit Hilfe von Stützsystemen dabeibleiben zu können.

Denn klar sein sollte doch, dass die Wissenschaften, von denen oft Studien erwartet werden und auf die man sich dann bezieht, jede Behauptung als mehr oder weniger hypothetisch, vorläufig und bis auf Weiteres ansehen. - Ohne Gewähr!


Obwohl den Tötungsbeführwortern unklar ist, ab wann der Mensch ontisch Mensch ist, stellen sie aber fest, ab wann der Mensch als Mensch gilt der Konvention nach und nehmen sich heraus, ihn zu verurteilen und ihn zu richten.


Was mich wundert, ist, dass sie diese Wissenslücke übergehen und so tun, als wüssten sie alles über das Sein des Menschen in seiner Seinswirklichkeit. Und trotz Mangel an Wissen über den Menschen wollen sie über Leben und Tod Entscheidungen treffen.

Und das nenne ich Verbrechen am Kind.


Ja, sie verurteilen einen Menschen zum Tode Tag für Tag und von Beitrag zu Beitrag auf diesen Seiten. Aber ihnen selbst fällt es nicht auf, weil sie immer nur sich selbst sehen in ihrem eingeengten Bewusstsein: Sie wollen nicht verurteilt werden und verurteilen doch selbst!



Ich danke dem Autor, dessen bürgerlicher Name mir bekannt ist, dafür, seine Rezension hier einstellen zu dürfen. Er trat als @ (Pseudonym) auf.



Aus meiner Sicht:


Ich finde es wichtig und nötig, dass Menschen verbal oder nonverbal kommunizieren.

Wie sollte der Mensch es tun?

Konstruktiv und nicht destruktiv!


Dies können sie, weil sie leben !

Das Leben ist Grundvoraussetzung für alles Weitere.


Der Mensch gewinnt im Geschehen seines Lebens Fähigkeiten und Funktionen, die teils biologischen Ursprungs sind und teils geistigen, aber nicht zugleich alle und auf einmal. Stets ist der Mensch wesenhaft ein Ganzes im Werden. Wir nehmen uns als Personen wahr, also ist das Personsein uns zu eigen.

Jetzt sagen viele, aber der Winzling von Mensch zeigt das Bild der Person noch nicht.

Und doch trägt der winzige Mensch den „Abdruck“ eines Menschen in sich, das menschliche Genom: Das ist die Gesamtheit des genetischen Materials eines Individuums. Soweit das Materialistische, was nur die eine Seite des Wissens vom Menschen ist.


Die andere Seite ist diejenige, die durch den Materialismus nicht begründet, nicht erklärt werden kann: Alles Geistige.

Materialistisch ist die sog. positive Naturwissenschaft, die nach ihren speziellen Methoden versucht, der materiellen Wirklichkeit, so wie sie ist, möglichst nahe zu kommen.

Es gibt viele offene Fragen auf beiden Seiten der Wissenschaft, deshalb betreibt sie Grundlagenforschung auf vielen Gebieten der Materie (Naturwissenschaft) und des Geistes (Geisteswissenschaft), hier jedoch mittels der Spekulation und neuen Ideen, die im Wechselspiel mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft stehen, somit stets abgeglichen werden müssen.

Die Geisteswissenschaft versucht mittels vernünftiger Kriterien abzugleichen, was u.a. die Naturwissenschaft ihr zur Interpretation vorlegt.


Dieser Weg der ständig in Bewegung seienden Suche, Auffindung und Abgleichung neuer Erkenntnisse mit den bestehenden Erkenntnissen wurde von dem deutschen Existenzphilosophen Karl Jaspers als „Philosophia perennis“ bezeichnet.


Die Frage, wie wir mit dem Nichtwissen umgehen, darf hierbei nicht ausgeblendet werden, wenn es um uns geht, um das Leben des Menschen schlechthin und ganz konkret im Einzelfall. Der Abtreibungsbefürworter, die Abtreibungsbefürworterin will die Frage nach dem Lebensrecht dadurch lösen, dass sie es dem Kinde verwehrt. Ich aber erinnere sie an ihre Verantwortung, die sie dem gezeugten Mensch gegenüber haben, und an das Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person oder das der Gleichheit des Wesens des Menschen, aus denen die ethische Selbstbeschränkung folgt, die für die Humanitas unabdingbar ist.

Heute geht es um die Frage :

Wie ist der Mensch vor dem Menschen zu schützen, damit er weiterhin Fortbestand hat in seiner großen kulturellen Leistung?
[Wozu ich das Töten von Kindern, - Heutzutage überwiegend durch Frauen gewünscht und durch Gynäkologen sowie Gynäkologinnen durchgeführt, da sie auch „helfen“, ob sie „wollen“ oder aus einem falschen Verständnis von Verantwortung heraus „sollen“, weiß ich nicht. - den Missbrauch an Kindern, etc. nicht zähle.]

Jedenfalls scheint mir aus soziologischer Sicht die zunehmende Gewaltbereitschaft durch das anwachsende  Niveau der Gewaltakzeptanz hinterfragungswürdig, da sie bei Frauen ebenso zunimmt wie bei Männern.


Fallen nicht alle Rechtfertigungen der Wehrhaften gegenüber den Wehrlosen in sich zusammen?

HW

Weiterhin:

Du hast meinen Beitrag richtig verstanden, ich bin der Meinung, dass eine Frau nicht zwangsläufig dem potentiellen Vater von ihrer Schwangerschaft berichten muss. Es ist ihr Körper. Natürlich besteht der (für mich) potentielle Mensch zur Hälfte aus den Chromosomen des Vaters, trotzdem liegt die Entscheidung (im Übrigen auch rein rechtlich) bei der Frau ob sie ein Kind austragen möchte.“

potentiellen Vater“


Potentieller Vater heißt der Möglichkeit nach Vater werden zu können. Da er aber mit der Zeugung des Kindes der Wirklichkeit nach Vater ist, zwar als solcher rechtlich noch nicht als Vater anerkannt(!), >ist< er Vater >der Wirklichkeit nach< und nicht nur potentiell, also der Möglichkeit nach.


potentielle Mensch“


Potentieller Mensch ? Wer soll das sein ?

Ich kenne nur reale Menschen in ihrer Potenz, so auch die Zygote als reale vorliegt und nicht potentiell, also der Möglichkeit nach. Und die Zygote in ihrer Potenz ist ein Mensch, wobei ihre Potenz ihr gesamtes Vermögen ist. Zum gesamten Vermögen zählen auch ihre erst später  >für uns<  sichtbaren Effekte wie der Geist, ihre kulturelle Leistung und ihre Nachkommen, ihre Persönlichkeit, etc.

Wäre die Zygote nur potentiell, dann bräuchten wir nicht über sie reden und erst recht nicht Kritik an Handlungen zu üben, da sie nur in der geistigen Vorstellung wäre als Idee.

Und das, was im Geiste durchgespielt wird wie Hypothesen aller „Couleur“ können, mögen, dürfen, müssen, sollen sterben, damit der Mensch leben kann!

Du und ich sind innerhalb unserer Vermögen noch nicht am Ende, deshalb reduziere ich dich nicht auf das, wozu deine Vermögen dich bis dato gebracht haben als Mensch und insbesondere in deiner Person.

Du möchtest doch anerkannt sein und geachtet werden als Mensch und insbesondere in deiner Person oder nicht ?

Wer dich nun graduell ab- oder aufstuft und irgendwo in deinem Leib oder in deiner Person einen Mangel erspäht, um diesen dann als Begründung für seinen Zweck (Tötung) zu gebrauchen, der kann zwar auf seine Entscheidungsfähigkeit und seinen Entscheid pochen, doch wende ich ein, dass die getroffene Entscheidung (Ent-scheidung, „scheiden“) zum Töten Deiner falsch ist, da er dich vom Leben scheidet und Vernunftprinzipien und -kriterien verletzt, die zu einem friedlichen Zusammenleben unabdingbar sind. Da diese jedoch noch nicht von vielen verinnerlicht sind, sprich bewusstseinsnah sind, verliert die Vernunft im menschlichen Denken und Handeln den Stellenwert, der ihr im Grunde zusteht, da sie zur Zeit das höchste Vermögen der Ratio ist.


Die Liebe scheint mir jedoch nicht minder wichtig zu sein, da sie aus dem Mitsein die Menschen umfängt, zwischen einem Ich und einem Du entsteht, die alles einbezieht, was aus diesem Zusammensein der beiden erwächst. Dies bewirkt Liebe, sodass man nicht lange begründen muss ! Ganz spontan ist sie es, die das Kind zulässt, annehmen lässt und umgreifend in sich einwirkt!


Deshalb sagte schon Augustinus : Liebe und tue, was du willst !


Vieles von dem, was aus dem puren Begehren nach Sex erwächst, ist eben nicht von Liebe getragen und insofern schon tot, kaum dass er oder sie geboren ist. So wird es nie zu einer Bindung kommen, da schon im Dreiklang - Begegnung, Beziehung und Bindung - es an Beziehungsfähigkeit fehlt.

Dies berührt mich zutiefst im Mitsein (Co-esse)!

HW

Zu Beginn

Um Sprachmanipulationen zu begegnen, empfehle ich

die

"Eristische Dialektik" von Arthur Schopenhauer

sowie

das Einlesen in die hauptsächlichen Denkmethoden des Menschen.

Und:

Ihr "Herz" müssen Sie selbst einbringen oder ent-decken.






Nachtrag vom 18.05.2012:


Nach langer Zeit habe ich mir die einzelnen Positionen zur „Abtreibung“, die Menschentötung ist, durchgelesen und stelle fest, dass es Menschen gibt, die meinen, ohne die Option der Kindstötung ihre Lebensführung im gesellschaftlichen Dasein nicht bewältigen zu können. Sie scheinen recht massenhaft am Leben zu scheitern!


Dann gibt es Menschen, die ohne die Option der Kindstötung ihr Leben führen. Ich bin auch ein solcher! Und ich selbst brauche mir nie vorzuwerfen, mein Kind oder eines meiner Kinder getötet zu haben. Sondern ich habe sie bewahrt, was nicht mich ehrt, sondern die Kinder!


Die Vernunft kann den Mensch als Mensch von Beginn seiner Existenz an erkennen, der sich immer als Mensch entwickelt.

Das Vorteils- und Nützlichkeitsdenken (→ Utilitarismus) unserer Tage versucht Menschen zu entwerten, um sie dann verwerten zu können. Es wird wohl noch einige Zeit im Land vergehen, bis die Menschen merken, dass die Ethik, die die Utilitaristen vertreten und verbreiten, eine zutiefst destruktive und keine konstruktive ist, da sie nicht ohne Menschentötung auskommt. Man kann sehen, dass sie die Gewalt präferiert, da Abtreibung, ein euphemischer Wortgebrauch für Menschentötung, nicht ohne Gewaltanwendung durchzuführen ist entweder physikalisch-technisch oder chemisch.

(→ humangenetische Verwertung: wie Impfstoffe, Geschmacksverstärker über Zell-Linien abgetriebener Kinder in den USA; in China werden getötete Kinder pulverisiert und als leistungssteigernde Kapseln (als „Jungbrunnen“) auf den Weltmarkt gebracht, welche beim südkoreanischen Zoll bei der Einfuhr aufgeflogen waren.)


Wann ist der Mensch Mensch?

Die Wissenschaften betrachten jede Behauptung als hypothetisch, als vorläufig, bis auf Weiteres (bis zur nächsten Studie...) und ohne Gewähr!


Es ist ein wesentlicher Unterschied, ein kategorieller, ob der Mensch als solcher ontisch und ontologisch ist oder der Konvention nach als solcher gilt. Die Utilitaristen gehen darauf selten ein, weil sie wissen, dass mit der Genetik die Frage zugunsten des Menschen entschieden ist. Deshalb anerkennen sie oft den Mensch als Mensch in jeder Entwicklungsphase.


Sie stellen aber die Frage: Warum soll man Menschen nicht töten (dürfen)?

(Die Gewalt wird in dieser Frage stillschweigend vorausgesetzt!)


Ich frage: Was hindert Sie daran, mich zu töten?


(Als Diskussionsanregung. -

Es ist erstaunlich und zugleich pervers, dass tote Kinder in Form einer Kapsel, als Geschmacksverstärker, als Impfstoff, etc. das Leid reduzieren und das Glück erhöhen sollen. Nein, so nicht!)


H.W.




Aus der Rezension von Maria Overdick-Gulden

(Veröffentlicht in: Lebensforum Nr. 28 2/2001) [Nach Recherche: Heft-Nr. 58; d. Vf.]


"Während der Utilitarismus "prinzipiell alles zur Disposition stellt", auch Lügen gelegentlich als "gut" beurteilt (so P. Singer), gilt für die Naturrechtsethik die Autonomie als Kriterium:
 
Da der Mensch naturgemäß frei handeln kann, sind ihm "das Recht und die Möglichkeit zum freien Selbstvollzug prinzipiell zu lassen". Das biologische Leben als Grundbedingung dieser Selbstverwirklichung ist unbedingt zu schützen. Somit "gehört die Tötung des Nicht-Aggressors zu den Dingen, die sittlich immer verboten sind"! (S. 95)"

Aus: Alexander Lohner, Personalität und Menschenwürde - eine theologische Auseinandersetzung mit den Thesen der "neuen Bioethiker", Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2000, 470 Seiten

http://www.aerzte-fuer-das-leben.de/lohner__00.html

(Nachtrag vom: 17.11.2012)



Wer Menschen tötet, tut dies, weil er es will mit mehr oder weniger, aber immer noch schlechten (verwerflichen) Gründen, eben weil er schlussendlich(! - und neben vielen "Kurzschlüssen") nicht die absolute Informationstransparenz besitzt über den Mensch als Mensch. (Sonst gäbe es keine Grundlagenforschung.) -

Er stellt sich als Mangelwesen somit aktiv und sich selbst erhöhend über den anderen.

Das hatten wir schon öfter in der Geschichte!

„Der Utilitarismus Singers (…) ist danach zu beurteilen, was aus ihm folgt, wenn jeder sich die „Freiheiten“ herausnimmt, die dieses System verheißt. Keine andere biologische Spezies nimmt für sich in Anspruch, eigene schutzbedürftige Artgenossen aus dem Weg zu räumen, nur um – widernatürlicherweise – Folgen eigenen Vorverhaltens auszuweichen. Mit Ethik im herkömmlichen Sinne hat das nichts zu tun, es belegt aber, auf welchem Niveau derzeit philosophische Diskussionen um „ethische Kernfragen“ stattfinden. Ohne die kleine Knospe Hoffnung, sich vollenden zu dürfen, wäre alles auf Erden ein Nichts.“
(Tröndle, Herbert: Zum Begriff des Menschseins. In : Neue juristische Wochenschrift 1991. S. 2542f. - Aus: Alexander Lohner, Personalität und Menschenwürde - eine theologische Auseinandersetzung mit den Thesen der "neuen Bioethiker", Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2000, 470 Seiten )

Elementar ist: Wer tötet oder töten lässt, übt Gewalt aus gegen seine Mitmenschen! Wer ein solches Gedankengut verbreitet, streut Gewaltbereitschaft in die Gesellschaft. Mit Vernunft hat dies wenig zu tun.
Den Utilitarismus, welcher das „Glück“ der Erwachsenen gegen das „Glück“ des Kindes ausspielt und verrechnet aufgrund von Individualinteressen Erwachsener, die letztlich immer subjektiv sind, lehne ich ab, eben weil die Mittel zur Erlangung des „Glücks“ - bei unserem Thema Schwangerschaft und Abtreibung oder Euthanasie – destruktiv und nicht konstruktiv sind. Es ist ein Ethikkonstrukt, das die Gewaltanwendung rechtfertigt und die ihm folgenden Bürger somit entlasten will von der Belastung durch Mitmenschen. Utilitaristen sind Nützlichkeits- und Vorteilsdenker, die den Egoismus eines Menschen ab zweiten Monat (so Singer) nach der Geburt gelten lassen wollen. Weil der Egoismus im System berücksichtigt ist, spricht der Präferenz-Utilitarismus viele an. Wen wundert`s?

Warum "Asche" kauen, wenn man stattdessen die Süßigkeit des Lebens spüren kann in einer anderen Lebensweise?
Das utilitaristische Ethik-Konstrukt ist todbringend und somit Müll von gestern (und Gestern), nur neu verpackt, den es zu entsorgen gilt, - je eher, desto besser!

(Nachtrag: H. W. - April 2013)


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Gast @ Gast (Aus dem Gästebuch von Pro-leben: http://pro-leben.de/feed/gaestebuch/index.php)
Der Begründungssatz stimmt absolut!
"weil [dort] ebenfalls massiv in die Selbstbestimmung der Menschen eingegriffen wird,"

Nur: Wer und wie?
Wenn die Selbstbestimmung des Erwachsenen hergenommen wird, um die Selbstbestimmung des Kindes aufzuheben, wenn es um dessen Vernichtung geht, dann ist die Begründung ethisch nicht in Ordnung.
Die Selbstbestimmung des Menschen nehmen Erwachsene als Mittel zum Zweck, der darin besteht, dass sie die Selbstbestimmung des Kindes mit ihrem Willen dominieren und missachten (wollen). Die Erwachsenen legen willentlich den Fokus auf ihre Selbstbestimmung, um die Selbstbestimmung des Kindes vorweggenommen zu unterdrücken.
Warum?
Weil die Erwachsenen es als leichter erachten abzutreiben, als ihr Verhalten zu ändern!
Der Staat hat den Anspruch einer Verhaltensänderung schon längst aufgegeben und stellt stattdessen seine Infrastruktur und das Können der Mediziner den Frauen zur Verfügung. Wenn die Frau ihr Kind töten lassen will, spielt der Staat mit und macht sich so zum Unterstützer des Tötungswillens.

Der Täter sollte bestraft werden, nicht die Frau noch das Kind, so, wie es für einen vollmündigen Bürger vorgesehen ist, wenn er mordet. Der Täter gehört zurechtgewiesen!

Mittäterschaft ist nicht die Lösung und nicht das Mittel, um Menschen, die in einem humanistischen Denken erzogen wurden, "einzuschläfern"! Da hilft der Verweis auf die Katholische Kirche auch nicht, denn unser Rechtsstaat ist schon längst involviert.

Der Subjektivismus mit seinen aberhunderttausenden Fallbeispielen führt zwangsläufig zum Relativismus, um Beliebigkeit nach dem je eigenen Willen zu erreichen. Ja, aber man wird dann die Vernunftprinzipien aufgeben müssen wie den Eigenwert des Menschen!
So wird über kurz oder lang die Rechtsstaatlichkeit Schaden nehmen.

Sie kämpfen für das Verhaltenswohl, aber zugleich geht etwas verloren, nämlich das Größere, das die Menschenrechte begründet: Das Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person oder das Vernunftprinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen.
In diesem Sinne werden die Menschenrechte sowie das GG unterminiert, was ein Rückschritt wäre innerhalb einer Hochkultur. Doch letztendlich zählt der Wille!


(Nachtrag: HW, Der Autor ist mir bekannt und hat den Eintrag gestattet. - Juli 2013)


Präferenz-Utilitarismus



In des Menschen Hand bist du verloren,
sofern er dich reduziert aufs Wesen.
Nein! Nicht des Menschen Wesen ist gemeint,
sondern das, was ihm als solches im Vertrag erscheint.
Nur jene nehmen am Vertragswesen teil,
in denen ist manifestes Bewusstseinsheil.
Pech hast du, insofern du bist ohne,
da auf es zu warten nicht mehr lohne.
Es gibt nützliche Präferenzen als solche,
wonach sie dich massakrieren, die Strolche.

Helmut Wolff



                                                                                                                                                                                                                                        (August 2014)



In der Präambel des GG steht:

Zitat:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,

von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.“

Verfasst wurde die Präambel nach dem Krieg und im Bewusstsein der Mütter und Väter des GG "vor Gott und den Menschen"! Dies bedeutet, dass das GG rückgebunden ist im Glauben der Gründer an "Gott und den Menschen" im Angesicht des zurückliegenden Leids.

Diese Rückgebundenheit des GG an "vor Gott und den Menschen" dürfen zukünftige Generationen nicht übersehen, denn nicht die heute lebenden Bürger haben das GG gegründet, sondern Menschen, die leidlich sahen, dass es ohne den Rückbezug auf Gott und die Menschen nicht geht. Der Geist der Mütter und Väter des GG bestand "vor Gott und den Menschen" und besteht im Verweis auf Gott.

Die Grundrechte sind im Geist "vor Gott und den Menschen" zu denken und erst recht ist Gott nicht von ihnen abzukoppeln! Wer es dennoch versucht, erhält Grundrechte ohne die Würde, die ohne Gott nicht zu haben ist. Und so ist es auch und wird vielfach bestätigt in den modernen und postmodernen Abkopplungsversuchen.


Nachtrag 12.Juni 2015

"Will man nicht ungewollte Kinder in die Welt setzen, hilft nur die Abtreibung weiter."
Das stimmt nicht! Warum?
Denn: Es gibt immer die Möglichkeit der Abstinenz.

Wenn man aber Folgendes weiß:
"Leider kommt es immer wieder vor, dass es einem besonders kecken Spermium gelingt, alle ihm gesetzten -normalerweise tödlichen- Hürden zu überwinden und ist dazu erst noch in der Lage, die Eizelle zu befruchten."
dann sollte dies Ansporn zur Enthaltsamkeit sein, um nicht in die Vernichtungsspirale zu gelangen. Denn sie ist destruktiv!
Es gibt wahrlich konstruktive Verhaltensweisen bezüglich des Themas "gelebte Sexualität".
Es gibt eine positive (konstruktive) Antwort auf das menschliche Leben mittels echter Verhütung, die den biologischen Werdegang nicht stört im Sinne der NFP, statt Vernichtung, die den biologischen Werdegang stört mittels dessen, was die destruktive Forschung der Pharmakologie anbietet, was wirtschaftlich ertragreicher ist für die Pharmaindustrie, als auf das echte Wohl der Menschen, das in der Annahme des menschlichen Lebens liegt, aufmerksam zu machen.
Es gibt noch viel konstruktive Aufklärungsarbeit zu leisten, um Menschen, die mir nicht egal oder gleichgültig sind, von dem falschen Lebensweg, der über die Politik schon seit mehreren Jahrzehnten beschritten ist, zu überzeugen.
Die Antwort der Abtreibungsbeführworter auf die Lebensfrage: Wie wollen wir leben?
ist eine negative an das Wir, da sie sich selbst der Nächste sind.


"...eine Kaulquappe ist auch noch lange kein Frosch - so wie eine befruchtete Eizelle auch noch lange kein Kind ist!"
Dieser Aussage halte ich folgendes Argument entgegen:

"Mensch bezeichnet in seiner vollen Bedeutung ein Wesen, dessen Natur es ist, Person zu sein.
So wie ein Wesen im biologischen Sinne schon Mensch sein muss, um sich als Mensch entwickeln zu können, so muss ein Wesen auch bereits Person sein, um personales Verhalten irgendwann an den Tag legen zu können.
Personsein ist keine Fähigkeit, die der Mensch erst nachträglich und zusätzlich zum Menschsein erwirbt.[...]"
(Aus: Personalität und Menschenwürde,Alexander Lohner, S.102 f, Verlag Friedrich Pustet
Herr Prof. Dr. Lohner merkt an, dass der Unterschied zw. Person und Persönlichkeit oft von den modernen Bioethikern übersehen wird.


"Das Kind ist ja längst tot, wenn sein Kopf mit einer Zange zerdrückt wird, damit er entfernt werden kann. Wo liegt also das Problem?"
Ja, wo liegt das Problem desjenigen, der nach dem Problem fragt, der bereit ist, seine Kinder töten zu lassen, um unbeschwerten Sex zu haben? (So Deine Worte im Forum.)

Voraus geht Folgendes:
Wer ist Verursacher einer Schwangerschaft?
Die Eltern! Ja, hier seid ihr schon Eltern eines Kindes oder mehrerer Kinder, welches bzw. welche mit der Zeugung in der Welt sind.

Wodurch stirbt das Kind?
Über den Entscheid letzten Endes der Mutter und durch die Hand des Mediziners.
Das Kind wird durch den Sog der Saugcurette zerfetzt.

Weiter:
Es besteht ein Widerspruch in sich, da man gegen die Vernunftprinzipien verstößt:
a) Vernunftprinzip der Gleichstellung der Person
b) Vernunftprinzip der Gleichheit des Wesens des Menschen.

Weiter:
Wenn die Frau freien Willens Sex mit einem Mann hatte und schwanger wurde, so schuldet sie, ethisch gesehen, den zeitlich beschränkten Aufenthalt in ihrem Uterus dem Kind, weil das Kind nichts dazu beigetragen hatte, dass es existiert. Somit überträgt die Frau (oder der Zeuger) ihr (sein) unzulängliches Verhalten auf das Kind, als ob es schuldig sei für den Sex, in den sie ja auch einwilligte.
Diese Schuldverschiebung ist Unrecht und mit nichts zu rechtfertigen.

Unschuldige Menschen bedürfen des Schutzes, sonst sind sie der Willkür anderer ausgeliefert, dort, wo (organisierte) Willkür auftritt. Und weil die Kinder oft keine "Stimme" haben, um sich zu organisieren, weil sie frühzeitig brachial unterdrückt wird, müssen die Lebenden für sie stellvertretend eintreten und zwar politisch wie ethisch und mit herzempfinden.

Nun kann man fragen:
Wie geht der Mensch mit Toten um, wenn er sie, wie oben beschrieben, schon zu Lebzeiten zerfetzt?
Das durch die Hand des Mediziners getötete Kind wird entweder der weiteren Verwertung zugeführt (z. B. nach Spätabtreibung im Ausland) oder in die Biotonne geworfen.
Der Umgang mit den Toten weist auf das Menschenbild der betroffenen Hinterbliebenen hin.

Jenseits des Sexhorizonts gibt es noch andere Perspektiven des humanen Zusammenseins wie Liebe, Freundschaft, Lebensfreude, etc., die ohne Vernichtung menschlicher Wesen auskommen und den Mensch als Mensch lebens- und wesensfördernd umgreifen.

Mit der Fokussierung auf Sex werden viele andere Wesenszüge ausgeblendet und führen eher ein kümmerliches Dasein. Da wundert es nicht, dass Mittel zur Vernichtung der Kinder gutgeredet werden, da die folgenschweren Konsequenzen ein anderer trägt: Das Kind!

Das Kind ist so sehr nicht erwünscht, dass es sogar dem gehuldigten Orgasmus geopfert wird. Soll dies zu einem erfüllten Leben führen?

Wenn der Mensch nicht mehr im vollen Sinne frei Regie führen kann, weil Emotionen die Person stören und führen in Handlungsweisen, die von den Vernunftprinzipien nicht gestützt sind, dann lebt ein purer Subjektivismus auf, der den anderen Menschen als Mensch vergisst. Innere Spaltung statt Integrität der Person ist die Folge. Der Geist distanziert sich gleichsam vom Leib und grenzt ihn denkend aus. Hier gibt es auf allen Seiten Opfer.


(Der Autor dieses Textes ist mir bekannt und erlaubt die Einstellung.) Link: Gästebuch auf pro-leben



Augustinus: "Was ist ein Staat ohne Gerechtigkeit anders als eine große Räuberbande?"


Die drei Grundfragen (Sinnfragen) bleiben :


Woher komme ich ?

(Ich darf sein ! 
Dafür danke ich zuerst meinen Eltern, 
dann dem Absoluten, dem ich absolut vertraue,
da ich in ihm gebor(g)en bin !)

Warum bin ich ?

(Ich weiß es nicht ; ich lebe gerne !)

Wohin gehe ich ?

(Hier beginnt mein Glaube,

 der rückwirkt auf und in mein Leben.)

Ist das Große ohne das Kleinste?


Ganzheit

 

Es ist zergliedert das Ganze,

was in deinem Sinne gewesen.

Die Führung der Analyse Lanze

zerstach des Ganzen Wesen.

Helmut Wolff


Zum US-Präsidenten Barack Obama in der Abtreibungsproblematik


barack-obama-fuer-freie-abtreibung-und-kindestoetung
(01.12.2008)

Barack Obama will die Rechte der Frau hinsichtlich der freien Entscheidung in der  Abtreibungsfrage und Kindestötung stärken und fühlt sich den Frauen verpflichtet, wie in der Presse zu lesen ist.

Dies ist konsequent gedacht unter Ausschluss des Vernunftprinzips, die Gleichstellung der Person, und dem Aspekt der freien Sexualpraktik (der Männer) derer, die keine Verantwortung (Ethik der Folgen) in diesem Bereich des Lebens kennen. Er verschiebt, wie viele andere Regierungen auch, das Verhaltensproblem der Frauen und Männer zu Lasten der Schwächsten, die nichts, aber auch gar nichts dazu beigetragen haben, dass sie sind. Hier hat er sich selbst ein inhumanes Zeugnis ausgestellt. Und Herr Präsident : Unrecht lässt sich nicht auf- und verrechnen !

11.09.2009: 

In seiner Rede zur Gesundheitsreform hat der US-Präsident Barack Obama seine Einstellung zur Abtreibung revidiert. Es soll keine Steuergelder für Abtreibungen geben und das medizinische Personal soll bei ethisch sensiblen Verfahren nicht gegen ihr Gewissen zu handeln gezwungen werden dürfen.

25.01.2011:

Barack Obama und die Problemverschiebung

Der US-Präsident Barack Obama kämpft weiterhin gegen die nicht gewollten Ungeborenen. Und somit unterstützt er die frei ausgelebte - verantwortungslose - Kopulation der Paare. Die nicht gewollten Kinder können von den Eltern ("Liebespaaren", eher Kopulationspaaren) in der Folge der Bio-Tonne für Gewebeabfall zugeführt werden.


Abtreibungs-Horror in Philadelphia

07.11.2011
US-Abtreibungs-'Arzt' bekennt sich des Mordes schuldig

Lebensschützer in den USA

14.02.2011:

Der US-Präsident Barack Obama und sein Glaube

Der US-Präsident Barack Obama

Abtreibung, Prostitution und Planned-Parenthood (Die größte Beratungsorganisation für "Schwangerschaftsverhütung" in den USA)

23.02.2011:
Die Antwort des US-Repräsentantenhauses:

Keine staatlichen Gelder mehr für Planned-Parenthood

02.04.2011:
Nachtrag:         Dr. Alveda King, the niece of Martin Luther King jr.

auf Deutsch:    Dr. Alveda King, die Nichte von Martin Luther King jr. 


08.04.2011:
Staatliche Regulierungsmöglichkeiten: Neue Studie aus den USA
http://www.prolifeblogs.com/articles/archives/2011/03/new_study_paren.php


02.11.2011:
US-Kandidat Cain: Planned Parenthood hat rassistische Wurzeln


19.01.2012:
Töten, um "frei" zu sein. - Planned Parenthood und die Geldgeber


30.01.2012
US-Erzbischof: „Einfach nur geschockt“ über Obamas Anordnung

Dies zeigt, welchen Stellenwert die Gewissensfreiheit innerhalb der aktuellen US-Regierung hat. Der amtierende US-Präsident Barack Obama, der zudem Friedensnobelpreisträger ist, bringt es auf die Kurzform: Yes, we can! Unter diesem "Yes, we can!" sind auch präsidiale Anordnungen möglich, die versuchen, die Grundverfasstheit des Menschen zu erschüttern.

Auch in Europa gab es den Versuch, die Gewissensfreiheit per Gesetz einschränken zu wollen, was ohne Erfolg blieb. Sodann wurde die "reproduktive Gesundheit" erfunden!


Um die Tötungen von noch nicht geborenen Kindern zu fördern, scheinen ihm Einschnitte in die Gewissens- und Religionsfreiheit nicht unmöglich zu sein. Er tastet also Menschenrechte an und zeigt zugleich seine destruktive Seite! 


31.01.2012
Zur Erläuterung: Keine Pille auf Kirchenkosten


10.02.2012
Barack Obama schlägt ein neues Modell vor.


Dr. Edith Breburda zum neuen Gesundheitsgesetz der USA


11.02.2012
Für Religions- und Gewissensfreiheit


15.02.2012
Obama verliert katholische Wähler 

Gehen die Menschenrechte denn nicht alle Menschen an? Wo bleibt der Widerspruch der freien Presse?

Wenn die Presse beginnt, Menschenrechtsfragen zu ignorieren, ...


17.02.2012
USA: Vor dem Weißen Haus wurde ein katholischer Priester verhaftet


Warum nur wird von den Machthabern und Mächtigen dieser Erde die Liebe Christi gefürchtet?
Warum?

Weil die Liebe Christi jene Macht, die nicht mit (auf) Seiner Liebe durchdrungen ist (gründet), vom Menschen löst; die gläubigen Christen werden befreit  in Seiner Liebe und sind frei im Heiligen Geist, jener Macht gewaltlos zu widerstehen und zugleich - und dies ist in ihren Augen das Besondere, aber im Herzen des Christen das Ureigentliche - den Mensch, der noch in jener Macht befangen ist,  (barmherzig) zu lieben. Wahrlich, hiervor fürchten sie sich! 

Zur Erläuterung: Fasten wie es Gott gefällt? - von Michaela Voss

17.03.2012
USA: 3 Millionen Dollar für ‚Kind als Schaden’

Wie pervers ("verdreht") das Denksystem der Abtreibung (Tötungssystem) ist, zeigt sich auch an solchen Urteilen!

22.03.2012

Zur Doppelmoral der New York Times
Wenn die Presse den Weg des geringsten Widerstands einschlägt, dann steht es nicht gut um die Pressefreiheit. Welchen Wert hat dann noch die vermittelte Information? Angst ist ein schlechter Ratgeber für den Journalisten bzw. die Journalistin, wenn er oder sie sich durch sie erpressbar zeigt.

09.05.2012
Wenn der unterschwellige Drang zur Wahrheit durchbricht: Anerkennung des Menschen als Ungeborener

14.05.2012
Barack Obama und sein Einsatz für die Homo-Ehe.
Dr. Josef Bordat weist Gründe dafür auf, warum die Homo-Ehe nie die Ehe im vollen Sinne wird erfüllen können.

18.06.2012
Studie von Mark Regnerus, außerordentlicher Professor für Soziologie der Universität Texas
Nach dieser Studie und entgegen der früheren APA-Studie (American Psychological Association) sind Kinder aus Homopartnerschaften signifikant benachteiligt.

19.05.2012
USA: Junge Lebensschützer sind aktiver als Abtreibungsbefürworter
Langfristig wird das suchende "Herz" mittels der Vermögen "Vernunft und Glauben" in Liebe das alles Verbindende finden. Christus ist hierbei unsere Hoffnung und Zuversicht, die in jedem Christen als die konzentrierte Hoffnung und Zuversicht aller Christen in eins wirkt, die fähig und bereit ist und macht, insbesondere jeden schwachen Menschen mitzutragen.

22.05.2012
Katholische Einrichtungen klagen gegen US-Regierung

19.06.2012
US-amerikanische Publizistin kritisiert den Umgang der Medien mit der katholischen Kirche.

29.06.2012
Gesundheitsreform: Beschluss des Obersten Gerichtshofes des Landes

30.06.2012
Peggy Clores, Tochter einer Auschwitz-Überlebenden, zum WHO-Handbuch über "sichere Abtreibung".
(In English)

04.08.2012
Obama setzt Töchter im Wahlkampf für Abtreibung ein
Wer keine Skrupel hat, seine Kinder im Wahlkampf zu instrumentalisieren für seine politischen Ziele, welche die Tore weit öffnen sollen, damit seine Kinder wiederum ihre Kinder mit staatlicher Zustimmung töten dürfen, um ein Fehlverhalten  kompensieren zu wollen, der bürdet seinen Kindern destruktives Verhalten auf.
Was für ein Vorbild?


01.10.2012
Obamacare: Wirkungen in der Praxis

21.12.2012
US-Gericht: Obama-Regierung muss Verhütungs-Verordnung überarbeiten

27.12.2012
Offener Brief an Präsident Obama: Sie haben recht

25.01.2013
US-Präsident Obama (nach Amoklauf an einer Grundschule)
„Das ist unsere erste Aufgabe: für unsere Kinder zu sorgen. Wenn wir diese Aufgabe nicht richtig erfüllen, dann können wir nichts richtig machen“
Wenn dies für alle lebenden Kinder der Menschheit von Beginn ihres Lebens an gilt, ob geboren oder noch nicht geboren, dann stimme ich Ihnen zu, - eben uneingeschränkt!
Die Kinder leben, bevor sie geboren werden und bevor sie getötet werden, was wir alle wissen! Sie tragen die ganze mitmenschliche (co-esse) Welt in reiner mitmenschlicher, ursprünglicher Seinsweise und -form in sich. Wir alle sind Kinder dieser Welt und zugleich der mitmenschlichen Welt und geöffnet im und hin zum anderen Menschen in der Weise (der göttlichen Gnade) des unbedingten (Ur-)Vertrauens.
Wir sind hier auf der Erde nur Gäste, was wir nicht vergessen sollten.


18.04.2013
Trauern um ein kleines Baby? Abtreibung und die Heiligkeit des Lebens

20.04.2013
USA: Prozess gegen Abtreibungsarzt

US-Medien schweigen zum Prozess gegen Abtreibungsarzt

28.04.2013
US-Präsident Barack Obama und Planned Parenthood

14.06.2013
Obama – weder gesalbt noch Antichrist
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Frucht des Lebens

Wohin wollen wir streben,

wenn wir leben das Leben?

Wohin geht die Reise

und in welcher Weise?

Wenn wir die Kinder dem Tode preisen,

Wenn wir nicht in des Lebens Sonne reisen,

woraufhin wollen wir dann leben mit Wonne ?

- Etwa hin zur Bio-Abfall-Tonne?

Helmut Wolff

 

Aphorismen

 

Wer seine Freiheit missbraucht, wird sie verlieren.

 

Innerhalb der Psyche gibt es keine Zeit.

 

Wenn mein Leben geht, will ich gerne mit ihm gehen !

Wer dasjenige, was ihn hervorgebracht hat, nicht achtet, hat den Bezug zu seinen Wurzeln und zum Ganzen, in dem er eingebettet ist, verloren.

 

Toleranz über alles ?

Wer alles toleriert, macht sich unter gewissen Umständen mitschuldig.

 

Das Leben des Menschen bewegt sich zwischen den Polen Nähe und Distanz. Wenn man es schafft, beide in einer Synthese aufzuheben und sie somit vereint, was anfänglich als unvertretbar schien, ist man in tiefere Ebenen des menschlichen Lebens vorgedrungen.

 

Es ist besser, Illusionen statt Menschen sterben zu lassen.

 

Den Wert der Dinge erkennt man oft erst dann, wenn man sie nicht mehr hat.

 

Lass von dir ab, und dir ist wohlgetan.

 

Alter und Schönheit schließen sich nicht gegenseitig aus, denn durch den körperlichen Verfall wird die Seele sichtbarer.

 

Milde Nachsicht und sanfter Hinweis wirken nachhaltiger als grobe Konfrontation.

 

Richtige Entscheidungen lassen dich schlafen, falsche nicht immer.

 

Im Verzicht auf persönliche Vorteilsnahme, sofern er gewollt ist, deutet sich an, was man als verfeinerte tiefere Persönlichkeitsstruktur oder -schicht bezeichnet.

 

Es gibt Worte, mit deren Hilfe der Mensch das Unsagbare ausdrücken und das Schweigen durchbrechen will.

 

In der Reflexion über den Tod vor dem Hintergrund des eigenen Todes, insofern sie zur Akzeptanz führt, verliert er seinen Schrecken und gewinnt das Leben an Kraft.

 

Nicht jeder, der von „sozialer Kompetenz“ spricht, hat sie auch.

 

Wir können viel von Kleinkindern lernen, z. B. von ihrem offenen Blick und der vertrauensvollen Zugewandtheit, als ob sie sagen wollten :

„Hier bin ich, und ich lege mein Dasein in eure fürsorglichen Hände.“

Und dasjenige, was wir hineinsehen, wirft ein Licht zurück auf uns selbst, auf unsere Haltungen !

 

Das Zusammenleben der Menschen gewinnt durch Vernunft und Empathie an konstruktiver Lebendigkeit.

 

Dem Weisen geht sein langes Leben voraus.

Weisheit besteht gerade im Anerkennen des Wissens um das Nichtwissen.

 

Wenn man selbstwissend eine Fehlhandlung beging, so kann man sie sich eingestehen, sie annehmen und sie offen zugeben. Oder man versucht die Fehlhandlung zu verdrängen oder bildet sich ein rationales Stützsystem, um dabeibleiben zu können, was aber viel an psychischer Lebensenergie bindet.

 

„Willkür“ bedeutet nicht der Wille zur Kür (zur Wahl), sondern der Wille zur Durchsetzung (meist mit den Mitteln der Macht) einer getroffenen Wahl.

Achte darauf, gerecht zu wählen, sonst könnte es sein, dass die Gerechtigkeit fernbleibt, wenn du sie dir wünschst.

 

Denkwege gibt es viele ; sie können irritieren und uns fehlleiten. Hierüber gibt es keine Erhabenheit. Es kommt darauf an, eine Perspektive unter vielen zu finden, die nicht auf schnellstmöglichen Abbau der Ressourcen an dem Ökosystem Erde setzt, da sie unsere äußere Lebensgrundlage ist. Wir müssen lernen, über das eigene individuelle Leben hinauszudenken, denn das, was wir hinterlassen, ist das Erbe von uns an die nächsten Generationen. Wir dürfen nicht darauf bauen, dass die folgenden Generationen unsere nachhaltigsten Fehler, die wir heute begehen, werden kompensieren können. Es mag sein, dass mancher denkt, nach ihm die Sintflut, doch gibt es Menschen, die ihre Verwurzelung im Menschsein der Menschheit angelegt wissen. Dies sollte erst recht gelingen, wenn wir alles Leben im Sein achten, auch das Sein selbst.

Auf einer solchen Einsicht oder Grundhaltung aufbauend, lässt sich alles Weitere finden.

 

Was ist die Liebe zur Weisheit ohne die Weisheit der Liebe ?

 

Wer in den Herzen seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.

(Augustinus)



Der "ideologische Überbau" bildet oft die Rechtfertigungsfolie der Handelnden vor sich selbst und anderen Menschen, sofern eine höhere Instanz (Gott) ausgegrenzt wird.


Willst du dir den Tag vermiesen, dann fange an, dich zu vergleichen.

(Jiddu Krishnamurti)

Die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven im Zusammenklang mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ ist immer wieder bewegend und stimmt nachdenklich.

Im Volltext :

http://de.wikisource.org/wiki/An_die_Freude_(Beethoven)

 

Die musizierende Seele

 

 

Wie edel der Mensch ist, wenn er musiziert.

Wie edel er ist, so er sich im Orchester gruppiert.

Die schönsten Melodien bringt er hervor,

die als Harmonien gelangen an mein Ohr.

In der Psyche bringen sie zum Schwingen,

was ebenso edel ist in ihr; möge es gelingen !

Ja, die Seele ist ein zartedles Dein,

das den Menschen kann beschwingen,

lässt ihn in den höchsten Tönen klingen.

Ist die Seele wohlklingend in dir,

so verneige ich mich vor ihr.

Helmut Wolff

(Aus meinem Gedichtband)









Ein Herz



Die größte Schlacht wird nicht gewonnen,

denn sie bekämpft die vielen Sonnen,

von denen die Menschheit wird belichtet.

Ein Herz der Menschheit wird vernichtet.


Mit jedem Erlöschen eines Kindes Licht

verliert die Menschheit an Gesicht.

Ein Kinderherz pocht mit unsrem Leben.

Lasst uns so gemeinsam streben.


Niemals bringt ein Krieg die Liebe,

in der gedeiht der Menschenfriede.

Gemeinsam sollten wir bedenken:

Liebe wird uns Frieden schenken.


Helmut Wolff

In der Niederträchtigkeit



Menschen, die ihre Waffen auf Kinder richten,

Menschen, die streben, Kinder zu vernichten,

Menschen, die töten ihrer Freiheit wegen,

Menschen, die sich dann zu Bett begeben,

mögen schlafen und ruh`n.

Was werden sie wohl morgen tun?


Menschen, die dem Tod die Hände reichen,

Menschen, die im Keller haben Leichen,

Menschen, die ein kleines Herz als Feind betrachten,

Menschen, die das andere Kind nicht achten,

mögen schlafen und ruh`n.

Was werden sie wohl morgen tun?


Menschen, die die Gewalt erstreben,

Menschen, die als Täter vom Tod des Kindes leben,

Menschen, die sich selbst entschuldigen,

Menschen, die solche Taten huldigen,

mögen schlafen und ruh`n.

Was werden sie wohl morgen tun?


Helmut Wolff










Schlusswort

Zuletzt ereilt uns alle das Schweigen, denn in und zugleich vor der Wirklichkeit sind wir klein, sehr klein. In der Grenzsituation des Sterbens sind wir auf dasjenige, was uns in der Wandlung zuwächst, angewiesen. "Er" ist, und du hast nur in deinem Leben Zeit im Mitdurchleben dir "anzuschauen", wie "Er" ist! Das Sehen wandelt sich zum gerichteten Schauen auf das "ontologische Geheimnis", aus dem dir das getragene Schweigen zuwächst. Ich weiß, dass das "Er ist" aus der Ermangelung des Wortes dennoch gesagt ist und bleiben wird. Der Geist im Wirken des "Er ist" ist ewiges Wirken in und mit uns.

Wenn meine Homepage auch nur eine Mutter und einen Vater erreicht haben sollte und dazu führt, zu deren Kind zu stehen, dann hat mein Aufwand sich für uns und darüber hinaus schon jetzt gelohnt!
Und ich sage:
Danke für die Achtung vor dem Menschen in und vor seiner Ganzheit, der du selbst zugleich bist!

In einer pluralistisch ausgerichteten Gesellschaft, die vom Relativismus und Reduktionismus geprägt ist, fällt es vielen Menschen schwer, ihre Wurzeln zu sehen. Orientierungs- und Verantwortungslosigkeit sind die Folgen, die sogar das Leben des Kindes gering schätzt, Missbrauch am Menschen im großen Stil legal zulässt und Gewalt in ihrer destruktiven Form als das Mittel in ihrer Außenwirkung sichtbar werden lässt.

Alles das, was wir tun, können wir nur deshalb, weil wir leben. Das Leben ist die notwendige Voraussetzung des Menschen für alles Weitere. Die umgreifende Kraft der Vernunft in der Liebe Jesu und aus dem Geist Christi ist das, was unverzichtbar für uns Menschen ist. Sie schafft das Bewusstsein für die uns Menschen tragenden Werte!

Caitlin Jane  mit ihrem Song
Unborn

Hilfe für Schwangere:

Alexandra Maria Linder verweist auf: www.vita-l.de
http://www.vita-l.de/
(Nachtrag vom 09.03.2011)

Kristijan Aufiero - Pro Femina und das Projekt 1000plus
Pro Femina
(Nachtrag vom 17.03.2011)
Kristijan Aufiero, Projekt 1000plus, Verein "Pro Femina" bei Radio Horeb
(Link-Nachtrag: 04/2012)
Achtung, Tabu-Thema!
(Link-Nachtrag: 06/2012)

Ungeborenes Kind - geborenes Kind - und die salomonische Lösung
(Link-Nachtrag: 17.10.2011)

Du trägst ein Kind unter Deinem Herzen... - Bischofsvikar Dr. Helmut Prader
(Link-Nachtrag: 08.12.2011)